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Pressemeldung Nr. 200/2016 vom 08.06.2016 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Neue Anforderungen an die Fischproduktion

Mehr als 150 Fachleute diskutieren auf dem 7. Büsumer Fischtag über nachhaltige Aquakultur


Der Wolfsbarsch oder aus Seebarsch wird in der Aquakultur gezüchtet. Foto: Uli Kunz

Foto zum Herunterladen: www.uni-kiel.de/download/pm/2016/2016-200-1.jpg


In Zukunft werden immer mehr Fische und andere aquatische Organismen über die Aquakultur in den Handel gelangen. Grund hierfür sind stagnierende Erträge aus der Fischerei und die hohe Nachfrage einer wachsenden Weltbevölkerung, die zu einer Versorgungslücke geführt haben. Rund 50 Prozent der weltweit konsumierten Fische werden heute bereits in Aquakulturen produziert. Mit der zunehmenden Bedeutung der marinen Aquakultur in der Lebensmittelproduktion erhöhen sich auch die gesellschaftlichen und produktionsbiologischen Anforderungen an die Haltungssysteme, die nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit bedient werden können.

Am Donnerstag, 9. Juni, treffen sich mehr als 150 Fachleute aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbänden an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste zum 7. Büsumer Fischtag, um über aktuelle Entwicklungen in der Aquakultur zu diskutieren. Dabei widmet sich die Veranstaltung in diesem Jahr schwerpunktmäßig den neuen Anforderungen an die kontrollierte Fischproduktion. Referentinnen und Referenten aus Deutschland und Europa mit unterschiedlichem Forschungshintergrund geben dazu ein möglichst umfassendes Bild von dem derzeitigen Forschungsstand und den neuesten Entwicklungen der Aquakultur.

Der Büsumer Fischtag gilt deutschlandweit als eins der wichtigsten Branchenforen für die Aquakulturforschung. Die jährliche Veranstaltungsreihe wird von der Gesellschaft für Marine Aquakultur mbH (GMA) und der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) organisiert und vom Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein unterstützt. Moderiert wird die Veranstaltung von Professor Carsten Schulz (GMA, Büsum und Uni Kiel). Außerdem gibt es ein Grußwort von Dr.-Ing. Hartmut Euler vom Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein. Die Forschung an nachhaltigen Verfahren für die Aquakultur wird in Schleswig-Holstein über die GMA in Büsum und Netzwerke wie dem KNAQ (Kompetenznetzwerk Aquakultur) stark vorangetrieben. Am Standort Büsum ist dazu 2009 ein Forschungszentrum entstanden, das nach den neuesten wissenschaftlichen und technischen Vorgaben eingerichtet ist.

Das Wichtigste in Kürze:
7. Büsumer Fischtag
Datum: Donnerstag, 9. Juni 2016, 12 bis 18 Uhr
Ort: mariCube, Hafentörn 3, 25761 Büsum


Links:
www.aquaculture.uni-kiel.de/de/fischtage
www.gma-buesum.de
www.knaq-sh.de/ueber-uns.html
www.tierzucht.uni-kiel.de

Kontakt:
Stephanie Schütze
Institut für Tierzucht und Tierhaltung, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
Telefon: 0431-880-4408, E-Mail: sschuetze@aquaculture.uni-kiel.de



Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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Text / Redaktion: Friederike Balzereit