Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Pressemeldung Nr. 3/2017 vom 04.01.2017

Mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr

Konzept von Kieler Sportstudierenden mit Präventionspreis ausgezeichnet



Wie können Kinder im Straßenverkehr besser geschützt werden? Das fragten sich Sportstudierende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und entwickelten ein Präventionskonzept, das kürzlich mit dem Roten Ritter 2016 ausgezeichnet wurde. Mit dem Preis unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers ehrt der Verein Aktion Kinder-Unfallhilfe bundesweit Projekte, die Unfälle von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr vermeiden wollen. Die Verleihung der mit 3.000 Euro dotierten Auszeichnung fand Ende des vergangenen Jahres im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin statt.

„KinderLEBEN“ heißt die Kampagne, die Studierende des Masterstudiengangs Sportwissenschaften während des vergangenen Sommersemesters entwickelt haben. Sie entstand im Kurs „Prävention und Gesundheitsförderung“ am Institut für Sportwissenschaft unter der Leitung von Sportmediziner Markus Müller. Die 18 Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer wollen damit Kinder, Eltern, Erzieherinnen, Erzieher und die breite Öffentlichkeit für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sensibilisieren. Das Präventionsprogramm konzipierten die Sportstudierenden speziell für Kiel, angefangen bei Projektwochen in Grundschulen über Familien-Verkehrstage bis hin zu Anzeigen-Aktionen und der Einbindung regionaler Medien. In Anlehnung an die Delfine in der Kieler Förde, die in jüngster Zeit Kielerinnen und Kieler faszinierten, sollen Plakate und Autoaufkleber mit dem Maskottchen „Delfie“ auf die Risiken im Straßenverkehr aufmerksam machen.

„Im Kurs haben wir uns zuerst theoretisch mit der Entwicklung von Präventionskonzepten auseinandergesetzt. Das gelernte Wissen wollten wir anschließend praxisnah anwenden, von der Idee bis zum fertigen Konzept also“, erklärt Kursleiter Markus Müller vom Arbeitsbereich Sportmedizin. „Die Motorik spielt hierbei eine wichtige Rolle. Für Sportwissenschaftler ist die Erarbeitung von Präventionsmaßnahmen, zum Beispiel für Gemeinden, ein möglicher Arbeitsbereich nach dem Studium.“ Umsetzen wollen die Studierenden das Konzept „KinderLEBEN“ in Eigeninitiative. Das Preisgeld von 3.000 Euro soll sie dabei unterstützen. „Mit der Suche nach weiteren Sponsoren wird die Realisierung in den nächsten Wochen starten“, weiß Müller. Die Jury wählte das Kieler Konzept als eines von fünf Hauptpreisträgern aus insgesamt 80 bundesweiten Bewerbungen für den Roten Ritter 2016 aus.

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Stellvertretend für den ganzen Kurs nahmen die Sportstudentinnen Nora Auffarth (2. von links) und Franziska Richter (2. von rechts) den Präventionspreis Roter Ritter in Berlin entgegen. Übergeben wurde die Auszeichnung des Vereins Aktion Kinder-Unfallhilfe von Dorothee Bär (1. von links), Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastrukturund Bernd Melcher (1. von rechts), Vorstandsmitglied des Vereins. Foto/Copyright: Aktion Kinderunfallhilfe e.V.

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Text / Redaktion: ► Julia Siekmann