Newsletter vom 09.07.2007 , 13:35
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Titel: Newsletter der UB Kiel - 2007/02
UNIVERSITAETSBIBLIOTHEK KIEL - Newsletter
Ausgabe 2007/2
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1. AKTUELLES
2. SCHLIESSUNGSTAGE DER ZENTRALBIBLIOTHEK
3. NEUE NATIONALLIZENZEN (deutschlandweit zugaenglich)
4. WIEGENDRUCKE DER UNIVERSITAETSBIBLIOTHEK
5. NOVELLIERUNG DES URHEBERRECHTS (2. Korb verabschiedet)
6. OPEN ACCESS-EMPFEHLUNG
7. DOKUMENTLIEFERDIENST SUBITO (statt GBVdirekt)
8. BIBLIOTHEKSENTWICKLUNGSPLAN FUER DIE WISSENSCHAFTLICHEN BIBLIOTHEKEN SCHLESWIG-HOLSTEINS
9. AUS DEM JAHRESBERICHT DER ZENTRALBIBLIOTHEK FUER DAS JAHR 2006
10. PDF-DATEIEN PER E-MAIL VERSCHICKEN
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1. AKTUELLES


Tagesaktuelle Informationen der Universitaetsbibliothek finden Sie hier:
http://www.uni-kiel.de/ub/aktuelles/index.html

Monatlich aktuell: Neuerwerbungslisten
http://www.uni-kiel.de/ub/extras2/neuerwerbungen.html

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2. SCHLIESSUNGSTAGE DER ZENTRALBIBLIOTHEK

Wegen dringend notwendiger Revisionsarbeiten sind die Hauptabteilung und die Medizinische Abteilung der Zentralbibliothek am Mittwoch, den 5.9. und Donnerstag, den 6.9.2007 ganztaegig geschlossen.
Wir bitten um Ihr Verstaendnis.

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3. NEUE NATIONALLIZENZEN (deutschlandweit zugaenglich)

Um die Versorgung mit elektronischer Fachinformation an deutschen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Bibliotheken nachhaltig zu verbessern, finanziert die Deutsche Forschungsgemeinschaft seit 2004 den Erwerb von Nationallizenzen. Ziel ist es, Wissenschaftlern, Studierenden und wissenschaftlich interessierten Privatpersonen den kostenlosen Zugang zu Datenbanken, digitalen Textsammlungen und elektronischen Zeitschriften zu ermoeglichen.

Eine Uebersicht ueber alle digitalen Produkte, die ueber das Campus-Netzwerk der Universitaet sowie fuer Einzelnutzer mit staendigem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland neu zur Verfuegung stehen, finden Sie unter:

http://www.uni-kiel.de/ub/aktuelles/Nazliz.html

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4. WIEGENDRUCKE DER UNIVERSITAETSBIBLIOTHEK

Seit Anfang Juli 2007 sind saemtliche Wiegendrucke in der Online-Datenbank INKA recherchierbar. INKA bietet Zugriff auf verschiedene Dateien eines Datenpools, der sich aus den Exemplarbeschreibungen von Inkunabeln in fast 30 deutschen Bibliotheken zusammensetzt. INKA finden Sie auf folgender Webseite:
http://www.inka.uni-tuebingen.de/

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5. NOVELLIERUNG DES URHEBERRECHTS (2. Korb verabschiedet)

Am 5. Juli 2007 hat der Deutsche Bundestag in zweiter und dritter Lesung das Zweite Gesetz zur Aenderung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft in der vom Rechts- und Bildungsausschuss bestaetigten Fassung beschlossen. Nach der Sommerpause wird das Gesetz dem Bundesrat zugehen. Soweit dieser keine Einwaende (Einspruchsrecht) vorbringt, kann das Gesetz noch im Laufe des Jahres 2007 vom Bundespraesidenten unterzeichnet und verkuendet werden.

Vgl. die Pressemitteilungen des Bundestages unter:
http://www.bmj.de/enid/3341943dee7a6e6e42c37aa3a84f8d85,0/Presse/Pressemitteilungen_58.html und http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2007/2007_185/02.html
sowie eine erste Einschaetzung des Deutschen Bibliotheksverbandes (Pressemitteilung vom 6.7.2007) unter:
http://www.bibliotheksverband.de/stellungnahmen/stellungnahmen.html .

