Systemakkreditierung

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist seit 7. März 2016 systemakkreditiert. Die positive Systemakkreditierung bescheinigt der Hochschule, dass ihr Qualitätssicherungssystem im Bereich von Studium und Lehre geeignet ist, das Erreichen der Qualifikationsziele und die Qualitätsstandards ihrer Studiengänge zu sichern.

Gegenstand der Systemakkreditierung ist das interne Qualitätssicherungssystem einer Hochschule. Dabei wird davon ausgegangen, dass ein leistungsfähiges Qualitätssicherungssystem in der Lage ist, die Anforderungen der Programmakkreditierung intern zu gewährleisten. Im Zuge der Systemakkreditierung werden die für Studium und Lehre relevanten Strukturen und Prozesse daraufhin überprüft, ob sie das Erreichen der Qualifikationsziele und eine hohe Qualität der Studiengänge gewährleisten.

Im Jahr 2011 hat die CAU den Beschluss gefasst, sich in das Verfahren der Systemakkreditierung zu begeben; die Akkreditierungsagentur evalag hat das Verfahren begleitet. Nachdem die damalige Stabsstelle Qualitätsmanagement im Sommersemester 2011 ihre Arbeit aufgenommen hatte, wurden die ersten Ergebnisse der Arbeit im Wintersemester 2012/13 von einer externen Beratungsagentur evaluiert (Zwischenevaluationsbericht).

 

Im Sommersemester 2014 wurde dann das Hauptverfahren zur Systemakkreditierung eröffnet. Die Agentur evalag hat die bestehenden internen Qualitätsprozesse bei der Einrichtung neuer Studiengänge auch in der Praxis durch die stichprobenartige Evaluation einzelner Studiengänge überprüft. Im Wintersemester 2015/2016 erfolgte die zweite Begehung externer Gutachter/innen zur Systemakkreditierung. Am 7. März 2016 sprach die Akkreditierungskommission der Agentur evalag die Systemakkreditierung für die CAU aus.

Die Kernelemente des Qualitätsmanagements der CAU in Studium und Lehre versammeln sich in den vier Schritten des Qualitätskreislaufs:

 
  1. In einer Planungsphase werden für alle Studiengänge Ziele und Indikatoren definiert, bevor studiert und gelehrt wird.
  2. Auf die Durchführung von Studium und Lehre folgt eine
  3. Überprüfung (Evaluationen durch alle beteiligten Gruppen sowie für alle relevanten Themen).
  4. Die Ergebnisse der Evaluationen werden analysiert und diskutiert, um daraus Maßnahmen für Studium und Lehre abzuleiten.

 

Die CAU hat als Grundlage hierzu im Sommer 2013 das gemeinsame Qualitätsverständnis „Aspekte guter Lehre“ beschlossen (Grundsatzpapier),

in dessen Fokus das Ziel steht, die Studierenden zu selbständigem und reflektiertem Denken und Handeln zu befähigen. Weitere Instrumente der Qualitätssicherung wie etwa die Studierendenumfrage, die Lehrevaluationen und die AbsolventInnenstudie wurden überprüft und weiterentwickelt.

Die Einbeziehung aller Beteiligten in diese Prozesse bleibt das Hauptanliegen des Qualitätsmanagements der CAU, um die nächsten Schritte im Verfahren weiterhin erfolgreich meistern zu können.