Newsletter vom 05.11.2013 , 08:52
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Titel: Newsletter der UB Kiel - 2013/04
UNIVERSITAETSBIBLIOTHEK KIEL - Newsletter
Ausgabe 2013/4
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1. AKTUELLES
2. DFG FOERDERT ERSCHLIESSUNG VON BORDESHOLMER HANDSCHRIFTEN
3. E-LEARNING-KURS "FERNLEIHE" GESTARTET
4. SONDERSAMMELGEBIET SKANDINAVIEN IM NORDIC HISTORY BLOG
5. VOM REGAL ZUM E-BOOK
6. REDUZIERTE AUTORENGEBUEHR BEIM PUBLIZIEREN IN OPEN-ACCESS-ZEITSCHRIFTEN VON
BIOMED CENTRAL
7. CAU UNTERZEICHNET „BERLINER ERKLAERUNG“
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1. AKTUELLES

Tagesaktuelle Informationen der Universitaetsbibliothek finden Sie hier:
http://www.ub.uni-kiel.de/news

Monatlich aktuell: Neuerwerbungslisten
http://www.ub.uni-kiel.de/extras2/neuerwerbungen.html

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2. DFG FOERDERT ERSCHLIESSUNG VON BORDESHOLMER HANDSCHRIFTEN

Am 1. September wurde ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefoerdertes gemeinsames Forschungsprojekt der Universitaetsbibliothek Kiel und des Handschriftenzentrums der Herzog August Bibliothek Wolfenbuettel gestartet. Zielsetzung des zunaechst auf drei Jahre geplanten Projekts ist die kodikologische (handschriftenkundliche) Beschreibung und inhaltliche Erschliessung der mittelalterlichen Handschriften aus dem Augustiner-Chorherrenstift Bordesholm, die den aeltesten Teilbestand der UB Kiel bilden. Von den ueber 650 Handschriften und Drucken, welche die Bibliothek des Stifts zum Zeitpunkt seiner Aufloesung (1566) ausmachten, sind in Kiel 139 Handschriften und 163 Druckschriftenbaende erhalten. Hierbei handelt es sich nicht nur um den wichtigsten mittelalterlichen Handschriftenbestand in Schleswig-Holstein, sondern auch um einen ueberregional im Hinblick auf Umfang und Geschlossenheit seltenen Ueberrest einer vorreformatorischen Klosterbibliothek. Die Bordesholmer Sammlung ist bisher nur durch einen veralteten gedruckten Katalog aus dem 19. Jh. zugaenglich (Henning Ratjen: Zur Geschichte der Kieler Universitaetsbibliothek. Kiel 1862-1863), der keine Tiefenerschliessung nach den heutigen, modernen Massstaeben bietet.

Ziel des Projekts ist die Erstellung eines nach den Richtlinien der DFG angelegten Handschriftenkatalogs in gedruckter und internetbasierter Form, die Gesamtdigitalisierung des Bestands sowie die Erprobung einer neuartigen Erfassungsmethode fuer Wasserzeichen. Damit wird zum einen ein Arbeitsinstrument fuer unterschiedliche historische und philologische Disziplinen geschaffen, das vielfaeltige Forschungsansaetze und ungehinderten Zugang ermoeglicht. Zum anderen wird Grundlagenarbeit zur Erforschung der kloesterlichen Wissenskultur des Mittelalters geleistet. Die unter beiden Gesichtspunkten bislang vernachlaessigte Region noerdlich der Elbe wird damit in einem wesentlichen Punkt fuer die Forschung erschlossen.

Ein Grossteil der Handschriften wurde schon in den letzten Jahren und Jahrzehnten restauriert. Die Restaurierung acht weiterer Baende wurde 2013 durch Mittel vom Ministerium fuer Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein im Rahmen der „Foerdermassnahmen des Landes zum Erhalt schriftlichen Kulturgutes“ ermoeglicht.

