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Pressemeldung Nr. 247/2017 vom 28.07.2017 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Die Welt zu Gast in Kiel: Bedeutender internationaler Kongress zu Asiatischen Medizinen an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel


Vom 6. bis 12. August kommen über 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vornehmlich aus dem ostasiatischen Raum beim „9th International Congress on Traditional Asian Medicines (ICTAM IX)“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zusammen. Die Schirmherrschaft für die internationale Tagung hat der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein Daniel Günther übernommen. In Kiel diskutieren die Fachleute unter dem Titel „Asian Medicines: Encounters, Translations and Transformations“ über die zunehmende Bedeutung traditioneller asiatischer Medizinformen und deren Anwendung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus. Das fachliche Spektrum ist groß: Vertreten sind die Natur-, Geistes-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. „Um traditionelle asiatische Medizin umfassend zu begreifen, müssen verschiedene Disziplinen zusammengebracht werden: Ärzte und Leiter klinischer Versuche, medizinische Anthropologen, Ethnobotaniker und Ethnopharmakologen. Diese Konferenz bietet den perfekten Rahmen, in dem führende Ärzte traditioneller asiatischer Medizin ihre Expertise präsentieren und diskutieren“, ordnet Professorin Angelika Messner vom Chinazentrum der Kieler Universität den Stellenwert der siebentägigen Veranstaltung ein.

Eröffnet wird der Kongress am 7. August im Frederik-Paulsen-Hörsaal (Audimax) der CAU mit Grußworten von Dr. Heiner Garg (zweiter stellvertretender Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein), Professor Detlev Ganten (Charité-Universitätsmedizin Berlin, Präsident des World Health Summit), Professorin Anja Pistor-Hatam (Vizepräsidentin der CAU), Dr. Carsten Leffmann (Geschäftsführer der Ärztekammer Schleswig-Holstein), Professor Ulrich Stephani (Dekan der Medizinischen Fakultät der CAU) sowie Dr. Bernhard Schwartländer (Vertreter der World Health Organization in Bejing, China).

Gastgeber der ICTAM IX sind die International Association for the Study of Traditional Asian Medicine (IASTAM) und das Chinazentrum der CAU.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich zu der Tagung und Berichterstattung eingeladen. Sie werden gebeten, sich unter presse@uv.uni-kiel.de anzumelden.

Weitere Informationen und Programm:
www.ictam2017.uni-kiel.de

Kontakt:
Prof. Dr. Angelika C. Messner
Chinazentrum der Universität Kiel
Tel.: 0431/880-4571
E-Mail: messner@sino.uni-kiel.de
www.chinazentrum.uni-kiel.de
www.ictam2017.uni-kiel.de


Über ICTAM
Die ICTAM-Kongresse, 1973 initiiert von der renommierten IASTAM (International Association for the Study of Asian Medicine), fanden bislang in Australien (Canberra, 1979), Indonesien (Surabaya, 1984), Indien (Bombay, 1990), Japan (Tokyo, 1994), Deutschland (Halle, 2002), den USA (Austin, 2006), Bhutan (Thimpu, 2009) und Korea (Sancheong, 2013) statt. Sie sind durchgängig den Herausforderungen der medizinischen Globalisierung gewidmet. In seiner fast vierzigjährigen Geschichte wird der Kongress 2017 mit seinem Besuch in Schleswig-Holstein erst zum zweiten Mal überhaupt in Europa zu Gast sein. Der 9. ICTAM-Kongress an der Universität Kiel versammelt international anerkannte Forscherinnen und Forscher, Medizinerinnen und Mediziner, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Politikerinnen und Politiker aus der ganzen Welt, um den Wissenstransfer und Diskussionsaustausch zu Medizinsystemen und -praktiken aus asiatischen Regionen zu fördern.

Getreu dem Motto des Kongresses wird es dabei
(1) um die Begegnungen von Theorie und Praxis und von traditioneller und moderner Medizin,
(2) um Übersetzungsfragen aus asiatischen in westliche Sprachfelder sowie aus historischem Bewusstsein in klinische Praxis,
(3) um die Vermittlung klinischer Expertise (der gesamte Kongress ist mit 30 Weiterbildungspunkten vonseiten der Ärztekammer Schleswig-Holstein zertifiziert,
(4) um zukünftige Entwicklungen Asiatischer Medizinen gehen.


Besonderes Augenmerk wird hierbei den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen geschenkt und der Frage, wie die brisanten Themen Umwelt und Klimawandel mit der WHO-Strategie zur Bekämpfung und Prävention der NCD (non communicable diseases) unter Mithilfe der traditionellen Medizin zusammenhängen.



Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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Text / Redaktion: ► Jan Winters