Newsletter vom 28.11.2012 , 08:27
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Titel: Newsletter der UB Kiel - 2012/03
UNIVERSITAETSBIBLIOTHEK KIEL - Newsletter
Ausgabe 2012/3
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1. AKTUELLES
2. OEFFNUNGSZEITEN DER ZENTRALBIBLIOTHEK ZU WEIHNACHTEN UND NEUJAHR
3. THEATERGESCHICHTLICHE SAMMLUNG
4. URHEBERRECHTSGESETZ
5. DEUTSCHE DIGITALE BIBLIOTHEK GEHT ONLINE
6. ELEKTRONISCHE ZEITSCHRIFTENBIBLIOTHEK IN NEUEM DESIGN
7. OPEN ACCESS FUER EU-FOERDERPROJEKTE
8. NEUE PRODUKTNAMEN NACH ANBIETER- BZW. VERLAGSWECHSEL
9. TEXTGRID: VIRTUELLE FORSCHUNGSUMGEBUNG FUER DIE GEISTESWISSENSCHAFTEN
10. „MANCHE LEUCHTEN, WENN MAN SIE LIEST“
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1. AKTUELLES

Tagesaktuelle Informationen der Universitaetsbibliothek finden Sie hier:
http://www.ub.uni-kiel.de/news

Monatlich aktuell: Neuerwerbungslisten
http://www.ub.uni-kiel.de/extras2/neuerwerbungen.html

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2. OEFFNUNGSZEITEN DER ZENTRALBIBLIOTHEK ZU WEIHNACHTEN UND NEUJAHR

HAUPTABTEILUNG:
Freitag, 21.12.2012, 9-17 Uhr: geoeffnet
Sonnabend-Dienstag, 22.12.2012-1.1.2013: geschlossen

Die Leihstelle schliesst 15 Minuten vor Bibliotheksschliessung.

UB-STUETZPUNKT AM WESTRING:
Freitag-Freitag, 21.12.2012-4.1.2013: geschlossen

MEDIZINISCHE ABTEILUNG:
Freitag, 21.12.2012, 9-17 Uhr: geoeffnet
Sonnabend-Dienstag, 22.12.2012-1.1.2013: geschlossen

INGENIEURWISSENSCHAFTLICHE ABTEILUNG:
Freitag, 21.12.2012, 9-16 Uhr: geoeffnet
Montag-Dienstag, 24.12.2012-1.1.2013: geschlossen

Vom 21.12.2012-1.1.2013 findet von der Medizinischen und Ingenieurwissenschaftlichen Abteilung der Zentralbibliothek zur Hauptabteilung kein Buechertransport statt.

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3. UNIVERSITAETSBIBLIOTHEK UEBERNIMMT DIE AUTOGRAPHEN DER THEATERGESCHICHTLICHEN SAMMLUNG

Die Universitaetsbibliothek hat die Autographen der Theatergeschichtlichen Sammlung (http://www.ndl-medien.uni-kiel.de/theatergeschichtliche_sammlung) vom Institut fuer Neuere Deutsche Literatur und Medien in ihren Bestand uebernommen. Historisch gesehen ist die Sammlung urspruenglich aus dem Kieler Theatermuseum hervorgegangen, das 1924 eroeffnet wurde. Ihre Entstehung verdankt es Eugen Wolff, dem Gruender des damaligen Koeniglichen Literaturwissenschaftlichen Seminars, der spaeter die Sammlung als Archiv an der Christian-Albrechts-Universitaet verankerte.

Die Sammlung umfasst Theaterstiche, Photographien, Buehnenbild- und Kostuementwuerfe von der Renaissance bis in die Gegenwart sowie einen umfangreichen Bestand an Theaterzetteln und Programmheften aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

Darueber hinaus gehoert zur Sammlung eine grosse Anzahl an Handschriften von Literaten, Kuenstlern, Theaterdirektoren und Komponisten des 19. Jahrhunderts. Diese Autographen wurden jetzt neu erschlossen und alterungsbestaendig verpackt der Universitaetsbibliothek uebergeben, wo sie im klimatisierten Tresor aufbewahrt werden und den Benutzerinnen und Benutzern im Lesesaal auf Bestellung zur Verfuegung stehen.