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3. E-LEARNING-KURS "FERNLEIHE" GESTARTET

Seit Kurzem stellt die Universitaetsbibliothek Kiel allen Nutzerinnen und Nutzern der Lernplattform OLAT zusaetzlich zu den bereits zuvor freigeschalteten E-Learning-Kursen "Bibliothek - Rundgang und Einfuehrung" und "Katalogrecherche" den Kurs "Fernleihe" zur Verfuegung.

In insgesamt drei kleinen Videosequenzen erfahren Sie, wie Sie Literatur, die sich nicht im Bestand der Universitaetsbibliothek befindet, per Fernleihe online aus anderen Bibliotheken bestellen koennen.

Zusaetzlich erhalten Sie in dem Kurs Informationen zur Verwaltung Ihrer Fernleihen und zu Bestellungen, die nicht online getaetigt werden koennen.

Wenn Sie diesen Kurs absolviert haben, koennen Sie:

- Buecher und Zeitschriftenaufsaetze, die sich nicht im Bestand der Universitaetsbibliothek Kiel befinden, per Fernleihe aus anderen Bibliotheken bestellen,

- eine verbunduebergreifende Fernleihe taetigen,

- Ihre Fernleihen verwalten.

Sie koennen unsere Kurse nutzen, sobald Sie sich erfolgreich auf der Lernplattform OLAT registriert und angemeldet haben:
https://lms.uni-kiel.de/lms/dmz/

Die Kurse finden Sie unter "Bibliothek - Rundgang und Einfuehrung", "Bibliothek - Katalogrecherche" und "Bibliothek - Fernleihe".

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4. SONDERSAMMELGEBIET SKANDINAVIEN IM NORDIC HISTORY BLOG

Im Sondersammelgebiet Skandinavien der UB (SSG) wird seit dem 18. Jahrhundert Literatur aus und ueber Skandinavien schwerpunktmaessig aus den Bereichen Geschichte, Kultur, Philologien, Landeskunde und Politik gesammelt. Mit der virtuellen Fachbibliothek Nordeuropa und Ostseeraum (www.vifanord.de) wurde der Sammelauftrag, der seit 1948 durch DFG-Mittel gefoerdert wird, auf Online-Ressourcen ausgedehnt.

Unter der Rubrik „Webressourcen aus Nordeuropa – Fundstuecke“ im Nordic History-Blog (http://nordichistoryblog.hypotheses.org/), dem zentralen fachwissenschaftlichen Blog zur Nordeuropaeischen Geschichte, veroeffentlicht das SSG seit kurzem zusaetzlich aktuelle Informationen aus Nordeuropa. Konkret werden hier neue Datenbanken, Entwicklungen in der digitalen Geschichtswissenschaft, Neuerungen an Bibliotheken, Museen oder Forschungsinstitutionen, Digitalisierungsprojekte und vieles mehr vorgestellt. Dieses Angebot wird ergaenzt durch den aktuellen Kongress-und Terminkalender für Nordeuropa, der in der “Virtuellen Fachbibliothek Nordeuropa und Ostseeraum” vorgehalten wird:
http://www.vifanord.de/index.php?id=176&L=

Im Nordic History Blog beschaeftigt sich der erste Beitrag aus dem SSG mit Veroeffentlichungsstrategien skandinavischer Museen und Archive für Bilder im Netz:
http://nordichistoryblog.hypotheses.org/1814

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5. VOM REGAL ZUM E-BOOK

Sie benoetigen ein Buch, aber alle Exemplare der neuesten Auflage sind gerade ausgeliehen? Oft bietet die UB Kiel Ihnen die entsprechenden Buecher auch in elektronischer Form an. Seit Kurzem gibt es im Fach Agrarwissenschaften und in der Lehrbuchsammlung Jura spezielle Platzhalter, die Sie auf das jeweilige E-Book aufmerksam machen. Weitere Faecher sollen folgen.

Wenn Sie den QR-Code mit Smartphone oder Tablet einscannen, gelangen Sie in der Regel direkt zum E-Book. Voraussetzung dafuer ist, dass Sie im CAUx-Netz angemeldet sind (Anleitung auf der Homepage des Rechenzentrums: http://www.rz.uni-kiel.de/wlan/). In einigen Faellen ist ausserdem ein Flash Player erforderlich.

