Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Pressemeldung Nr. 109/2017 vom 12.04.2017

Universität Kiel unterstützt „March for Science“


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Kritisches Denken und fundiertes Urteilen setzen voraus, dass es verlässliche Kriterien gibt, die es erlauben, Informationen einzuordnen. Die Welt zu erforschen und die gewonnenen Erkenntnisse an die Gesellschaft weiterzugeben, ist die Aufgabe der Wissenschaft. Wenn jedoch wissenschaftlich erwiesene Tatsachen geleugnet, relativiert oder „alternativen Fakten“ als gleichwertig gegenübergestellt werden, um daraus politisches oder wirtschaftliches Kapital zu schlagen, wird jedem konstruktiven Dialog die Basis entzogen. Eine solche Entwicklung betrifft nicht nur Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, sondern die Gesellschaft als Ganzes. Am Samstag, 22. April, werden daher in Washington D.C. und mehr als 500 anderen Städten weltweit Tausende Menschen auf die Straße gehen, um dafür zu demonstrieren, dass wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind.

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) unterstützt den „March for Science“ mit einer Veranstaltung am Vorabend (Freitag, 21. April) in Kiel. In Kurzvorträgen wird um 20:30 Uhr in die Thematik eingeführt, im Anschluss sorgt „Project Lighthouse“, das LED-Lichtkunstprojekt der Informatik-Studierenden, für ein weithin sichtbares Bekenntnis für die Wissenschaft und bildet damit den Auftakt zu den weltweiten Demonstrationen.

„Wissenschaft und ihre Erkenntnisse sind ein wesentlicher Beitrag zu gesellschaftlicher Entwicklung. Kontroversen gehören dabei zum Geschäft. Allerdings müssen sich auch Gegenmeinungen an den Standards der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung messen lassen. Mit ihrem Auftakt zum ‚March for Science‘ setzt die CAU am Freitagabend ein Zeichen für die Freiheit und Bedeutung von Wissenschaft“, begründet Professorin Anja Pistor-Hatam, Vizepräsidentin für Studienangelegenheiten, Internationales und Diversität die Aktion. „Am Samstag geht es dann in Hamburg mit dem eigentlichen ‚March for Science‘ weiter, an dem sich hoffentlich auch viele Unterstützerinnen und Unterstützer aus Schleswig-Holstein beteiligen werden“, so Pistor-Hatam weiter.

„Unter dem Motto ‚Science, not Silence‘ wollen wir an diesem Abend als Forschende, Lehrende, Studierende, Bürgerinnen und Bürger ein Zeichen setzen für den wissenschaftlichen Fortschritt, der die Grundlage des Wohlstandes unserer Gesellschaft und ihrer Zukunft darstellt. Dies ist in unser aller Interesse, und auch in Kiel wollen wir für diese Werte eintreten“, führt Mitinitiator Professor Michael Bonitz weiter aus.

„Der Senat der CAU unterstützt den ‚March for Science‘ und ruft Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Studierende der CAU und aller wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes zu aktiver Beteiligung auf“, ergänzt der Vorsitzende des Akademischen Senates der CAU, Professor Ulrich Lüning.

Weitere Informationen:
www.marchforscience.de/auch-in-deiner-stadt/kiel/
www.marchforscience.com

Das Wichtigste in Kürze:
Was: Auftaktveranstaltung in Kiel zum weltweiten „March for Science“
Wann: 21. April (Freitag), 20:30 Uhr
Wo: Audimax, Christian-Albrechts-Platz 2, Hörsaal D

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Am 22. April werden in Washington D.C. und mehr als 500 anderen Städten weltweit Tausende Menschen beim „March for Science“ auf die Straße gehen, um dafür zu demonstrieren, dass wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind.

Die CAU unterstützt den „March for Science“ mit einer Veranstaltung am Vorabend (Freitag, 21. April) in Kiel.

Logo: March for Science

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Kontakt:
Prof. Dr. Michael Bonitz
Institut für Theoretische Physik und Astrophysik
Telefon: 0431/880-4122
E-Mail: bonitz@physik.uni-kiel.de
www.theo-physik.uni-kiel.de/bonitz/index.html



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Text / Redaktion: ► Jan Winters