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Pressemeldung Nr. 64/2018 vom 19.03.2018 | RSS | zur Druckfassung | Suche

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Was blüht denn da?

Drittes Symposium zur Regulation des Blühzeitpunkts von Kulturpflanzen an der Uni Kiel


Feldversuch mit Raps Pflanzen. Die Gene, die den Blühzeitpunkt von Nutzpflanzen wie Raps bestimmen, stehen im Mittelpunkt des Schwerpunktprogramms.
Foto/Copyright: Janina Braatz, Uni Kiel

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Seit einigen Wochen kündigen erste Blüten den Frühling an. Was bestimmt eigentlich den Zeitpunkt des Blühens? Wodurch wird bei Raps, Wein oder Gerste der genaue Zeitpunkt festgelegt, an dem sie zu Blühen beginnen? Vom 14. bis 16. März stellten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt ihre Forschung zur Regulation des Blühzeitpunkts verschiedener Kulturpflanzen auf dem „III. International Symposium: Genetic variation of flowering time genes and application for crop improvement“ vor. Die 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzelner Projekte des Schwerpunktprogramms sowie hochkarätige Keynote-Sprecher aus der ganzen Welt tagten im Wissenschaftszentrum Kiel unter Leitung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU).

„Das Wissen um den Blühzeitpunkt und was diesen bestimmt ist für die Landwirtschaft und den Gartenbau von großer Bedeutung“, erklärt Dr. Nadine Höft, administrative Koordinatorin des DFG Schwerpunktprogramms 1530 „Flowering time control: from natural variation to crop improvement“ und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung der CAU. Auf dem Symposium wurden unter anderem neueste Ergebnisse zur Regulation des Blühzeitpunkts verschiedener Modell- und Kulturpflanzen vorgestellt. Dazu gehören Arabidopsis thaliana (Ackerschmalwand), Ölraps, Gerste, Zuckerrübe sowie mehrjährige Arten wie Weinrebe und Pappel. Die Identifizierung der Gene, die das Blühen fördern oder verhindern, spielt eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft. Von besonderem Interesse ist deren Reaktion auf verschiedene Umwelteinflüsse wie Temperatur und Tageslänge. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die Blühgene erheblichen Einfluss auf den Erntezeitpunkt sowie auf das Ertragspotential von Nutzpflanzen haben.

Das Symposium bildete den Abschluss des Schwerpunktprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG): „Flowering time control: from natural variation to crop improvement“, das bereits seit 2011 läuft und in zwei Förderperioden von jeweils drei Jahren untergliedert ist. Wissenschaftlicher Koordinator ist Professor Christian Jung vom Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der CAU.

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90 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellten ihre Ergebnisse zur Regulation des Blühzeitpunkts bei Nutzpflanzen vor.
Foto/Copyright: Monika Bruisch, Uni Kiel

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Arabis alpina, auch bekannt als Alpen-Gänsekresse ist eine Modellpflanze, an der die Grundlagen der Genetik des Blühzeitpunkts untersucht werden.
Foto/Copyright: Nadine Höft, Uni Kiel

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Kontakt:
Dr. Nadine Höft
Lehrstuhl für Pflanzenzüchtung am Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung der CAU
Telefon: +49 (0)431 - 880 2135
E-Mail: n.hoeft@plantbreeding.uni-kiel.de

Weitere Informationen:
III. International PP1530 Symposium
www.flowercrop.uni-kiel.de/en/scientific-meetings-and-workshops/III-International-PP1530-Symposium-Genetic-Variation-of-Flowering-Time-Genes-and-Applications-for-Crop-Improvement



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Text / Redaktion: Dr. Doreen Saggau