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Pressemeldung Nr. 390/2016 vom 22.11.2016 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Privatdozent Dr. Cornelius Courts ist „Prof of the Night 2016”

11. Night of the Profs begeisterte 8.000 Gäste



Der Auftritt von Privatdozent Cornelius Courts bei der Night of the Profs am vergangenen Freitag, 18. November, war im doppelten Sinne eine Premiere: Für den Forensischen Genetiker war es der erste Vortrag bei der langen Vorlesungsnacht – und das mit vollem Erfolg. Das Motto der beliebten Veranstaltung hieß „Zahlen, bitte!“. 8.000 Besucherinnen und Besucher zeigten sich von den 29 Vorträgen aus acht Fakultäten an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) begeistert. Auch das neue Sicherheitskonzept griff. Mit dem dritten Veranstaltungsort in der Alten Mensa wurden Besuchsströme entzerrt. Sicherheitspersonal gewährleistete, dass Fluchtwege frei blieben.


Die Platzierungen:
Gold: Cornelius Courts (Forensische Molekularbiologie)
Silber: Rudolf Meyer-Pritzl (Paragraphendschungel-Safari)
Bronze: Thomas Bosch (Mikroben)



Zum Auftakt des Abends begrüßte CAU-Präsident Professor Lutz Kipp das Publikum launig im Audimax zur „Kieler Kultnacht des Wissens“: „Wir wollen Ihnen einmal mehr beweisen: Wissenschaft ist spannend – und echt cool! Besonders in postfaktischen Zeiten!“ Dozentinnen und Dozenten legten dementsprechend die Zahlen ihrer Forschung auf den Tisch. Kurzweilig und allgemeinverständlich wurde zum Beispiel den Fragen nachgegangen, welche Zahlen uns die Quanten liefern, welche Bedeutung die kostbare Ladung eines antiken Schiffswracks hat und was Moleküle in unserem Körper leisten. Doktorandinnen und Doktoranden zeigten als „Future Profs at Night“ in zehnminütigen, unterhaltsamen Vorträgen, was der Nachwuchs zu bieten hat. Um Mitternacht erwartete die Gäste als Abschluss der traditionelle Chemie-Experimentalvortrag der Professoren Ulrich Lüning und Norbert Stock.

Cornelius Courts‘ Vortrag mit dem Thema „Forensische Molekularbiologie. Besser als CSI, aber schlechter finanziert!“, beleuchtete die Möglichkeiten, die sein Fachgebiet beim Aufklären von Straftaten bietet. Neben der RNA-Analytik erklärte der Forensische Genetiker, was das Innere von Schusswaffen über deren Gebrauch verrät. Courts punktete dabei vor allem mit seinem Improvisationstalent: Er begrüßte sein Publikum mit einer spontanen Beatboxing-Einlage. Die Night of the Profs hat Courts das erste Mal bei einem Forschungsaufenthalt vor zehn Jahren besucht. Erst vor kurzem hielt er seine Antrittsvorlesung in Kiel: „Die Night of the Profs ist eine gute Möglichkeit, mein Fachgebiet vorzustellen. Es hat mir richtig Spaß gemacht. Mit dem Titel habe ich nicht gerechnet, aber es freut mich“, sagte Courts bei der Pokalübergabe.

Unterstützt wurde die Veranstaltung durch viele Helferinnen und Helfer aus den Reihen der 40 Fachschaften an der CAU. Philip-Alexander Caspers von der Fachschaftsvertreterkonferenz meinte: „Wir bedanken uns bei allen, die diese elfte Night of the Profs ermöglicht haben. Insbesondere bei den ganzen fleißigen Fachschaften, die die Vorträge angekündigt und alle Gäste mit Getränken versorgt haben.“

Weitere Bilder von der Night of the Profs gibt es hier:
bit.ly/caunight-2016

Die Night of the Profs ist eine Veranstaltung des Präsidiums, des AStA und der Fachschaftsvertreterkonferenz der CAU. Die Veranstaltung wurde unterstützt von delta radio.

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Cornelius Courts von der Medizinischen Fakultät ist „Prof of the Night 2016“.
Foto: Raissa Nickel, CAU

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„Forensische Molekularbiologie. Besser als CSI, aber schlechter finanziert!“, lautete der Siegertitel von Cornelius Courts.
Foto: Christina Kloodt

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Astrophysiker Wolfgang J. Duschl und viele andere Vortragende sorgten für volle Hörsäle.
Foto: Jürgen Haacks, CAU

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Neben dem Audimax und dem Christian-Albrechts-Platz 3 wurde in diesem Jahr auch die Alte Mensa an der Olshausenstraße 40 in das Konzept eingebunden. Besuchsströme konnten so spürbar entzerrt werden.
Foto: Jürgen Haacks, CAU

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Die Night of the Profs begeisterte in diesem Jahr 8.000 Gäste.
Foto: Christina Kloodt

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Um Mitternacht erwartete die Gäste als Abschluss der traditionelle Chemie-Experimentalvortrag von Ulrich Lüning und Norbert Stock.
Foto: Christina Kloodt

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Text / Redaktion: Raissa Nickel, Niklas Reinert