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6. OPEN ACCESS-EMPFEHLUNG

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und wissenschaftliche Gesellschaften unterstuetzen vermehrt die Bestrebung, dass die von Angehoerigen oeffentlicher Einrichtungen produzierten wissenschaftlichen Arbeiten, wenn nicht von der eigenen Einrichtung, so doch mit dem Recht auf Bereitstellung fuer freien Zugang veroeffentlicht werden.

Wichtige Informationen zur Bedeutung von Open Access, zu Geschaeftsmodellen, Rechtsfragen und praktischer Umsetzung bietet die neue von der DFG gefoerderte Internetplattform open-access.net ( http://openaccess-germany.de/ ).

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7. DOKUMENTLIEFERDIENST SUBITO (statt GBVdirekt)

Der Direktlieferdienst GBVdirekt wird zum 1.10.2007 eingestellt werden. Daher ist die Universitaetsbibliothek bereits zum 1.6. als Lieferbibliothek von GBVdirekt auf Subito umgestiegen. Wenn Sie Subito nutzen wollen, melden Sie sich auf folgender Web-Seite an: http://www.subito-doc.de/ .

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8. BIBLIOTHEKSENTWICKLUNGSPLAN FUER DIE WISSENSCHAFTLICHEN BIBLIOTHEKEN SCHLESWIG-HOLSTEINS

Der 3. Bibliotheksentwicklungsplan 2007-2011 fuer die wissenschaftlichen Bibliotheken des Landes ist fertig gestellt worden, in dem 17 Empfehlungen gegeben werden, die auf die Serviceverbesserungen und Ausbau bibliothekarischer Dienstleistungen, insbesondere fuer wissenschaftliche Zwecke, fuer Forschung und Lehre, zielen. Der Plan wird der Landesregierung und den Ministerien uebergeben werden. Den vollstaendigen Text finden Sie unter:
http://www.uni-kiel.de/ub/ueber/doc/Bibliotheksentwicklungsplan_2007-2011.html .

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9. AUS DEM JAHRESBERICHT DER ZENTRALBIBLIOTHEK FUER DAS JAHR 2006

E t a t s i t u a t i o n
Da die Haushaltsmittel seit Jahren nicht erhoeht wurden, gewinnen Foerdermittel aus verschiedenen Quellen immer mehr an Bedeutung: die universitaeren Sondermittel, das Foerderprogramm fuer die Hochschulbibliotheken des Landes Schleswig-Holstein als auch die Bereitstellung von Mitteln aus dem Exzellencluster „The Future Ocean“ bringen kurzfristige Erleichterungen, garantieren aber keine langfristigen Verbesserungen. Dauerhaft sind die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft auch im Jahr 2006 erworbenen weiteren Nationallizenzen fuer Zeitschriftenarchive und Datenbanken.

Grosse Probleme ergeben sich nach wie vor durch die erheblichen Preissteigerungen der Zeitschriften. Gab es in der Vergangenheit „nur“ den Zwang festzustellen, welches Druckabonnement nach Abstimmung in der Universitaet gekuendigt werden sollte, wird diese Handlungsmoeglichkeit zunehmend dadurch beschnitten, dass die grossen Verlage den Zugang zu elektronischen Zeitschriftenpaketen nur gekoppelt an die gehaltenen Abonnements mit geringer Abbestellquote anbieten. Daher ist die universitaetsweite Koordinierung zwischen Zentralbibliothek und allen Fachbibliotheken wichtiger denn je.

Aus den Foerdermitteln des Wissenschaftsministeriums konnte der Fortgang der Retrokatalogisierung der Fachbibliothekskataloge vorangetrieben werden; auch konnten wieder Datenbanklizenzen und Buchrestaurierungen finanziert werden.

