Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Pressemeldung Nr. 226/2017 vom 11.07.2017

Solide Basis für die Kieler Forschungswerkstatt


Die Kieler Forschungswerkstatt setzt ihre Arbeit als gemeinsame Einrichtung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) fort.

Unter dem Motto „Staunen, experimentieren, ausprobieren – in der Kieler Forschungswerkstatt (KiFo) macht Lernen Spaß!“ lernen seit 2012 jährlich rund 2000 Schülerinnen und Schüler sowie 500 angehende Lehrkräfte den Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens kennen. Ziel der KiFo mit ihren inzwischen sieben Laboren ist es, Interesse für aktuelle Wissenschaft bei jungen Menschen zu wecken. Die Angebote für Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein und ganz Deutschland werden durch Fortbildungen für Lehrkräfte ergänzt. Seit heute (Dienstag, 11. Juli) ist die KiFo eine gemeinsame Einrichtung der CAU und des IPN. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterschrieben Professor Lutz Kipp, Präsident der CAU, und Professor Olaf Köller, Geschäftsführender Wissenschaftlicher Direktor des IPN. Er regelt unter anderem, dass die Forschungswerkstatt künftig als hochschulübergreifende Einrichtung weitergeführt wird. Die CAU stellt dafür weiterhin Räume im Botanischen Garten der Universität zur Verfügung. Das IPN trägt im Gegenzug Ausstattungskosten, übernimmt die Konzeption der Labore und stellt deren wissenschaftliche Leitung.

Leibniz auf dem Campus

„Die Kieler Forschungswerkstatt ist ein herausragendes Beispiel für die enge Kooperation von Leibniz-Einrichtungen und Universitäten in gemeinsamen Infrastrukturen und setzt die Leibniz-Philosophie theoria cum praxi um“, unterstrich IPN-Chef Köller bei der Unterzeichnung. Mit dem am IPN angesiedelten Leibniz-WissenschaftsCampus „Kiel Science Outreach Campus“ (KiSOC) sei zudem ein wissenschaftliches Umfeld am IPN und der CAU vorhanden, das zur forschungsbasierten Weiterentwicklung der KiFo beitragen werde. Einmalig sei auch, dass in der KiFo die Ziele einer breiten Interessenförderung durch Laborangebote für Schülerinnen und Schüler mit Angeboten für Studierende des Lehramts verknüpft werden können.

„Für uns beschreibt die Kieler Forschungswerkstatt als gemeinsame Infrastruktur das solide Zusammenspiel von naturwissenschaftlicher Bildung an Schulen und Universitäten“, lobte CAU-Präsident Professor Lutz Kipp die gemeinsame Vereinbarung. Bereits Grundschülerinnen und -schülern werde hier der Spaß an aktueller Forschung vermittelt. Dazu würden Labor- und Lernräume zur Verfügung gestellt, die es in Schulen so nicht immer mit der jeweils geeigneten Ausstattung gäbe. Kipp: „Die Kieler Forschungswerkstatt bietet damit Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften in den so genannten ‚Waben‘ im Botanischen Garten Kiel einen außergewöhnlichen Lernort, um Begeisterung für Forschung und Wissenschaft zu wecken. Aus interessierten Schülerinnen und Schülern werden so motivierte Forscherinnen und Forscher der Zukunft. Mehr Synergie geht kaum.“

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Meilenstein bei der Vernetzung von Forschungseinrichtungen und der Qualitätssicherung in der Lehrkräftebildung: IPN-Direktor Professor Olaf Köller (re.) und Kiels Unipräsident Professor Lutz Kipp unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung zur Kieler Forschungswerkstatt.
Foto: Dr. Boris Pawlowski/Universität Kiel

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Schülerinnen und Schüler der Flensburger Auguste-Viktoria-Schule bei den evolutionsbiologischen Projekttagen im November 2016: In der Kieler Forschungswerkstatt lernen jährlich rund 2000 Schülerinnen und Schüler sowie 500 Lehrkräfte den Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens anhand aktueller CAU-Forschung kennen.
Foto: Christian Urban/Universität Kiel

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Kontakt:
Katrin Knickmeier
Kieler Forschungswerkstatt
Telefon: 0431/880-5914
E-Mail: knickmeier@ipn.uni-kiel.de
www.forschungs-werkstatt.de


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Öffentlichkeitsarbeit, Dr. Ute Ringelband
Postanschrift: IPN - 24098 Kiel, Tel. 0431 880-3122, Fax 0431 880-5212
E-Mail: ringelband@ipn.uni-kiel.de



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