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Pressemeldung Nr. 116/2017 vom 21.04.2017 | english version | RSS | zur Druckfassung | Suche

Podiumsdiskussion auf der Hannover Messe: "Digitalisierung in Wissenschaft und Wirtschaft"



Der digitale Wandel ist für 72 Prozent der deutschen Unternehmen (Quelle: Bitkom Research) eine der größten Aufgaben der kommenden Jahre. Gleiches gilt für die Wissenschaft. Am Donnerstag, 27. April, um 17 Uhr, diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Digitalen und der Versicherungswirtschaft, aus Politik und Wissenschaft auf der Hannover Messe über die „Digitalisierung in Wissenschaft und Wirtschaft“. Welche Anforderungen der Prozess an Politik, Wirtschaft und Wissenschaft stellt, loten auf dem Stand der Kieler Christian-Albrechts-Universität in Halle 2, „Research & Technology“, Andrea Hirzle-Yager, Abteilungsdirektorin der Allianz Deutschland AG, Thomas Losse-Müller, Leiter der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, Maren Martschenko, 1. Vorsitzende der Digital Media Women Germany, und Professor Klaus Tochtermann, Direktor der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, aus. Die Veranstaltung ist für Besucherinnen und Besucher der Hannover Messe kostenfrei.

„Im Zeitalter der Digitalisierung stehen wir vor Herausforderungen, die uns unüberwindlich erscheinen – nicht nur für Unternehmen, sondern über verschiedene Industriezweige hinweg. Sie verlangen uns unser Bestes ab. Wenn wir unsere Geschäfte wie bisher weiterführen, werden wir bald aus dem Geschäft gedrängt“, beschreibt Andrea Hirzle-Yager von der Allianz Deutschland AG die Ausgangslage.

Dass die Digitalisierung durchaus Chancen bietet, betont der Leiter der schleswig-holsteinischen Staatskanzlei Thomas Losse-Müller: „In der digitalen Welt ist Schleswig-Holstein mittendrin und nicht mehr durch eine geografische Randlage benachteiligt. Die hohe Lebensqualität in Schleswig-Holstein und die Spitzenposition beim Breitbandausbau sind damit ein wichtiger Standortvorteil geworden.“

Gerade Frauen bieten sich dadurch ungeahnte Möglichkeiten, betont Maren Martschenko, 1. Vorsitzende der Digital Media Women Germany: „Wir arbeiten für mehr Sichtbarkeit von Frauen auf allen Bühnen – ob Konferenzen, Fachmedien oder Management Board. Frauen wollen und sollen gleichberechtigt teilhaben und sichtbar Einfluss nehmen: offen, respektiert und wegweisend. Der digitale Wandel bietet die größte Chance, diese Vision zu verwirklichen.“

Eine Schlüsselrolle bei der digitalen Transformation der Gesellschaft spielen Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen, sagt der Direktor der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften Professor Klaus Tochtermann: „Der Dialog zwischen Forschung, wissenschaftlicher Informationsinfrastruktur und Wissenschaftspolitik ist deshalb unabdingbar dafür, um der Digitalisierung der Wissenschaft gerecht zu werden.“

Das Wichtigste in Kürze:
Was: Podiumsdiskussion „Digitalisierung in Wissenschaft und Wirtschaft“
Wann: Donnerstag, 27.04.2017, 17 Uhr
Wo: Hannover Messe, Halle 2, Research & Technology, Messestand C07, 30521 Hannover

Informationen zum Programm unter:
www.uni-kiel.de/hannovermesse

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Andrea Hirzle-Yager begleitet den Digitalen Wandel bei der Allianz Deutschland AG.
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Thomas Losse-Müller ist Leiter der schleswig-holsteinischen Staatskanzlei. Copyright: privat

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Der digitale Wandel bietet Frauen eine große Chance, Gleichberechtigung zu erreichen, glaubt Maren Martschenko, 1. Vorsitzende der Digital Media Women Germany.
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Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen spielen eine Schlüsselrolle bei der digitalen Transformation der Gesellschaft, meint der Direktor der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften Professor Klaus Tochtermann.
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Text / Redaktion: ► Dr. Boris Pawlowski