B e n u t z u n g s d i e n s t e
Als Serviceerweiterungen im Jahr 2006 seien genannt: die Moeglichkeit der Einrichtung elektronischer Semesterapparate, die Umstellung des Versands aller Benachrichtigungen und die Erweiterung der Auskunftsmoeglichkeiten auf E-Mail und das neue Schulungsprogramm zur Vermittlung von Informationskompetenz KIEBIZ. Es ist ein weiterer leichter Anstieg der aktiven Benutzer und der Entleihungen festzustellen. Der Fernleihtransport wurde vom Buecherauto auf den Containerdienst der Post umgestellt, mit dem Erfolg der Beschleunigung und Verbilligung.

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10. PDF-DATEIEN PER E-MAIL VERSCHICKEN

Immer mehr Dokumente, die Sie fuer Forschung und Studium benoetigen, sind als Volltext via Internet verfuegbar. Sie finden Aufsaetze in elektronischen Zeitschriften oder neuere Dissertationen haeufig als PDF-Dateien. Diese koennen Sie sich per E-Mail nach Hause oder an Ihren Arbeitsplatz senden, um sie dort in Ruhe zu lesen oder auszudrucken. Das Verfahren funktioniert wie folgt:

D o k u m e n t a u s w a e h l e n
1.) Waehlen Sie auf der Startseite, die Ihnen an den Bildschirmarbeitsplaetzen in der Universitaetsbibliothek Kiel angezeigt wird, den Link „Internetzugang“ und geben Sie im folgenden Anmeldeformular Ihre Benutzerkartennummer und Ihr Passwort zur Authentifizierung ein.

2.) Navigieren Sie nun ueber die Angebote der Universitaetsbibliothek Kiel zu dem PDF-Dokument, das Sie gern versenden moechten. Elektronische Zeitschriften und Literaturdatenbanken mit Links zu Volltexten finden Sie ueber den Online-Katalog der Universitaetsbibliothek oder ueber die unter „E-Medien“ auf unseren Internetseiten gefuehrten Links.
Nur ueber diesen Zugang und ueber die Angebote der Universitaetsbibliothek Kiel sind Sie Anbietern lizenzpflichtiger elektronischer Zeitschriften und Datenbanken gegenueber als Benutzer der Universitaetsbibliothek Kiel zu erkennen. Wenn Sie die gesuchten Dokumente ueber eine Suchmaschine oder die direkte Eingabe der URL in die Browseradresszeile ansteuern, wird der Anbieter Sie nicht als berechtigten Benutzer erkennen, falls es sich um lizenzpflichtige Dokumente handelt.
Ausserdem koennen Sie nur ueber diesen Zugang die Versendefunktion nutzen.

D o k u m e n t v e r s e n d e n
3.) Nutzen Sie bitte die Adobe-Reader-Funktion „Kopie speichern“. Im Dateimanager waehlen Sie per Doppelklick die angebotenen Verzeichnisse aus, bis Sie das Verzeichnis „C:\export“ erreicht haben. Speichern Sie die PDF-Datei nun unter einem frei waehlbaren Dateinamen ab.

4.) Danach oeffnet sich eine Anwendung namens „NetMan“. Im rechten oberen Fenster finden Sie die Funktion „Versenden“. Waehlen Sie diese aus und folgen Sie den Anweisungen der Bildschirme. Danach ist der Versendevorgang beendet.

5.) Moechten Sie weitere Dokumente an Ihre E-Mail-Adresse senden, lassen Sie die Anwendung „NetMan“ bitte geoeffnet. Zwischen dieser Anwendung und dem Internetbrowser bzw. dem Adobe Reader koennen Sie mit der Tastenkombination „Alt + Tab“ wechseln.
Alternativ koennen Sie ein PDF-Dokument oder jede andere Internetseite auf dem Netzdrucker der Universitaetsbibliothek ausdrucken. Wie das geht, steht auf dem gruenen Merkblatt „Anleitung zum Drucken aus dem Internet“ oder auf unserer WWW-Seite:
http://www.uni-kiel.de/ub/service/sonst/Benutzerdrucker.html.

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Wir freuen uns ueber Ihre Anregungen oder Kommentare:
mailto:schuett@uni-kiel.de/ub

Hier koennen Sie den Newsletter der Universitaetsbibliothek Kiel abonnieren oder abbestellen:
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