Newsletter vom 02.12.2016 , 15:40
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Titel: Newsletter der UB Kiel - 2016/02
UNIVERSITAETSBIBLIOTHEK KIEL - Newsletter
Ausgabe 2016/2
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1. AKTUELLES
2. OEFFNUNGSZEITEN DER UNIVERSITAETSBIBLIOTHEK ZUM JAHRESWECHSEL 2016/2017
3. AB 1.1.2017: KEINE BEREITSTELLUNG WISSENSCHAFTLICHER LITERATUR, DIE DEM
URHEBERRECHT UNTERLIEGT, AUF ELEKTRONISCHEN LERNPLATTFORMEN
4. HRK FORDERT DRINGLICHE REFORM DES URHEBERRECHTS
5. UEBERNAHME VON OPEN-ACCESS-PUBLIKATIONSGEBUEHREN
6. BMBF STARTET OPEN-ACCESS-STRATEGIE
7. AUSSTELLUNG ZUR GESCHICHTE DER WEIHNACHTSPOSTKARTEN
8. TESTZUGANG ZUM ONLINE-LEXIKON MUSIK IN GESCHICHTE UND GEGENWART (MGG)
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1. AKTUELLES

Tagesaktuelle Informationen der Universitaetsbibliothek finden Sie hier:
http://www.ub.uni-kiel.de/news

Monatlich aktuell: Neuerwerbungslisten
http://www.ub.uni-kiel.de/extras2/neuerwerbungen.html

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2. OEFFNUNGSZEITEN DER UNIVERSITAETSBIBLIOTHEK ZUM JAHRESWECHSEL 2016/2017

H a u p t a b t e i l u n g:
Freitag, 23.12.2016, 9-16 Uhr: geoeffnet
Sonnabend-Montag, 24.-26.12.2016: geschlossen
Dienstag-Freitag, 27.-30.12.2016, 9-16 Uhr: geoeffnet
Sonnabend-Sonntag, 31.12.2016-1.1.2017: geschlossen
(Die Leihstelle schliesst 15 Minuten vor Bibliotheksschliessung)

Kopierstelle in der H a u p t a b t e i l u n g:
Sonnabend-Sonntag, 24.12.2016-1.1.2017: geschlossen

UB-S t u e t z p u n k t a m W e s t r i n g:
Freitag-Sonntag, 23.12.2016-1.1.2017: geschlossen

M e d i z i n i s c h e A b t e i l u n g:
Freitag, 23.12.2016, 9-16 Uhr: geoeffnet
Sonnabend-Sonntag, 24.12.2016-1.1.2017: geschlossen

I n g e n i e u r w i s s e n s c h a f t l i c h e A b t e i l u n g:
Freitag, 23.12.2016, 9-16 Uhr: geoeffnet
Sonnabend-Sonntag, 24.12.2016-1.1.2017: geschlossen

Vom 24.12.2016 bis 1.1.2017 findet *kein* Buechertransport zwischen den Abteilungen statt. Es kann ggf. zu Serviceeinschraenkungen kommen.

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3. AB 1.1.2017: KEINE BEREITSTELLUNG WISSENSCHAFTLICHER LITERATUR, DIE DEM URHEBERRECHT UNTERLIEGT, AUF ELEKTRONISCHEN LERNPLATTFORMEN: BESCHLUSS DER LANDESREKTORENKONFERENZ SCHLESWIG-HOLSTEINS ZU § 52A URHG UND DEM NEUEN UNANNEHMBAREN RAHMENVERTRAG ZWISCHEN DER KULTUSMINISTERKONFERENZ UND DER VERWERTUNGSGESELLSCHAFT WORT

Mit Schreiben vom 1.11.2016 teilte der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, Prof. Dr. Beer (FH Kiel), dem Staatssekretaer im Ministerium fuer Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung mit, dass unter den derzeitigen Bedingungen keine der schleswig-holsteinischen Hochschulen bereit sei, dem neuen Rahmenvertrag zur Abgeltung der Nutzung von urheberrechtsbewehrten Materialien in elektronischen internen Plattformen zur Nutzung fuer Lehre und Forschung mit der Verwertungsgesellschaft Wort beizutreten (Nutzung gemaess § 52a UrhG mit der Verpflichtung zur Einzelabrechnung je Teilnehmer und je Dokument mit der Verwertungsgesellschaft Wort).

Zu den Auswirkungen fuer die CAU ab 1.1.2017 s. die Informationen auf der OLAT-Lernplattform unter: https://lms.uni-kiel.de/dmz/.

