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Pressemeldung Nr. 85/2017 vom 27.03.2017 | RSS | zur Druckfassung | Suche

500 Jahre Reformation: Einzigartiger Kongress im orthodoxen Umfeld


Die Theologische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) trägt anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 zur Annäherung unterschiedlicher religiöser Kulturen in Europa bei. Gemeinsam mit der Aristoteles-Universität in Thessaloniki und den Theologischen Fakultäten aus Straßburg organisiert sie vom 28. bis 30. März in der griechischen Hafenstadt einen internationalen Kongress zu 500 Jahren Reformation. „Veranstaltungen zu diesem Thema gibt es 500 Jahre nach dem legendären Thesenanschlag Martin Luthers in Wittenberg zahlreiche. Ein wissenschaftliches Symposium in einem ostkirchlich-orthodox geprägten Land ist dagegen einzigartig“, sagt Dekan Professor Andreas Müller, der Ende des Monats mit sechs weiteren Kieler Theologinnen und Theologen nach Griechenland reist.

Auf dem Symposium werden über 40 Vorträge gehalten, unter anderem auch von zahlreichen orthodoxen Theologinnen, Theologen und Bischöfen. Die Veranstaltung, die vom deutschen Generalkonsulat unterstützt wird, steht unter der Schirmherrschaft des Ökumenischen Patriarchen in Istanbul. Dieser hat im Vorfeld bereits die besondere Bedeutung des Kongresses für die interkulturelle Verständigung hervorgehoben. „Wir sind sicher, dass die Vorträge und Diskussionen des Kongresses einen wertvollen theologischen Beitrag leisten und dass sie eingereiht werden in die offiziellen theologischen Dialoge der Orthodoxen Kirche mit den übrigen Christen“, unterstreicht Bartholomeos I., der „primus inter pares“ (lateinisch für Erster unter Gleichen) der orthodoxen Christen.

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Bildunterschrift: Thesentür an der Schlosskirche in der Lutherstadt Wittenberg.
Foto/Copyright: A.Savin, Wikimedia Commons

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Text / Redaktion: Prof. Andreas Müller