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Pressemeldung Nr. 100/2017 vom 05.04.2017 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Kieler Studentinnen nehmen an Jura-Wettbewerb in den USA teil


Jedes Jahr findet in Washington D.C. die „Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition” statt, bei der Jurastudierende aus der ganzen Welt fiktive Gerichtsprozesse austragen und dabei eine der jeweils zwei Prozessparteien vertreten. In diesem Jahr treten auch fünf Studentinnen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) die Reise in die Vereinigten Staaten an. Zwar verpassten sie die Qualifikation beim deutschen Vorausscheid in Passau nur knapp, dürfen der renommierten Veranstaltung, die ab dem 9. April beginnt, aber dennoch beiwohnen. Diese Erfahrung wollen die Teilnehmerinnen nutzen, um wertvolle Eindrücke für die Organisation der so genannten „National Rounds“ im nächsten Jahr zu sammeln. 2018 ist die Uni Kiel Gastgeberin des deutschen Vorausscheides.

Ein halbes Jahr haben sich die die Kieler Jura-Studentinnen Josephine Freytag, Nora Harder, Alena Kunstreich, Amine Usojan und Nathalie Zavazava mit dem Projekt beschäftigt. „Die Vorbereitungen waren sehr zeitintensiv“, sagt Nathalie Zavazava. „In der Endphase waren teilweise Arbeitszeiten bis zu 14 Stunden für uns an der Tagesordnung. Um unsere fertige Lösung fristgerecht abzugeben, mussten wir sogar einmal 24 Stunden durcharbeiten.“ Wegen des hohen Zeitaufwands wurde ihnen dafür das Semester ihres Studiums nicht auf die Zwischenprüfungs- und Freischussfrist angerechnet.

Zusammen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 20 deutschen Universitäten kämpften sie Anfang März um die begehrten Tickets für die Teilnahme an den „International Rounds“ in Washington D.C. Betreut wurden sie dabei von Isabelle Haßfurther und Jens Kaiser, Mitarbeiterin und Mitarbeiter des Walther-Schücking Instituts für Internationales Recht, sowie den studentischen Hilfskräften des Instituts Henning Büttner und Marvin Schwope.
Das Kieler Team belegte schließlich nach guten Leistung den fünften Platz. In der Gesamtwertung der Schriftsätze erreichte die Gruppe den sechsten Platz und verfasste den drittbesten Schriftsatz für die Beklagtenseite. „Aus diesem Grund dürfen wir nun als Exhibition Team oder Volunteers an der Endrunde in den USA teilnehmen“, sagt Zavazava. Die Exhibition Teams treten in einem parallel laufenden Wettbewerb an, zu dem Teams eingeladen werden, die sich nicht für die International Rounds qualifiziert, dennoch in den National Rounds gut abgeschnitten haben. Als Volunteer ist man dagegen in die organisatorischen Abläufe vor Ort eingebunden und übernimmt während der Verhandlungen die Rolle als Gerichtsdienerin und Gerichtsdiener, die oder der unter anderem für den reibungslosen zeitlichen Ablauf verantwortlich ist, Teams, Richterinnen und Richter trifft und die einleitenden Worte bei der Verhandlung übernimmt.

2018 finden die „National Rounds“ an der Christian-Albrechts-Universität statt. Bewerbungen für das neue Kieler Jessup-Team werden demnächst entgegengenommen. Alle Informationen dazu finden sich unter: https://www.wsi.uni-kiel.de/de/moot-court.

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Nathalie Zavazava, Nora Harder, Alena Kunstreich, Armine Usojan, Josephine Freytag (von links) erreichten einen guten 5. Platz in der nationalen Ausscheidungsrunde.

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Text / Redaktion: Tobias Oertel