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Pressemeldung Nr. 44/2018 vom 23.02.2018 | RSS | zur Druckfassung | Suche

Flexible Solarzellen und LEDs auf der Energiemesse „New Energy“

Öffentlicher Workshop der Kieler und Süddänischen Universität am 16. März in Husum


Leuchtelemente oder Solarzellen, die so dünn und biegsam sind, dass sie sich großflächig auf Hauswänden, Autodächern oder Glasfronten anbringen lassen: Flexible, organische Energietechnologien wie diese erforschen die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und die Süddänische Universität im Projekt „RollFlex“, gemeinsam mit Unternehmen und Netzwerkpartnern der Region. Erste Ergebnisse zur Herstellung und Funktionsweise von Bauelementen aus organischen Materialien stellen die Projektpartner in einem Workshop am Freitag, 16. März, auf der „New Energy“ in Husum vor. Die internationale Messe (15. bis 18. März) dreht sich rund um die Nutzung erneuerbarer Energien. Leichte und kostengünstige Solarzellen und LEDs auf organischer Basis bieten neue Anwendungsmöglichkeiten mit guter Energieeffizienz und können damit einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Energiemanagement leisten. Anmeldungen zum Workshop sind noch bis zum 28. Februar möglich unter www.new-energy.de/furgyclean.

Der Workshop „Herstellung von Solarzellen und organischen Leuchtdioden im Rolle-zu-Rolle Verfahren“ gibt einen Einblick in das deutsch-dänische Forschungsvorhaben „RollFlex“. Ziel des Projektes ist es, mit Rolle-zu-Rolle-Anlagen dünnes, flexibles Glas oder Folien großflächig mit organischen Materialien zu bedrucken und so Bauteile wie organische Solarzellen oder Leuchtdioden (OLEDS) zu erhalten. Im Workshop wollen die Projektpartner erste Ergebnisse anhand von Demonstratoren zeigen und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie, Politik und Wissenschaft diskutieren. Konkret geht es um die Themen flexible, organische Leuchtdioden und Solarzellen, Folien mit integrierten Streupartikeln, optoelektronische Elemente für die Biosensorik sowie Rolle-zu-Rolle-Verfahren für nanostrukturierte Folien.

Zu den Referentinnen und Referenten gehören Professorin Martina Gerken vom Institut Elektrotechnik und Informationstechnik der CAU sowie die Projektpartner Süddänische Universität, die CAU-Ausgründung Phi-Stone AG und die dänische Firma Stensborg A/S. Vortragssprache ist Englisch, diskutiert wird auf Englisch, Deutsch und Dänisch.

Der RollFlex-Workshop ist Teil des FURGY CLEAN Innovation-Kongresses der Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein im Rahmen der „New Energy“. Die Veranstaltung bietet ein Austauschforum zur Digitalisierung der Energiewende, innovativen Technologien, Elektromobilität und Förderprogrammen in der deutsch-dänischen Grenzregion.

Das Projekt „RollFlex“ wird gefördert durch Interreg Deutschland-Danmark mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Das Wichtigste in Kürze:
Was: Öffentlicher Workshop „Herstellung von Solarzellen und organischen Leuchtdioden im Rolle-zu-Rolle Verfahren“ auf der Energiefachmesse „New Energy“
Wann: Freitag, 16. März, 14:30-16:15 Uhr
Wo: Husum Messe, Am Messeplatz 12-18, Husum

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Langfristig könnten flexible Solarzellen über Rolle-zu-Rolle-Druck-Anlagen großflächig hergestellt werden. Foto/Copyright: NanoSYD

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www.uni-kiel.de/download/pm/2018/2018-044-1.jpg


Kontakt:
Prof. Dr. Martina Gerken
CAU, Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik
Integrierte System und Photonik
Tel.: 0431 880 6250
E-Mail: mge@tf.uni-kiel.de

Weitere Informationen:
www.rollflex.eu
www.new-energy.de/furgyclean

Details, die nur Millionstel Millimeter groß sind: Damit beschäftigt sich der Forschungsschwerpunkt „Nanowissenschaften und Oberflächenforschung“ (Kiel Nano, Surface and Interface Science – KiNSIS) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Im Nanokosmos herrschen andere, nämlich quantenphysikalische, Gesetze als in der makroskopischen Welt. Durch eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Materialwissenschaft, Chemie, Physik, Biologie, Elektrotechnik, Informatik, Lebensmitteltechnologie und verschiedenen medizinischen Fächern zielt der Schwerpunkt darauf ab, die Systeme in dieser Dimension zu verstehen und die Erkenntnisse anwendungsbezogen umzusetzen. Molekulare Maschinen, neuartige Sensoren, bionische Materialien, Quantencomputer, fortschrittliche Therapien und vieles mehr können daraus entstehen. Mehr Informationen auf www.kinsis.uni-kiel.de



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Text / Redaktion: ► Julia Siekmann