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Pressemeldung Nr. 121/2018 vom 27.04.2018 | RSS | zur Druckfassung | Suche

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Von Materialwissenschaft und Nanowelten

59 Schülerinnen erkunden zum Girls‘ Day die Technische Fakultät


Christin Szillus (vorne) erklärt den Schülerinnen die Funktionsweise und die Benutzung des Elektronenmikroskops.
Foto/Copyright: Nils Fischer, CAU

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Am Donnerstag, 26. April, begrüßte die Technische Fakultät (TF) im Rahmen des Girls‘ Days insgesamt 59 Schülerinnen an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Bereits zum 17. Mal beteiligte sich die CAU am bundesweiten Mädchen-Zukunftstag. Für die Schülerinnen standen sechs verschiedene Aktionen zur Auswahl, die dem Nachwuchs die Arbeit in der Wissenschaft an den Instituten für Elektrotechnik und Informationstechnik, Informatik und Materialwissenschaft näherbringen sollten.

Christin Szillus leitete eines der Projekte: „Ich bin mittlerweile bestimmt zum vierten oder fünften Mal beim Girls‘ Day dabei und es macht wirklich Spaß.“ Und der Girls‘ Day scheint zu wirken: „Der Großteil der Studierenden hier an der Fakultät sind männlich, aber es gibt auch mehr Studentinnen.“ Damit dieser Trend weitergeht, will die TF weiter attraktiv für potentielle Studentinnen bleiben. „Besonders mögen die Mädels es natürlich, wenn wir praktische Übungen machen, wenn sie was anfassen können“, weiß die technische Angestellte der TF aus den letzten Jahren.

Ihre Gruppe von sechs Schülerinnen ab der achten Klasse durfte direkt loslegen. Mit modernen Elektronen- und Lichtmikroskopen untersuchten die Teilnehmerinnen Gegenstände im Nanobereich. Aber auch an Theorie zu den verwendeten Methoden fehlte es nicht. Mit dabei war Greta Anders vom Ernst-Barlach-Gymnasium aus Kiel. Die 14-Jährige will bis zu ihrem Abitur allen Berufswegen noch eine Chance geben: „Naturwissenschaften sind in der Schule nicht unbedingt meine Lieblingsfächer, deswegen wollte ich mal gucken, ob das später wohl mehr Spaß macht.“ Bei einer anderen Aktion erstellten die Schülerinnen Minigehirne aus einem selbst angemischten, weichen Material. Ähnliches Material wird bei der Herstellung für Implantate für das menschliche Gehirn verwendet, um Krankheiten zu bekämpfen. Eine Aufgabe, der sich später auch die elfjährige Lilly-May Offermann widmen möchte: „Ich will später mal was mit Medizin machen. Deshalb finde ich es besonders spannend zu sehen, wie auch hier quasi Medikamente hergestellt werden.“ Gemeinsam mit ihrer Freundin Annalisa Kronsbein besucht sie das Gymnasium Ohlstedt in Hamburg. Von dort aus fuhren sie extra zum Girls‘ Day nach Kiel, von dem sich die zwölfjährige Annalisa auch einiges erhofft hat: „Ich weiß zwar noch nicht genau, was ich später machen will, aber hier bekommt man bestimmt einen guten Einblick, was möglich ist.“

Allgemeine Informationen zum Girls‘ Day:
www.girls-day.de

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Bildunterschrift: Greta Anders inspiziert am Elektronenmikroskop eine Feder.
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Michael Timmermann (rechts) und Christine Arndt (links) schreiben gerade ihre Doktorarbeit am Institut für Materialwissenschaft und erstellten mit sechs Schülerinnen im Labor Minigehirne.
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So sieht die fertige Miniatur eines Gehirns aus, die aus den Materialien hergestellt wurde, welche in der Medizin für Hirnimplantate genutzt werden.
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Annalisa Kronsbein (links) und Lilly-May Offermann (rechts) mischen die Materialien für die Erstellung des Miniaturgehirns zusammen.
Foto/Copyright: Nils Fischer, CAU

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Kontakt:
Dr. Ina Pfannschmidt
Gleichstellungsbeauftragte der Technischen Fakultät
Telefon: 0431/880-4413
E-Mail: ip@informatik.uni-kiel.de



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Text / Redaktion: Nils Fischer