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Pressemeldung Nr. 165/2017 vom 24.05.2017 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Wissenschaftsfinanzierung braucht neuen Schwung

CAU-Unterstützungsgremium schlägt „Pakt für Bildung und Forschung“ vor


Um den Anschluss des Wissenschaftslandes Schleswig-Holstein an die bundesweite Entwicklung zu gewährleisten, schlägt das Kuratorium pro Universitate der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) einen neuen „Pakt für Bildung und Forschung“ vor. „Analog dem ‚Pakt für Forschung und Innovation‘, den Bund und Länder seit 2005 erfolgreich für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die vier großen Organisationen der außeruniversitären Forschung eingegangen sind, könnte eine solche Initiative die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unseres Bundeslandes auf lange Sicht spürbar positiv beeinflussen“, sagte der Vorsitzende des Kuratoriums Klaus-Hinrich Vater am Mittwoch, 24. Mai, in Kiel.

Durch einen Budgetzuwachs von regelmäßig etwa 3 Prozent pro Jahr würde die Landesuniversität die besten Köpfe für die Wissenschaft im Norden halten und ihre herausragende Stellung in der Promotionsausbildung ausbauen können. Außerdem könnte die CAU ihre Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen stärken und den Austausch mit Wirtschaft und Gesellschaft wesentlich intensiver gestalten als bisher. Vater: „Schleswig-Holstein braucht dringend neue Impulse, wenn es aktiver Gestalter und Nutznießer der Hightech-Strategie des Bundes und der Länder sein will. Dazu müssen wir aber bereit sein, einen signifikanten Eigenanteil einzubringen und konsequent in Forschung, Innovation und Digitalisierung an unserer Landesuniversität zu investieren.“ Dies wäre die Voraussetzung dafür, dass neue Forschungsergebnisse über Ausgründungen von Start-Ups oder Kooperationen mit schleswig-holsteinischen Unternehmen schnell und dauerhaft in innovative Produkte und Dienstleistungen überführt werden, beschrieb der Kieler IHK-Präsident die Ausgangslage. Eine neue Landesregierung wäre gut beraten, dieses einmalige Potential konsequent für die weitere Landesentwicklung zu nutzen.

Das Kuratorium pro Universitate ist ein Kreis, der dem Universitätsgedanken nahe steht. Die Kuratorinnen und Kuratoren sind berufen, um die Kieler Universität in ihrer Größe und Bedeutung zu stärken, sie zu beraten und in Politik und Gesellschaft für ihre Förderung einzutreten. Dem Kuratorium gehören zurzeit 24 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden an.

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Schlägt einen „Pakt für Bildung und Forschung“ vor: Klaus-Hinrich Vater, Vorsitzender des Kuratoriums pro Universitate der Universität Kiel.
Copyright: Jürgen Haacks/CAU

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