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Pressemeldung Nr. 323/2016 vom 10.10.2016 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Internationaler Workshop zu „neuen Menschenrechten“ an der Uni Kiel


Was haben das „Recht auf Vergessen“, die Geschlechtsidentität und das Menschenrecht auf Wasser gemeinsam? Alles sind Menschenrechte, die sich weder in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 noch in den globalen oder europäischen Menschenrechtspakten finden. Diese „neuen Menschenrechte“ wurden vom 22. bis 24. September auf einem internationalen Workshop an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) diskutiert, an dem Fachleute aus Europa, den USA, Lateinamerika und Afrika teilnahmen. Eingeladen hatte das Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht (WSI) unter der Projektleitung von Professor Andreas von Arnauld und Professorin Kerstin Odendahl.

„Viele dieser „neuen Menschenrechte“ sind noch umstritten. Einige haben es bereits in Resolutionen der UN-Generalsversammlung geschafft, bei anderen kämpfen Interessengruppen noch um die internationale Anerkennung“, sagt Jens Theilen vom WSI. Sind „neue“ Menschenrechte wirklich neu oder sollen sie nur den Schutz der menschlichen Würde, Freiheit und Gleichheit an neue gesellschaftliche und technologische Entwicklungen anpassen? Wer sind die Akteure, die für und gegen solche neuen Rechte auftreten und unter welchen Umständen lassen sie sich etablieren? Solche und ähnliche Fragen standen im Mittelpunkt des Workshops, der Teil einer Kooperation mit dem Dänischen Institut für Menschenrechte und der Universität Tallinn in Estland war. Finanziert wurde er über das Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizon 2020“ der Europäischen Union (Förderungsnummer 692143).


Kontakt:
Jens Theilen
Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht an der Universität Kiel
Tel.: (0431) 880-1092
E-Mail: jtheilen@wsi.uni-kiel.de



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Text / Redaktion: Jens Theilen/Raissa Nickel