Institut für Psychologie

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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Info-Papier zur Durchführung von Seminaren

(H. Fillbrandt)

a) Sinn inhaltlicher Seminare

Inhaltliche Seminare, also keine Methoden-Seminare, haben die Aufgabe, ausgewählte Kapitel der zugehörigen Fach-Vorlesung zu vertiefen. Solche Vertiefungen sind notwendig, weil die Vorlesung eher einen überblickenden Charakter hat. Des weiteren haben Seminare die Aufgabe, die Vorlesung zu ergänzen, so dass auch Themen, die in der Vorlesung nicht angesprochen werden können, jedoch zum Fachgebiet gehören, z.B. aktuelle Themen, Gegenstand eines Seminars werden können. Inhaltliche Seminare sind entsprechend immer einem Fachgebiet/Prüfungsfach zuzuordnen. Dies geschieht sowohl im Vorlesungsverzeichnis als auch bei der Ausstellung von Leistungsnachweisen.

Die Sachlogik des jeweiligen Gebiets schreibt vor, dass zunächst die einführenden Vorlesungen des jeweiligen Sachgebiets besucht werden sollten und danach erst Seminare zwecks beispielhafter Erhöhung des Auflösungsgrades in einzelnen Teilbereichen: Vom Allgemeinen zum Besonderen. Dieser Logik folgt auch der Studienplan, so dass dort in den ersten beiden Semestern des Grund- und des Hauptstudiums zunächst einführende Vorlesungen angeboten werden und danach erst die vertiefenden/ergänzenden Seminare. Diese Logik kollidiert jedoch mit dem Bestreben der Studierenden, möglichst früh bzw. möglichst gleichmäßig über die Semester hinweg Leistungsnachweise zu erwerben. Für das Grundstudium des Hauptfachs wurde daher die Regelung getroffen, dass zwei der vier zu erwerbenden inhaltlichen Leistungsnachweise schon in den ersten beiden Semestern erworben werden können, die anderen beiden dürfen erst danach erworben werden. Studierende des ersten Semesters können also auch Seminare des dritten Semesters besuchen (WS) bzw. Studierende des zweiten Semester Seminare des vierten (SS). Dabei ist jedoch darauf zu achten, ob

  • sich ein ins Auge gefasstes Seminar nicht mit einer Lehrveranstaltung zeitlich überschneidet, die im eigenen (ersten bzw. zweiten) Semester auf jeden Fall zu besuchen ist. Wenn solche Überschneidungen auftreten, hat die/der Seminarleiter/in auf der Lehre Koordinationssitzung entschieden, dass sie/er keine Studierenden des ersten bzw. zweiten Semesters aufnehmen möchte.
  • tatsächlich Erst- bzw. Zweitsemester zugelassen sind. Entsprechende Angaben werden im Vorlesungsverzeichnis durch entsprechende Codes gemacht, z.B. PFL Psych-Dipl 1-4 als Angabe, dass die Semester 1-4 des Diplomstudiengangs Psychologie zugelassen sind, bei der Angabe PFL Psych-Dipl 4 dagegen nur das vierte Semester. Sind nicht auch das erste bzw. zweite Semester zugelassen, so wird beim Besuch des Seminars bereits Vorwissen vorausgesetzt, in der Regel die Vorlesung(en) oder ein Seminar, das von der/dem Seminarleiter/in im Semester zuvor angeboten wurde.

Prüfungsstoff der zugehörigen Fachprüfung kann neben dem Vorlesungsstoff und der vom Prüfer benannten Literatur auch der Inhalt eines Seminars sein, das vom Prüfling dann bei Prüfungsbeginn anzugeben ist. Einzelheiten bestimmt die/der Prüfer/in.