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Pressemeldung Nr. 245/2016 vom 11.07.2016 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Robert Wimmer-Schweingruber in das Europäische Komitee für Weltraumforschung gewählt


Robert Wimmer-Schweingruber am Qualifikationsmodell des Mess-Instrumentes für Solar Orbiter.
Foto/Copyright: Jürgen Haacks, CAU

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Wenn die EU-Kommission, die europäische Weltraumorganisation (ESA) oder die europäische Wissenschaftsstiftung (ESF) nach Rat in Weltraumangelegenheiten suchen, dann befragen sie das Komitee für Weltraumforschung (European Space Science Committee, ESSC). Mitglied in dem hochkarätig und international besetzten Team aus 27 beratenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist seit 1. Juli auch der Kieler Physiker Professor Wimmer-Schweingruber von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU).

Der Experimentalphysiker ist spezialisiert auf die Erforschung kosmischer Strahlung und des Sonnenwindes. Gemeinsam mit seinem Team entwickelte er zum Beispiel den Strahlenmonitor RAD (Radiation Assessment Detector) für den Mars-Rover „Curiosity“. Mit RAD sammelt die Kieler Arbeitsgruppe aktuell neue Erkenntnisse über Strahlenbelastungen für bemannte Marsmissionen. Auch bei den 2018 startenden Weltraummissionen „Solar Orbiter“ und „Chang’E 4“ sind die Kieler Messinstrumente mit dabei. Erfolge wie diese qualifizieren den erfahrenen Physiker Wimmer-Schweingruber für sein neues Amt. „Es ist mir eine Ehre, diesem Komitee angehören zu dürfen. Ich hoffe, dabei auf europäischer Ebene etwas bewegen zu können und neue Initiativen anzustoßen.“

Das ESSC wurde 1974 gegründet, um der europäischen Weltraumforschung eine Plattform für Austausch und Vernetzung zu bieten. Die Mitglieder dieses etablierten und unabhängigen Komitees beraten Wissenschaftseinrichtungen sowie Entscheidungsträgerinnen und -träger aus der Politik. Infos: www.esf.org/hosting-experts/expert-boards-and-committees/space-sciences.html



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