Referenzzentrum Lebensqualität
in der Onkologie

Haus 18
Arnold-Heller-Str. 3
24105 Kiel
0431/5974309
Fax: 0431/5972218

Angegliedert an das:
Krebszentrum Nord am UK S-H


Impressum
verantwortlich für den Webauftritt:
Prof. Dr. Th. Küchler
Frau Dr. M. Berend
B. Malchow, M.A.

Instrumentenentwicklung

Voraussetzung für jede Art von patientenorientierter Versorgungsforschung ist die Entwicklung zuverlässiger und sensitiver Messinstrumente. Entsprechend dem „Patientenaufkommen“ am UK-SH, Campus Kiel wurde seit Beginn des Projektes „Referenzzentrum Lebensqualität in der Onkologie“ die Lebensqualität von mittlerweile mehr als 4.000 onkologischen Patienten mit gastrointestinalen und urologischen Tumoren mit dem europäischen Standardfragebogen, dem EORTC QLQ-C30, erfasst. Darüber hinaus wurden verschiedene diagnose- und/ oder behandlungsspezifische (Fragebogen-) Module für verschiedene Tumorentitäten bzw. chronische Erkrankungen entwickelt. Diese umfassen u.a. tumorspezifische Fragebögen für Patienten mit

  • Pankreaskarzinomen
  • Colon-/ Rectumkarzinomen
  • Magenkarzinomen
  • Oesophaguskarzinomen
  • Leber-/ Galle(ngangs)karzinomen
  • Bronchialkarzinomen
  • Prostatakarzinomen
  • Blasenkarzinomen
  • Mammakarzinomen
  • Hals-Nasen-Ohren-Karzinomen
  • Melanom
  • Gliom
  • Morbus Hodgkin
  • Nierenzellkarzinomen

Darüber hinaus wurden Module für eine Reihe von weiteren Krankheitsbildern bzw. Behandlungsschemata entwickelt:

  • Struma (Schilddrüse)
  • Hernien
  • Herztransplantation
  • Nierentransplantation
  • Lungentransplantation
  • Morbus Crohn
  • PEG Sonde
  • Chronische Sinusitis
  • Katerakt

Auch wenn der methodische Standard bei diesen Fragebögen z.T. unterschiedlich ist, wurden bei der Entwicklung aller Fragebogenmodule internationale Verfahrensvorschriften (EORTC Guidelines for the Development of therapy- and tumor-specific modules) eingehalten.

Weitere Fragebögen, die durch das Referenzzentrum Lebensqualität (mit-/ weiter-) entwickelt wurden:

  • Fragebögen zur Patientenzufriedenheit
  • Patienteninformation/ Wunsch nach Aufklärung
  • Sexualität und Partnerschaft

Neben der entsprechenden Anwendung „klassischer“ Auswertungsmethoden (parametrisch wie nonparametrisch) wird in diesem Bereich an der Entwicklung und Anwendung von „advanced statistical methods“, z. B. Strukturgleichungsmodellen, „MIMIC-Modellen“ sowie an Verfahren der multivariaten Einflussprüfung bei der Analyse von Ereigniszeiten, die über die üblichen Kaplan-Meier- Modelle deutlich hinausgehen, gearbeitet.