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Pressemeldung Nr. 190/2017 vom 12.06.2017 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Mit digitaler Brettspielfigur zum Stipendium

Bei der Software-Challenge Germany stellten junge Programmierer und Programmiererinnen ihr Können unter Beweis


Am vergangenen Freitag (9. Juni) fand im Kieler CITTI-Park das elfte Finale der Software-Challenge statt. Acht Teams aus ganz Deutschland, dabei vier aus Schleswig-Holstein, kämpften bei dem vom Institut für Informatik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) auf den Weg gebrachten Programmierwettbewerb um den Sieg. Die Finalteilnehmerinnen und -teilnehmer konnten neben zahlreichen Sachpreisen und ausgelobten Stipendien für die besten Schülerinnen und Schüler auch Preisgelder von bis zu 1000 Euro gewinnen.

Der Organisator des kreativen Informatikwettbewerbs, Professor Manfred Schimmler, begrüßte die anwesenden Gäste, darunter die Teams, Lehrkräfte und Sponsoren: „Alle, die bisher an der Software-Challenge teilgenommen und dann auch noch ein Stipendium bekommen hatten, konnten das Informatikstudium erfolgreich beenden“, so Schimmler.

Seit 2007 setzt das Institut für Informatik immer wieder alte und neue Brettspiele in digitalisierter Form um. Die Teilnehmenden der Software-Challenge stehen anschließend vor der Aufgabe, dieses Brettspiel zu lösen. Dafür müssen sie in Kleingruppen eine Spielfigur programmieren, die es mit ausgeklügelten Spielzügen schaffen soll, den Gegner zu besiegen. Dieses Jahr wurde das Spiel des Jahres von 1997 „Mississippi Queen“ gespielt. Aus diesem Anlass war auch der Erfinder des Spiels, Werner Hodel, anwesend. Er sagte stolz: „Dass es neben der normalen Form meines Brettspiels auch die Möglichkeit gibt, dieses zu digitalisieren, ist einfach nur großartig.“

Das Teilnahmefeld bestand aus 57 gestarteten Teams und 258 Schülerinnen und Schülern. Im Finale standen dann schließlich die besten acht Teams. Philipp Busch und Jan Niklas Carstensen aus Neumünster haben mit ihrer programmierten Figur die Software-Challenge Germany 2017 gewonnen. Sie gewannen einen Pokal und für ihre Schule 1000 Euro. Ihr Informatiklehrer Thomas Riefle sagte: „Was damit passiert, muss die Fachschaft entscheiden. Wir haben überhaupt nicht mit dem Sieg gerechnet, es gehört ja schließlich auch immer etwas Glück dazu.“

Letztendlich durften sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Preise freuen. Neben Sachpreisen in Form eines Einkaufsgutscheins und Preisgelder für alle platzierten Schulen, wurden auch Stipendien für die besten Schülerinnen und Schüler, die sich im Wettbewerb besonders engagiert haben, vergeben. Jonas Dörr war extra aus Lörrach am Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz angereist, um sein Stipendium abzuholen: „Ich möchte wahrscheinlich ein duales Studium im Bereich angewandte Informatik machen oder vielleicht sogar in Kiel Informatik studieren.“

Über Sponsoren wurde die Veranstaltung ermöglicht: Die Provinzial Nord Brandkasse AG ist einer der vielen Förderer von jungen Informatik-Talenten. Lutz Schlünsen, Abteilungsleiter Personalentwicklung der Provinzial, sagte: „Unser Unternehmen bietet viele Arbeitsplätze im IT-Bereich und ist hier auch in der Zukunft auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen. Insofern haben wir auch aus diesem Grund ein Interesse an der Software-Challenge und an der Förderung der CAU.“ Schirmherr des Wettbewerbs war der Kieler Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer, der sein Grußwort per Videobotschaft übermittelte. Im nächsten Jahr soll das Spiel „Hase und Igel“ gespielt werden.


Die Platzierungen:
1.Platz: Holstenschule aus Neumünster
2.Platz: Oberschule zum Dom aus Lübeck
3.Platz: Otto-Hahn-Gymnasium aus Geesthacht
4.Platz: Gesamtschule Gießen Ost 13 aus Gießen
5.Platz: Gesamtschule Gießen Ost 12 aus Gießen, Peter-Ustinov-AG aus Eckernförde, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium aus Dresden, Goetheschule aus Wetzlar

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Die besten vier Teams der diesjährigen Software Challenge und Organisator Professor Manfred Schimmler (von links nach rechts in absteigender Reihenfolge, links das Siegerteam aus Neumünster).
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Die vier fünften Plätze mit einem Preisgeld von jeweils 100 Euro.
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Höchstes Engagement im Wettbewerb wurde mit einem Stipendium ausgezeichnet.
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Für ebenfalls gute Leistungen gab es Sachpreise.
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Viele Interessierte kamen zum Finale der elften Software-Challenge in den CITTI-Park
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Text / Redaktion: Maik Brockstedt