Newsletter vom 25.07.2013 , 09:30
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Titel: Newsletter der UB Kiel - 2013/03
UNIVERSITAETSBIBLIOTHEK KIEL - Newsletter
Ausgabe 2013/3
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1. AKTUELLES
2. LEITLINIEN ZUR FOERDERUNG VON OPEN ACCESS AN DER CAU
3. DFG: EMPFEHLUNG ZUR GUTEN WISSENSCHAFTLICHEN PRAXIS
4. BUNDESTAG VERABSCHIEDET GESETZ ZUR NUTZUNG VERWAISTER UND VERGRIFFENER WERKE

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1. AKTUELLES

Tagesaktuelle Informationen der Universitaetsbibliothek finden Sie hier:
http://www.ub.uni-kiel.de/news

Monatlich aktuell: Neuerwerbungslisten
http://www.ub.uni-kiel.de/extras2/neuerwerbungen.html

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2. LEITLINIEN ZUR FOERDERUNG VON OPEN ACCESS AN DER CAU

In seiner Sitzung am 10. Juli 2013 hat der Akademische Senat der Christian-Albrechts-Universitaet zu Kiel Leitlinien zur Foerderung von Open Access verabschiedet. Damit befuerwortet und foerdert die Universitaet den offenen Zugang zu den Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung.

Siehe dazu die Pressemitteilung der CAU vom 11.7.2013 unter:
http://www.uni-kiel.de/aktuell/pm/2013/2013-201-open-access.shtml

Link zu den Open Access-Leitlinien der CAU:
http://www.uni-kiel.de/download/pm/2013/2013-201-leitlinien-open-access.pdf

Hauptsaechliches Ziel von Open Access ist es, dass die Nutzerinnen und Nutzer wissenschaftlicher Forschungen freien Zugang ueber das Internet zu publizierten Ergebnissen oder zu Forschungsdaten erhalten, und zwar ohne technische, rechtliche oder finanzielle Barrieren.
Laufend aktuelle Informationen zum Publizieren im „Open Access“ finden Sie hier:

- auf den Webseiten der UB: http://www.ub.uni-kiel.de/service/open-access-publizieren
- auf der Open Access Plattform: http://open-access.net/

Ansprechpartner fuer Fragen zum Publizieren im Open Access:
Dr. Else M. Wischermann, ltd. Direktorin der Universitaetsbibliothek Kiel
Rainer Horrelt, stellv. Direktor der Universitaetsbibliothek Kiel


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3. DFG: EMPFEHLUNG ZUR GUTEN WISSENSCHAFTLICHEN PRAXIS

Bereits im Juni 1998 hatte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihre Grundsaetze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis fuer die Inanspruchnahme von DFG-Foerdermitteln durch Hochschulen und andere Forschungseinrichtungen aufgestellt. Im Juli 2013 wurden weitere Empfehlungen in diese ueberarbeiteten Leitlinien aufgenommen.

Text der Empfehlung: http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/reden_stellungnahmen/download/empfehlung_wiss_praxis_0198_ergaenzungen.pdf

(Quelle: Pressemitteilung der DFG vom 4. Juli 2013)

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4. BUNDESTAG VERABSCHIEDET GESETZ ZUR NUTZUNG VERWAISTER UND VERGRIFFENER WERKE

Am 27. Juni 2013 hat der Bundestag das Gesetz zur Nutzung verwaister und vergriffener Werke und eine weitere Aenderung des Urheberrechtsgesetzes in letzter Lesung verabschiedet (gem. der Verpflichtung zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2012/28 vom 25.10.2012 in deutsches Recht bis spaetestens zum 29.10.2014). Das neue Gesetz schafft Rechtssicherheit fuer Bibliotheken und Archive, um sog. verwaiste Werke digitalisieren und online verfuegbar machen zu koennen. Ebenfalls darin geregelt ist ein Zweitverwertungsrecht fuer Autoren von wissenschaftlichen Beitraegen in Periodika, sofern deren Beitraege im Rahmen der oeffentlichen Foerderung von Forschungsprojekten oder an einer institutionell gefoerderten ausseruniversitaeren Forschungseinrichtung entstanden sind.

BT-Drucksache: http://dip.bundestag.de/btd/17/134/1713423.pdf

Die Laender fordern jedoch eine Ausweitung des Anwendungsbereiches: auch fuer Publikationen, die im Rahmen der von den Hochschulen eigenfinanzierten Forschung entstehen, soll das Zweitveroeffentlichungsrecht in Anspruch genommen werden duerfen.

Link:
http://www.bundesrat.de/cln_330/SharedDocs/Drucksachen/2013/0201-300/265-13_28B_29,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/265-13(B).pdf)

Darueber hinaus wird fuer die MINT-Faecher (Medizin, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) eine von 12 auf 6 Monate verkuerzte Embargofrist empfohlen. Weiter wird die Einschraenkung auf Publikationen, die in “mindestens zweimal jaehrlich erscheinenden Sammlungen” erscheinen, als “nicht zielfuehrend” bewertet, “da dadurch einzelne Faecher ohne Grund benachteiligt wuerden.”

Vgl. dazu die Stellungnahmen von Heinz Pampel (Open Access Koordinationsbuero der Helmholtz-Gemeinschaft): http://wisspub.net/author/pampel/

Die Debatte ueber das Gesetz im Bundesrat wurde vom 5. Juli auf den 20. September 2013 verschoben.

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Wir freuen uns ueber Ihre Anregungen oder Kommentare:
mailto:schuett@ub.uni-kiel.de

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