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4. DEUTSCHE DIGITALE BIBLIOTHEK GEHT ONLINE

Am 28.11.2012 wird im Rahmen einer Pressekonferenz im Alten Museum in Berlin die Beta-Version der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) freigegeben werden.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Parzinger, Praesident der Stiftung Preussischer Kulturbesitz und Sprecher des Vorstands der DDB, Elke Harjes-Ecker, Kulturabteilungsleiterin im Thueringer Ministerium fuer Bildung, Wissenschaft und Kultur und Vorsitzende des Kuratoriums des Kompetenznetzwerks DDB, Matthias Harbort, Referatsleiter Medien beim Beauftragten der Bundesregierung fuer Kultur und Medien und stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums des Kompetenznetzwerks DDB sowie Jill Cousins, Executive Director Europeana, werden das Projekt vorstellen und die Website offiziell starten. Danach werden Technikexperten der DDB, darunter Dr. Uwe Mueller, Deutsche Nationalbibliothek, und Matthias Razum, FIZ Karlsruhe, den Journalisten das Beta-Portal und die zukuenftigen Recherche-Moeglichkeiten live praesentieren.

Im Anschluss an die Praesentation wird die DDB unter folgender URL freigeschaltet:
http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de

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5. VERLAENGERUNG DER WISSENSCHAFTS- UND BILDUNGSSCHRANKE IN § 52A URHEBERRECHTSGESETZ (URHG) FUER WEITERE 2 JAHRE WAHRSCHEINLICH

Es gibt Hoffnung, dass § 52 a UrhG, der nur noch bis zum 31.12.2012 gilt, noch in diesem Jahr um zwei weitere Jahre verlaengert wird. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat am 6.11.2012 einen Gesetzentwurf zur Verlaengerung bis zum 31. Dezember 2014 beschlossen. Am 8.11.2012 ging der Entwurf in die 1. Lesung in den Bundestag und von dort in die Ausschuesse. Am 28.11. ist die Behandlung im Ausschuss Bildung, Forschung und Technologiefolgenabschaetzung vorgesehen. Eine baldige Verabschiedung ist wahrscheinlich.

Gemaess der Wissenschafts- und Bildungsschranke in § 52a UrhG ist es derzeit gestattet, dass fuer Zwecke von Lehre und Forschung urheberrechtlich geschuetztes Material in digitalisierter Form in sog. elektronischen Semesterapparaten fuer eine definierte Studierenden- oder Forschergruppe zugaenglich gemacht wird. Ein Angebot zur Einrichtung eines solchen elektronischen Semesterapparats bietet Ihnen die Universitaetsbibliothek unter http://www.ub.uni-kiel.de/service/semesterapparate/index.html (die Ueberfuehrung dieser Plattform in das E-Learning-System OLAT ist geplant).

Weitere Informationen zu den Entwicklungen im UrhG finden Sie hier:
http://www.ub.uni-kiel.de/sonderseiten/urhg.html

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6. ELEKTRONISCHE ZEITSCHRIFTENBIBLIOTHEK IN NEUEM DESIGN

Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) bietet einen strukturierten und einheitlichen Zugang zu mehr als 75.000 wissenschaftlichen Volltextzeitschriften aller Fachgebiete. Im 15. Jahr ihres Bestehens erhielt die EZB nun ein neues Layout. In ihrem aktuellen Design bietet sie neben ihren bewaehrten Funktionen einige Neuerungen an.

