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Pressemeldung Nr. 365/2016 vom 04.11.2016 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Engagiert und exzellent: 91 neue Deutschlandstipendien an der Kieler Uni feierlich vergeben


91 Stipendiatinnen und Stipendiaten freuten sich bei der Vergabefeier im Rathaus über das großzügige Engagement der Geberinnen und Geber. Foto: Christina Kloodt

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Am Donnerstag, 3. November, hat die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gemeinsam mit Stifterinnen und Stiftern im Ratssaal des Kieler Rathauses zum sechsten Mal Deutschlandstipendien vergeben. In diesem Jahr stiften 43 Geberinnen und Geber zusammen 91 der begehrten Stipendien an der Kieler Uni. Damit wurden seit Beginn des Programms im Jahr 2011 insgesamt 571 Deutschlandstipendien für Studierende der CAU gestiftet.

Die Ausgewählten erhalten nun für ein Jahr jeweils 300 Euro pro Monat. Den Betrag teilen sich zu gleichen Teilen die Stiftenden und das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Bei der Auswahl der Geförderten wird neben guten Noten vor allem auf gesellschaftliches Engagement geachtet: „Exzellenz und Engagement schließen sich nicht aus, das zeigen Sie sehr eindrucksvoll“, lobte CAU-Vizepräsidentin Ilka Parchmann die Studierenden. Und: „Sie können stolz sein. Auf das, was Sie bereits geleistet haben. Und auf das, was vor Ihnen liegt.“

Zu den Stiftern der ersten Stunde gehört Ernst Georg Jarchow, der mit seiner Brunswiker Stiftung in diesem Jahr gleich fünf Stipendien vergab: „Damit können wir die finanzielle Bewegungsfreiheit der Studierenden verbessern. Ich möchte einfach ein kleines bisschen helfen.“ Welch großen Einfluss diese Hilfe haben kann, zeigt sich in den ehrenamtlichen Leistungen, die die geförderten Studierenden erbringen. Von der Seemannsmission über örtliche Gemeinden bis hin zum Teddybär-Krankenhaus engagieren sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten in ihrer Freizeit. So auch die Zahnmedizinstudentin Vivian Serke, die mit ihrer Fachschaft ein Prophylaxe-Projekt für Flüchtlingskinder in Kiel auf die Beine stellte. Serke: „Wir wollten nicht nur diskutieren, sondern helfen.“

Doch nicht nur Deutschlandstipendien wurden an diesem Abend vergeben: Bereits seit dem Jahr 1954 ermöglicht die Landeshauptstadt Kiel im Rahmen eines eigenen Stipendienprogramms Austauschstudierenden aus den Kieler Partnerstädten einen einjährigen Aufenthalt in Kiel. Stadtpräsident Hans-Werner Tovar überreichte in diesem Jahr die Stipendienurkunden an drei junge Menschen aus Brest, Tartu und Mosambik: Gwenola Plougoulen (Masterstudiengang Biological Oceanography), Ildar Zakirov (Masterstudiengang Sustainability, Society and the Environment) und Denis Elias Baraka (Masterstudiengang Economics). Das Deutschlandstipendium lobte er dabei als Brücke zwischen Stadt und Universität: „Private Förderer, Unternehmen und Stiftungen werden hier mit der Wissenschaft zusammen gebracht.“

Über die Stifterinnen und Stifter:
Viele Stifterinnen und Stifter sind von Beginn an dabei. Im Jahr 2016 kamen aber auch viele neu hinzu, etwa die HSH Nordbank, die Ceravis AG oder der Verein Juventus Academiae Holsatorum die zusammen sieben Stipendien an Studierende der Informatik, Quantitative Econonomics und der Agrarwissenschaften vergaben.

Informationen zu aktuellen und ehemaligen Stifterinnen und Stiftern finden sich hier:
www.uni-kiel.de/foerderer/stipendien/de-stip-geber.shtml

Über das Deutschlandstipendium
Mit den Deutschlandstipendien würdigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit privaten Förderinnen und Förderern Studierende für herausragende Leistungen und besonderes gesellschaftliches Engagement. Die Fördersumme von insgesamt 300 Euro monatlich wird paritätisch von beiden Seiten getragen. An der CAU gibt es, inspiriert durch die Deutschlandstipendien, seit 2011 ein eigenes Stipendienprogramm. Studierende können darin Deutschlandstipendien und auch individuelle Förderungen erhalten, etwa Sachleistungen, Bücherspenden oder andere Zuschüsse.

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Uni-Vizepräsidentin Ilka Parchmann (rechts) moderierte den geselligen Abend. Zu den Stifterinnen und Stiftern sagte sie: „Sie leisten etwas Großartiges!“ Dass sie das ernst meint, bewies sie bei der Überreichung eines von ihr selbst gestifteten Stipendiums.
Foto: Christina Kloodt

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Die Ökotrophologie-Studentinnen Jennifer (links) und Merle werden beide von der CITTI GmbH gefördert. Jennifer ist wegen des Stipendiums von Bielefeld nach Kiel gezogen: „Es bringt etwas, sich Mühe zu geben.“ Auch Merle schätzt den gewonnenen Freiraum: „Man kann sich mehr auf das Studium konzentrieren, die finanzielle Last ist weg.“
Foto: Sebastian Maas, CAU

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Zahnmedizin-Studentin Vivian Serke gründete mit ihrer Fachschaft ein Hilfsprojekt für Kieler Flüchtlingskinder. Dass sie die Zeit neben dem Studium für das Ehrenamt nutzen kann, verdankt sie dem Stipendium.
Foto: Christina Kloodt

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Stadtpräsident Hans-Werner Tovar begrüßte die Studierenden und die Stiftenden im Ratssaal. Außerdem verlieh er drei Kielstipendien an junge Menschen aus Kieler Partnerstädten. An die Studierenden richtete er den Appell: „Kiel braucht Ihren Wissenshunger und ihr Talent!“

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Text / Redaktion: Sebastian Maas