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Pressemeldung Nr. 116/2016 vom 21.04.2016 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Zwischenbilanz zur NAKO-Gesundheitsstudie

50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen bundesweit bereits mit


Mit 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bundesweit ist die NAKO-Gesundheitsstudie bereits jetzt größer als alle anderen bevölkerungsbezogenen Gesundheitsstudien, die jemals in Deutschland auf den Weg gebracht wurden. Sie bietet eine umfangreiche Forschungsplattform, damit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Entstehung chronischer Krankheiten wie Krebs, Demenz, Diabetes, Infektionskrankheiten und Atemwegserkrankungen erforschen können. Das nördlichste der insgesamt 18 Studienzentren ist am Institut für Epidemiologie der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) angesiedelt. Hier wurden seit dem Start der Studie im vergangenen Jahr schon über 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer untersucht.

„Wir freuen uns sehr über diese aktive Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger“, sagt Professor Wolfgang Lieb, Projektleiter der NAKO-Gesundheitsstudie in Schleswig-Holstein und Direktor des Instituts für Epidemiologie. „Sollten Sie einen Brief von uns bekommen, dann nehmen Sie bitte an der Studie teil. Denn jeder Einzelne zählt, um die Gesundheitssituation in Deutschland zu verbessern“. Mit Unterstützung der Einwohnermeldeämter werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer per Zufallsprinzip ausgewählt und angeschrieben. Die bundesweit 50.000ste Probandin der NAKO-Gesundheitsstudie wurde jetzt in Berlin begrüßt. „Wir freuen uns über diesen wichtigen Meilenstein, signalisiert er doch, dass die NAKO-Gesundheitsstudie in der Bevölkerung Fuß fasst. Unser Ziel ist aber noch längst nicht erreicht. In den nächsten Jahren gilt es, insgesamt 200.000 Männer und Frauen zu überzeugen, an der Studie teilzunehmen“, sagt Professor Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender des Vereins Nationale Kohorte e.V.

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In Berlin wurde die 50.000sten Studienteilnehmerin durch den Vorstandsvorsitzenden der NAKO-Gesundheitsstudie, Professor Karl-Heinz Jöckel, geehrt.
Foto/Copyright: NAKO-Gesundheitsstudie

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Hintergrund
Die NAKO-Gesundheitsstudie untersucht in den nächsten zehn Jahren bundesweit 200.000 Bürgerinnen und Bürger zwischen 20 und 69 Jahren in 18 Studienzentren. Ziel ist es, Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Demenz und Diabetes zu verbessern. Um die Entstehung dieser Krankheiten besser zu verstehen, werden neben medizinischen Untersuchungen auch umfangreiche Befragungen zu den Lebensgewohnheiten wie Ernährung, körperliche Fitness, Arbeitssituation und soziales Umfeld der Teilnehmenden, vorgenommen. Die Studie wird gefördert vom Bund, den Ländern und der Helmholtz-Gemeinschaft.

Link zur Nationalen Kohorte: www.nationale-kohorte.de
Link zum Studienzentrum Kiel: www.epi.uni-kiel.de/de/nako-studie


Kontakt:
Prof. Wolfgang Lieb
Institut für Epidemiologie
Tel.: 0431/597-3677
E-Mail: wolfgang.lieb@epi.uni-kiel.de



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Text / Redaktion: Dr. Ann-Kathrin Wenke