Eine vollstaendige Uebersicht ueber die E-Books, die die UB lizenziert hat, bietet unser Katalog:
http://kiopc4.ub.uni-kiel.de:8080/DB=1/LNG=DU/

Generelle Informationen finden Sie auf unserer Uebersichtsseite zu E-Books:
http://www.ub.uni-kiel.de/emedien/ebooks.html

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6. REDUZIERTE AUTORENGEBUEHR BEIM PUBLIZIEREN IN OPEN-ACCESS-ZEITSCHRIFTEN VON BIOMED CENTRAL

Die Universitaet Kiel unterstuetzt Publikationen in Open Access-Zeitschriften im Rahmen ihrer neuen institutionellen Mitgliedschaft bei BioMed Central. Alle Forscherinnen und Forscher der Universitaet Kiel sind beim Publizieren in BioMed Central, Chemistry Central und SpringerOpen-Zeitschriften zu einer 15 Prozent ermaessigten Artikelgebuehr berechtigt, wenn der Artikel aus dem IP-Bereich der Universitaet aus eingereicht wird.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitaet Kiel koennen aus ueber 350 hochwertigen, nach anerkannten Standards begutachteten Zeitschriften in den verschiedensten Forschungsbereichen waehlen. Viele dieser Zeitschriften haben einen Impact-Factor: Open Access verbessert die Sichtbarkeit der Artikel und deren Auffindbarkeit ueber Suchmaschinen und Nachweisdienste. Die Verwertungsrechte verbleiben bei der Autorin / beim Autor. Fuer Rueckfragen zur Unterstuetzung von Open Access wenden Sie sich bitte an die Universitaetsbibliothek:

Herr Rainer Horrelt, Open-Access-Beauftragter der UB
(Tel. 880-2702; E-Mail: horrelt@ub.uni-kiel.de).

Mehr Informationen zu BioMed Central und Open Access finden Sie hier:
http://www.biomedcentral.com/authors

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7. CAU UNTERZEICHNET „BERLINER ERKLAERUNG“

Der Praesident der Christian-Albrechts-Universitaet zu Kiel (CAU), Prof. Dr. Gerhard Fouquet, hat die „Berliner Erklaerung ueber den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ unterzeichnet und unterstreicht damit das Bekenntnis der CAU zu Open Access.

Die Berliner Erklaerung wurde 2003 von der Max-Planck-Gesellschaft und weiteren bedeutenden Wissenschaftsorganisationen in Deutschland initiiert und gilt als richtungsweisend fuer die Open-Access-Bewegung: Sie wirbt fuer die aktive Beteiligung wissenschaftlicher Autorinnen und Autoren, sich fuer das das freie, weltweite Zugangsrecht zu ihren Veroeffentlichungen und Daten einzusetzen. Mittlerweile unterstuetzen ueber 440 renommierte wissenschaftliche Einrichtungen die Initiative durch ihre Unterschrift.

Den genauen Wortlaut der Berliner Erklaerung finden Sie hier:
http://oa.mpg.de/files/2010/04/Berliner_Erklaerung_dt_Version_07-2006.pdf

Haben Sie Fragen zu Open Access? Viele Antworten liefern Ihnen die folgenden Seiten der Universitaetsbibliothek:

Aktuelle Entwicklungen der Open-Access-Bewegung:
http://www.ub.uni-kiel.de/service/open access.html

Informationen zum Publizieren im Open Access:
http://www.ub.uni-kiel.de/service/open-access-publizieren

Oder wenden Sie sich direkt an den Open-Access-Beauftragten der UB, Herrn Rainer Horrelt (Tel. 0431-880-2702 bzw. E-Mail horrelt@ub.uni-kiel.de ).

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Wir freuen uns ueber Ihre Anregungen oder Kommentare:
mailto:schuett@ub.uni-kiel.de

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