Zur EZB-Startseite: http://ezb.uni-regensburg.de

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7. OPEN ACCESS FUER EU-FOERDERPROJEKTE

Die EU-Kommission hat bereits im Sommer 2012 gefordert, dass die Veroeffentlichungen von Ergebnissen aus EU-Foerderprojekten im freien Zugang („Open Access“) publiziert werden sollen. Sie hat zu diesem Thema aktualisierte Leitlinien veroeffentlicht („OpenAIREGuidelines“):
http://www.openaire.eu/en/component/content/article/9-news-events/427-openaire-releases-version-20-of-the-openaire-guidelines

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8. NEUE PRODUKTNAMEN NACH ANBIETER- BZW. VERLAGSWECHSEL

Die „Berkeley Electronic Press Academic Journals“ firmieren jetzt unter dem Namen
De Gruyter Online / Research Now E-Journals (Nationallizenz, deutschlandweit kostenfrei).

Sie erhalten Zugang zu den Volltexten aus 68 referierten E-Journals aus den Bereichen Wirtschafts-, Politik- und Rechtswissenschaften sowie dem STM-Bereich. Jaehrlich werden circa fuenf E-Journals neu aufgelegt. Zugang unter:
http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/detail.php?bib_id=ubk&colors=&ocolors=&lett=fs&titel_id=7136

Die bisherige „NetLibrary“ wird jetzt von der Firma EBSCO unter dem neuen Namen „EBSCOhost eBook Collection“ angeboten (Nationallizenz, deutschlandweit kostenfrei).
Zur Verfuegung stehen rund 1.000 lizenzierte E-Books aus den Fachgebieten: Business and Economics, Science and Engineering, Social and Behavioral Sciences, Humanities und Area Studies. Zusaetzlich ist der Zugriff auf 3.400 kostenfreie E-Books aus saemtlichen Fachgebieten enthalten. Zugang unter:
http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/detail.php?bib_id=ubk&colors=&ocolors=&lett=fs&titel_id=6142

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9. TEXTGRID: VIRTUELLE FORSCHUNGSUMGEBUNG FUER DIE GEISTESWISSENSCHAFTEN

Die internetbasierte Plattform vom deutschlandweiten Forschungsverbund TextGrid wird seit dem 1.6.2012 in einer dritten Foerderphase vom Bundesministerium fuer Bildung und Forschung gefoerdert. Der Uebergang in den Dauerbetrieb wurde im Mai mit der Gruendung des Vereins „TextGrid – Verein zum nachhaltigen Betrieb einer digitalen Forschungsinfrastruktur in den Geisteswissenschaften e.V.“ vorbereitet. Elf wissenschaftliche Einrichtungen (z.B. die Akademie der Wissenschaften zu Goettingen, das Institut fuer Deutsche Sprache in Mannheim) haben ihre Mitgliedschaft zugesagt.

Link: http://www.textgrid.de
Hier ist auch der Film „Virtuelle Forschungswelten. Neue Wege fuer die Geisteswissenschaften“ abrufbar.

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10. „MANCHE LEUCHTEN, WENN MAN SIE LIEST“ - VERLEIHUNG DES KUNSTPREISES DES LANDES SCHLESWIG-HOLSTEIN AN DIE KUENSTLERIN ELSBETH ARLT

Die Kuenstlerin Elsbeth Arlt, der die Universitaetsbibliothek ihre Lichtinstallation „Manche leuchten, wenn man sie liest“ am Hauptgebaeude in der Leibnizstrasse 9 verdankt, hat den Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein 2012 erhalten. Der Preis wurde ihr am 8.11.2012 durch den Ministerpraesidenten Thorsten Albig in Flensburg uebergeben.

Mehr dazu lesen Sie hier:
http://www.schleswig-holstein.de/Kultur/DE/Startseite/Artikel/120817_kunstpreis.html

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Wir freuen uns ueber Ihre Anregungen oder Kommentare:
mailto:schuett@ub.uni-kiel.de

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