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4. HRK FORDERT DRINGLICHE REFORM DES URHEBERRECHTS

Auch wegen der aktuellen Entwicklung zu § 52a UrhG (Verwertung von urheberrechtlich geschuetzten Materialien in Intranets und Lernplattformen der Universitaeten nur auf Basis eines Einzelvertrags jeder Hochschule mit der Verwertungsgesellschaft Wort zu unannehmbaren Bedingungen) fordert die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eine dringliche Reform des Urheberrechts. Die HRK begruesst in ihrer Pressemitteilung vom 17.11.2016 die geplante Aenderung des Urheberrechts durch die Bundesregierung und die Beruecksichtigung der besonderen Beduerfnisse von Bildung und Wissenschaft. HRK-Praesident Prof. Dr. Hippler verweist auf die seit Jahren wahrnehmbare Rechtsunsicherheit, die die derzeitigen Regelungen hervorrufen. Davon zeugten diverse Rechtsstreitigkeiten, die erst von den obersten Gerichten entschieden wurden. Hippler appelliert an die Bundesregierung, ihren Entwurf fuer eine allgemeine Bildungs- und Wissenschaftsschranke zeitnah zu veroeffentlichen, um eine Verabschiedung noch in dieser Legislaturperiode zu erreichen.

Weitere Informationen unter:
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/
geplante-reform-des-urheberrechts-begruessenswert-und-dringend-erforderlich-4052/

Siehe auch die Pressemeldung des Deutschen Bibliotheksverbands vom 28.11.2016 unter:
http://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/
DBV/positionen/2016_11_29_dbv-Stellungnahme_Urheberrechtsreform_endg.pdf

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5. UEBERNAHME VON OPEN-ACCESS-PUBLIKATIONSGEBUEHREN

Alle Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universitaet zu Kiel koennen aus einem im Sommer des Jahres aufgelegten Publikationsfonds des Landes Schleswig-Holstein angefallene Open-Access-Publikationsgebuehren bis zu 2.000 Euro pro Aufsatz erstattet bekommen. Die genauen Voraussetzungen dafuer sowie das Formblatt zur Beantragung finden Sie hier: www.ub.uni-kiel.de/news/Publfonds.pdf

Zur englischen Version: www.ub.uni-kiel.de/news/Publfondsengl.pdf

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6. BMBF STARTET OPEN-ACCESS-STRATEGIE

Das Bundesministerium fuer Bildung und Forschung hat am 20. September 2016 seine Open-Access-Strategie vorgestellt. Eine zentrale Massnahme ist die Einfuehrung einer Open-Access-Klausel fuer alle durch das BMBF gefoerderten Projekte. Ausserdem wird das BMBF die Laender, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit einer Nationalen Kompetenz- und Vernetzungsstelle beim Ausbau ihrer Open-Access-Aktivitaeten unterstuetzen. Zusaetzlich foerdert das BMBF in einem Wettbewerb innovative Ideen, die helfen, die neuen Publikationsformate an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu verankern.

Weitere Informationen unter: http://www.bibliotheksverband.de/index.php?RDCT=095a9c2eaada9fcb6092

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7. AUSSTELLUNG ZUR GESCHICHTE DER WEIHNACHTSPOSTKARTEN

Unter dem Titel „Alle Jahre wieder“ zeigt die Universitaetsbibliothek Kiel bis zum 26.2.2017 die von der Kunsthistorikerin Birte Gaethke kuratierte Ausstellung zur Geschichte der Weihnachtspostkarten.

Weihnachtspostkarten mit den typischen Motiven von Engeln, Kerzen, Tannen und dem Weihnachtsmann gibt es seit den 1880er Jahren in allen Facetten. Heute oft in die Ecke des „Kitsches” verbannt, haben sie doch fuer viele noch nichts von ihrer Faszination verloren. Schon in ihrer Bluetezeit zwischen 1895 und 1918 war die weihnachtliche Bildpostkarte begehrtes Sammelobjekt, das in speziellen schmuckvollen Alben zusammengetragen wurde. Millionenfach wurden die Karten hergestellt, versandt und gesammelt. Ganze Serien waren im Umlauf - bis neue Kommunikationswege diese Art des Weihnachtsgrusses in den Hintergrund draengten. So verschwanden viele Karten aus dem Fokus, gerieten in Vergessenheit, wurden verschmaeht und vernichtet. Als einmalige kulturelle Quellen einer bestimmten Epoche erleben diese Zeitzeugnisse heute eine Renaissance, sind von Sammlern und Liebhabern wieder begehrt und werden mittlerweile in grossem Stil als Nostalgietraeger reproduziert.

Die vielfaeltigen Motive der alten Weihnachtskarten werden in der Ausstellung an gut 200 Originalkarten mit ergaenzenden Objekten aufgezeigt. Die unterschiedlichsten thematischen Darstellungen auf diesen wiederentdeckten Kulturtraegern werden beleuchtet und geben damit Einblick in eine alte, aber auch jaehrlich wiederkehrende Welt der Weihnachtspostkarte.

Zur Ausstellungsseite: http://www.ub.uni-kiel.de/ausstellungen/alle-jahre-wieder/index.html

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8. TESTZUGANG ZUM ONLINE-LEXIKON MUSIK IN GESCHICHTE UND GEGENWART (MGG)

Die „Musik in Geschichte und Gegenwart“ (MGG) ist ein grundlegendes Musiklexikon. Die erste Ausgabe erschien zwischen 1949 und 1987, die zweite Auflage 1994– 2008.

Bis zum 31.12.2016 ist ein Testzugang zur neuen Online-Version freigeschaltet:

http://www.rilm.org/mgg-online

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mailto:schuett@ub.uni-kiel.de

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