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Pressemeldung Nr. 325/2017 vom 23.10.2017 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Grundstein für das Juridicum der Kieler Universität gelegt



Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) erhält ein neues Lehr-, Forschungs- und Bibliotheksgebäude. In das sogenannte Juridicum investiert das Land Schleswig-Holstein 32,3 Millionen Euro, von denen die CAU 3,1 Millionen Euro für Serviceflächen und für Maßnahmen im Rahmen der BNB-Zertifizierung trägt. Die Fertigstellung des Neubaus, der den ersten Abschnitt eines neuen Bibliotheksverbunds an der Leibnizstraße beinhaltet, ist für Dezember 2019 geplant. Heute (Montag, 23. Oktober) legten GMSH-Geschäftsführer Frank Eisoldt, Wissenschaftsministerin Karin Prien, die Kanzlerin der Universität, Claudia Ricarda Meyer, und die Dekanin der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Professorin Kerstin von der Decken, eine Zeitkapsel in den symbolischen Grundstein für das Juridicum. Insgesamt wird das Land 215 Millionen Euro aus den beiden Sondervermögen Hochschulsanierung und Impuls in die Campussanierung der Universität investieren.

Mit diesem Neubau erhält die Rechtswissenschaftliche Fakultät an markanter Stelle ein hochmodernes Instituts- und Bibliotheksgebäude. Es ist das erste Gebäude auf dem Campus, das das Gold-Zertifikat nach dem Bewertungssystem für nachhaltiges Bauen erhält. Gleichzeitig beginnen wir mit dieser Maßnahme auch, den neuen Fachbibliotheksverbund für die Fachbibliotheken in den Fakultätenblöcken zu realisieren. Eine Verbindungsbrücke wird zukünftig die neue Bibliothek mit dem Bestand verbinden und damit funktional einen“, sagte GMSH-Geschäftsführer Frank Eisoldt.

„Das Juridicium ist ein zentraler Baustein des baulichen Gesamtkonzepts. Der Neubau bringt – funktional wie ästhetisch – eine Aufwertung des gesamten Campus. Und als eine der Gründungsfakultäten bekommt die Rechtswissenschaft eine würdige Heimstatt“, sagte Wissenschaftsministerin Karin Prien. „Das ist die Richtung, in die wir gehen müssen: Hochwertige Forschung und Lehre brauchen ein hochwertiges Umfeld.“

„Endlich geht es los! Der Neubau des Juridicums und die nachfolgende Sanierung der Fakultätenblöcke mit einem modernen Bibliotheksverbund sind der Startpunkt für die dringend notwendige Sanierung unseres Campus, die in den kommenden zehn bis 20 Jahren vollzogen wird. Wir wollen unseren Campus zu einem lebendigen Stadtteil inmitten der Landeshauptstadt Kiel entwickeln, in dem künftig Wissenschaft, Kultur und Stadtleben zusammenkommen und so einen attraktiven urbanen Lebensraum schaffen“, betonte CAU-Kanzlerin Claudia Ricarda Meyer.

Mit dem neuen Juridicum beginnt gemäß der Dekanin der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Professorin Kerstin von der Decken, eine neue Ära. „Nach langen Zeiten der räumlichen Trennung sind endlich wieder alle rechtswissenschaftlichen Institute und Lehrstühle – mit Ausnahme des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht – zusammen mit ihren Fachbibliotheken in einem Gebäude vereint. Dass bei dieser Gelegenheit die Rechtswissenschaftliche Fakultät als eine der Gründungs- und damit ältesten Fakultäten ausgerechnet das neueste und modernste Campusgebäude erhält, freut uns natürlich besonders.“

Das fünfgeschossige Juridicum entsteht am Eingang der Leibnizstraße und orientiert sich städtebaulich an den bestehenden vier Fakultätenblöcken. Es wird über eine Nettoraumfläche von rund 10.800 Quadratmetern und eine Nutzfläche von rund 7.200 Quadratmetern verfügen. Sein Haupteingang an der Leibnizstraße wird in ein großzügig verglastes Foyer mit einer Freitreppe führen, über die man das erste Obergeschoss mit drei Seminarräumen erreicht und das zweite Obergeschoss mit Dekanat und Prüfungsamt. Außerdem bieten das zweite bis vierte Obergeschoss Raum für den Kern der juristischen Forschung mit seinen 20 Professuren. Durch das Foyer wird man auch die sich über drei Geschosse verteilende Fachbibliothek betreten, wo Lese- und Arbeitsplätze für Einzel- oder Gruppenarbeit eingerichtet werden. Bibliothek, Seminarräume und informelle Arbeits- und Lehrplätze werden mit einer hochwertigen Ersteinrichtung ausgestattet. Im Erdgeschoss sollen ergänzende Serviceflächen wie ein Café mit Bäckerei, ein Buchladen und ein Kopierdienst einziehen.

Der Neubau des Juridicums ist gleichzeitig auch der Auftakt für den neuen Bibliotheksverbund, in dem zukünftig fast alle Fachbibliotheken der Rechtswissenschaften und Theologie sowie der Sprach- und Geisteswissenschaften untergebracht werden. Neben der Sanierung der Fakultätenblöcke beinhaltet die bauliche Erneuerung des Universitätscampus Maßnahmenpakete für die Anger-Bauten. Dazu zählen Neubauten für das Geographische Seminar, für das Institut für Geowissenschaften, für das Mathematische Seminar und agrarwissenschaftliche Institute sowie für Teile des Rechenzentrums und des Instituts für Informatik. Darüber hinaus sind große Baumaßnahmen für die Technische Fakultät und ein Neubau für die universitäre Tierhaltung mit dem Institut für Physiologie geplant.

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Das Juridicum bildet den neuen Blickfang an der Ecke Olshausenstraße / Leibnizstraße. Copyright: AGN Leusmann, Hamburg

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Legten heute den Grundstein mit Zeitkapsel für den Neubau der Rechtswissenschaftlichen Fakultät (v.l.): Peter Zogs (GMSH), Burkhard Mentrup (AGN Leusmann), Claudia Ricarda Meyer (CAU), Frank Eisoldt (GMSH), Karin Prien (Wissenschaftsministerin) und Professorin Kerstin von der Decken (CAU). Foto/Copyright: Jürgen Haacks, CAU

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Angaben zum Gebäude:
Bauherr: Land Schleswig-Holstein
Bauherrenvertretung: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Kosten: 32,3 Millionen Euro
Baubeginn: April 2017
Fertigstellung: voraussichtlich Dezember 2019
Nutzfläche: 7.200 Quadratmeter
Bewertungssystem für nachhaltiges Bauen (BNB): Gold-Zertifikat


Pressekontakte
Barbara Müller
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Telefon: 0431 599-1106
E-Mail: barbara.mueller@gmsh.de

Claudia Eulitz
Presse, Kommunikation und Marketing
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