CAU - Universität Kiel
Sie sind hier: StartseitePressePressemeldungenNr. 370 / 2017

Pressemeldung Nr. 370/2017 vom 22.11.2017 | RSS | zur Druckfassung | Suche

„MÜLLFREI(ER)LEBEN“ – Die vielen Wege zur Müllvermeidung

Kieler Universität beteiligt sich zum dritten Mal an der Europäischen Woche der Abfallvermeidung


Vom 20. bis 23. November beteiligt sich die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) unter dem Motto „MÜLLFREI(ER)LEBEN“ an der Europäischen Woche der Abfallvermeidung. Mit Workshops, Ausstellungen, Vorträgen und weiteren Veranstaltungen auf dem Campus wird auf die weltweite Ressourcenverschwendung aufmerksam gemacht. Den Höhepunkt bildete eine Podiumsdiskussion am Dienstagabend im Audimax der CAU mit Gastrednerinnen und -rednern aus Politik, Forschung und Wirtschaft. Zu „Wirtschaft, Macht und Müll – Utopie einer müllfreien Welt“ hielten Marlies Fritzen, Mitglied des Landtages für Bündnis 90/Die Grünen, Helmut Federmann vom Netzwerk Wachstumswende und Hinrich Kählert von der StattAuto eG jeweils einen Impulsvortrag. Im Anschluss konnten die knapp 100 anwesenden Gäste Fragen zu dem brisanten Thema stellen, welches in den vergangenen Jahren immer populärer geworden ist.

Zurecht: Allein im vergangenen Jahr produzierte die Kieler Universität eine unvorstellbare Menge an Abfall – 1300 Tonnen. „Das Unternehmen Cyclos führt derzeit eine Studie im Auftrag der Uni durch, um herauszufinden, wie viel Müll vermieden werden kann. Die ersten Prognosen belaufen sich auf mindestens 20 Prozent“, erklärte Dr. Norbert Kopytziok, Leiter der Koordinationsstelle für den Klimaschutz „klik – klima konzept 2030“ an der CAU. „Bis 2020 sollten wir die Abfallproduktion um 10 Prozent reduziert haben“, gibt er sich zuversichtlich.

Zum dritten Mal insgesamt und zum zweiten Mal in Folge beteiligt sich die Kieler Uni in diesem Jahr an der Europäischen Woche der Abfallvermeidung und das Interesse an dem Thema wächst stetig: „Die Dimension, die die Veranstaltung dieses Jahr hat, hat es bisher noch nicht gegeben“, freute sich Kopytziok. Und diese Dimension ist auch notwendig, befand die Kanzlerin der CAU, Claudia Ricarda Meyer: „Als eine der größten Arbeitgeberinnen in Kiel und damit auch als großer Müllproduzent stehen wir als Universität in der gesellschaftlichen Verantwortung.“

Dieser Verantwortung stellt sich auch Philipp Walter und trat in die AG „Abfallvermeidung“ der CAU ein. Gemeinsam mit 15 weiteren Studierenden organisierte er seit Mitte des Jahres die Veranstaltungen der vergangenen Tage. Die Lösung für die großen Abfallmengen sieht Philipp Walter aber nicht im Recycling: „Recycling ist nicht gleich Vermeidung. Wir müssen das Problem schon vorher an der Wurzel packen und dürfen gar nicht erst so viel Müll produzieren.“ Nur dann könnten die Ziele für die Zukunft auch eingehalten werden – für eine müllfrei(er)e Universität.

Es stehen Fotos/Materialien zum Download bereit:
Bitte beachten Sie dabei unsere ► Hinweise zur Verwendung

Zum Vergrößern anklicken

Norbert Kopytziok (links) und Philipp Walter (rechts) arbeiten gemeinsam für ihren Traum von einer müllfrei(er)en Universität.
Foto/Copyright: Nils Fischer, CAU

Foto zum Herunterladen:
www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-370-1.jpg

Zum Vergrößern anklicken

Norbert Kopytziok lobte das Umweltkonzept der Kieler Universität als einzigartig in Deutschland und blickt zuversichtlich in die Zukunft.
Foto/Copyright: Nils Fischer, CAU

Foto zum Herunterladen:
www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-370-2.jpg

Zum Vergrößern anklicken

Helmut Federmann vom Netzwerk Wachstumswende referierte über die verschiedenen Abfallursachen und stellte sich im Anschluss den Fragen des Publikums.
Foto/Copyright: Nils Fischer, CAU

Foto zum Herunterladen:
www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-370-3.jpg

Zum Vergrößern anklicken

Helmut Federmann, Hinrich Kählert und Marlies Fritzen (von links) diskutierten im Anschluss an ihre Vorträge über die Möglichkeiten der Abfallvermeidung. Philipp Walter (rechts) leitete die Diskussion.
Foto/Copyright: Nils Fischer, CAU

Foto zum Herunterladen:
www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-370-4.jpg



Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski
Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355
E-Mail: ► presse@uv.uni-kiel.de, Internet: ► www.uni-kiel.de
Twitter: ► www.twitter.com/kieluni, Facebook: ► www.facebook.com/kieluni, Instagram: ► www.instagram.com/kieluni
Text / Redaktion: Nils Fischer