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Pressemeldung Nr. 64/2016 vom 07.03.2016 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Interdisziplinäre Tagung zu Erblindung und Blindheit


Einschränkung der Sehkraft oder gar der Verlust des Augenlichts sind und waren aktuell wie historisch schwere Schicksalsschläge für die betroffenen Menschen. In einer alternden Gesellschaft treten sie immer häufiger auf. Eine wichtige Aufgabe für die Wissenschaft besteht also darin, sich sowohl aus medizinischer, als auch aus historischer, soziologischer und politischer Sicht mit dem Thema auseinanderzusetzen. In diesem Zusammenhang veranstaltet die Augenklinik des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel (UKSH), gemeinsam mit dem Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) vom 17. bis 19. März eine interdisziplinäre Wissenschaftstagung zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft von erblindenden Menschen.

„Erblindung und Blindheit stellen große Herausforderungen an Medizin und Gesellschaft, die eine gemeinsame Herangehensweise verschiedener Fachrichtungen erfordern. Mit unserer Tagung wollen wir einen Schritt in Richtung interdisziplinärer Zusammenarbeit zum Wohle betroffener Menschen gehen“, sagt Alexa Klettner, Oberärztin an der Klinik für Augenheilkunde und Professorin an der Medizinischen Fakultät der CAU.

Expertinnen und Experten aus Medizin, Geschichte und Soziologie sowie Vertreterinnen und Vertreter von Interessensverbänden und Politik beschäftigen sich mit der Frage, wie diesem Problem medizinisch und gesellschaftlich begegnet werden kann. Ziel der Tagung ist vor allem, den Dialog zwischen den beteiligten Disziplinen in Medizin, Geistes- und Sozialwissenschaften zu befördern. Neben dem gesellschaftlichen Umgang mit Erblindung und Blindheit in Vergangenheit und Gegenwart sind auch medizinische und therapeutische Ansätze Themen der Veranstaltung. „Ein Blick in die Geschichte hilft uns dabei, die gesellschaftlichen und sozialen Bedingungen für Blinde und Erblindende zu verstehen und in Zukunft zu verbessern“, betont Professorin Gabriele Lingelbach vom Historischen Seminar, die gemeinsam mit Klettner die Tagung organisiert.

Unterstützt wird die Veranstaltung von der gemeinnützigen Dr. Gabriele Lederle-Stiftung, die die unbürokratische Unterstützung von Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit zum Ziel hat.

Das Wichtigste in Kürze:
Was: Interdisziplinäre Tagung „Erblindung und Blindheit“
Wann: Donnerstag, 17.03. bis Samstag, 19.03.2016
Wo: Leibnizstr. 1, Raum 209, 24118 Kiel, CAU Kiel

Anmeldungen unter:
aklettner@auge.uni-kiel.de

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Blindheit
Foto: Timothy Krause via Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY 2.0

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Kontakt:
Prof. Dr. Alexa Klettner
Klinik für Ophthalmologie, UKSH, Campus Kiel
Tel.: 0431 597-2401
E-Mail: AlexaKarina.Klettner@uksh.de

Prof. Dr. Lingelbach,
Historisches Seminar, CAU Kiel
Tel.: 0431 880-2284
E-Mail: Lingelbach@histosem.uni-kiel.de

Weitere Informationen:
Klinik für Ophthalmologie (Augenheilkunde), UKSH, Campus Kiel
www.uksh.de/augenklinik-kiel

Historisches Seminar, Abteilung Geschichte der Neuzeit, CAU Kiel
www.histsem.uni-kiel.de/de/abteilungen/abteilungen/Geschichte%20der%20Neuzeit

Gemeinnützige Dr. Gabriele Lederle-Stiftung
www.lederle-stiftung.org/

Medienvertreterinnen und -vertreter, die über die „Interdisziplinäre Wissenschaftstagung zu Erblindung und Blindheit“ in Kiel berichten wollen, sind herzlich eingeladen. Wir bitten um vorherige Anmeldung bei der Pressestelle der CAU unter Telefon 0431/880-2104 oder per E-Mail an presse@uv.uni-kiel.de.



Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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Text / Redaktion: ► Christian Urban