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Pressemeldung Nr. 186/2016 vom 01.06.2016 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Kieler Milchtag 2016

Tradition milchwissenschaftlicher Tagungen in Kiel wird fortgeführt


Anlässlich des 59. Weltmilchtags der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) am Mittwoch, 1. Juni, veranstaltet die Gemeinschaft der Förderer und Freunde der Kieler Milchforschung e.V. den Kieler Milchtag 2016. Die diesjährige Veranstaltung setzt nach vierjähriger Pause die über hundertjährige Tradition milchwissenschaftlicher Tagungen in Kiel fort und präsentiert der Fachöffentlichkeit an zwei Tagen (31. Mai und 1. Juni) aktuelle Forschungsergebnisse aus allen Bereichen der milchwirtschaftlichen Wertschöpfungskette – und bezieht Stellung zur aktuellen wirtschaftlichen Krise in der Milcherzeugung. Milch und verarbeitete Milchprodukte leisten täglich einen wichtigen Beitrag zur Ernährung von Milliarden Menschen auf der ganzen Welt. Allein in Deutschland werden laut statistischem Bundesamt pro Kopf über 80 Kilogramm an Milchprodukten pro Jahr verzehrt. Damit ist und bleibt die Erzeugung von Milch und Milchprodukten ein bedeutender Wirtschaftszweig.

Zum Kieler Milchtag 2016 haben sich über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelt. Vertreten durch Vorträge sind verschiedene Abteilungen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), das Max Rubner-Institut (MRI), das International Farm Comparison Network (IFCN), die Fachhochschule Kiel (FH Kiel) und das Institut für Ernährungswirtschaft (ife) – und damit alle in Kiel ansässigen milchwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen. „Milchforschung spielte in der Landeshauptstadt schon immer eine wichtige Rolle. Wir sind stolz den Kieler Milchtag 2016 wiederaufleben zu lassen und so den Stellenwert der milchwissenschaftlichen Forschung am Standort Kiel zu betonen“, sagt Sebastian Hess, Professor in der Abteilung Ökonomie der Milch- und Ernährungswirtschaft der CAU.

In sieben Themenblöcken an zwei Tagen geht es unter anderem um Gesundheitsaspekte, Produktinnovationen, Lebensmittelsicherheit oder den Zusammenhang von Milchwirtschaft mit Umwelt und Klima. Zudem, so betont Schirmherr Joachim Burgemeister vom Förderverein der Kieler Milchforschung, wolle man zeigen, wie sich die Milcherzeugung, Milchverarbeitung und -vermarktung durch innovative Produktentwicklungen weiterentwickeln lassen. „Besonderes Augenmerk gilt dabei in diesem Jahr der Verbesserung der globalen Nachhaltigkeit der Milcherzeugung“, so Burgemeister weiter.

Im Hinblick auf die anhaltende aktuelle Krise auf dem Welt-Milchmarkt zeigt die Veranstaltung unter dem Stichwort „Märkte und Vertragsmodelle“ zudem, wie die Wettbewerbsfähigkeit des Milchsektors gesteigert werden kann. „Die existenziellen Probleme insbesondere der schleswig-holsteinischen Milcherzeugung bereiten uns Sorge. Wir als Kieler Milchforschende möchten mit Innovationen und Erkenntnissen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Milch dazu beitragen, dass die heimische Milchwirtschaft mit besseren Produkten auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben kann“, sagt Professor Holger Thiele, Agrarökonom an der Fachhochschule Kiel.

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Das Organisationsteam des Kieler Milchtags 2016 (v.l.n.r.): Prof. Holger Thiele, Prof. Sebastian Hess, Kai-Uwe Groß und Joachim Burgemeister (nicht im Bild: Dr. Wilhelm Bockelmann).
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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Gut 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprechen für ein reges Interesse an den Ergebnissen der Kieler Milchforschung.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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Zum Auftakt sprach Dr. Maria Pfeuffer über Gesundheitseffekte von Milch- und Milchprodukten.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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Kontakt:
Schirmherr: Gemeinschaft der Förderer und Freunde der Milchforschung in Kiel e.V.

Pressekontakt:
Prof. Sebastian Hess
Tel.: 0431 880-1513
E-Mail: shess@ae.uni-kiel.de

Weitere Informationen:
Veranstaltungswebsite „Kieler Milchtag 2016“:
www.kieler-milchtag.de



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Text / Redaktion: ► Christian Urban