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Pressemeldung Nr. 404/2016 vom 29.11.2016 | RSS | zur Druckfassung | Suche

„Sprachvariation in Norddeutschland“ mit Norddeutschem Wissenschaftspreis 2016 ausgezeichnet


Der von den norddeutschen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen gestiftete Wissenschaftspreis ging in diesem Jahr an das Forschungsprojekt „Sprachvariation in Norddeutschland“ (SiN). Während einer Feierstunde übergaben die zuständigen Ministerinnen die Auszeichnung mit einer Dotierung von 100.000 Euro an die Projektverantwortlichen. Das von 2008 bis 2012 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt wurde von Sprachwissenschaftlern und Sprachwissenschaftlerinnen der Universitäten Kiel, Hamburg, Frankfurt/Oder, Bielefeld, Münster und Potsdam realisiert. Anlässlich der Auszeichnung sagte Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin Kristin Alheit: „‚Sprachvariation in Norddeutschland‘ ist ein hochinteressantes Projekt mit starker regionaler Relevanz und ein weiterer Beleg für die Leistungskraft von Spitzenforschung aus dem Norden.“

Das Forschungsprojekt „Sprachvariation in Norddeutschland“ ist in fünf Teilprojekte aufgegliedert. Darin widmeten sich die Forscherinnen und Forscher zunächst zwei Jahre lang der Datenerhebung und -aufbereitung. Anschließend folgten die Auswertungen. Sie sind Basis für die aus den Projekten hervorgegangenen Publikationen. Das Teilprojekt der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) unter der Leitung von Germanist Professor Michael Elmentaler hat bereits im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit Kollegen der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder), den ersten Band des „Norddeutschen Sprachatlasses (NOSA)“ publiziert. „In unserer Veröffentlichung haben wir die regionalen Varianten des norddeutschen Hochdeutsch dokumentiert. Der zweite Atlasband, der den traditionellen niederdeutschen Dialekten gewidmet ist, wird derzeit vorbereitet“, berichtet Professor Elmentaler. Vier Bände über die verschiedenen Aspekte der sprachlichen Variation, Sprachwahrnehmung und -bewertung sind außerdem in den weiteren Teilprojekten von SiN in Planung.

„Mithilfe des Preisgeldes ist die Finanzierung dieser auf sechs Bände angelegten Publikation der Forschungsergebnisse gesichert. Außerdem kann die Veröffentlichung von Dissertationen der am Projekt beteiligten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern unterstützt werden. Vor allem aber ist es nun im Sinne von nachhaltiger Forschung möglich, Anschlussprojekte anzuschieben“, freut sich Elmentaler.

Weitere Informationen zum Projekt:
www.corpora.uni-hamburg.de/sin

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Das Kieler Projektteam von links: Prof. Michael Elmentaler, Dr. Liv Andresen, Dr. Viola Wilcken, Robert Langhanke.
Foto/Copyright: Claudia Eulitz, CAU

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Der Norddeutsche Wissenschaftspreis 2016 ist mit 100.000 Euro dotiert.
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Der Norddeutsche Sprachatlas (NOSA) ist die erste von sechs geplanten Publikationen über die Projektergebnisse.
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Kontakt:
Prof. Dr. Michael Elmentaler
Germanistisches Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Telefon: 0431/880-2318
E-Mail: elmentaler@germsem.uni-kiel.de



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Text / Redaktion: ► Claudia Eulitz