Newsletter vom 19.11.2014 , 15:43
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Titel: Newsletter der UB Kiel - 2014/04
UNIVERSITAETSBIBLIOTHEK KIEL - Newsletter
Ausgabe 2014/4
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1. AKTUELLES
2. OEFFNUNGSZEITEN DER ZENTRALBIBLIOTHEK ZU WEIHNACHTEN UND NEUJAHR
3. NEUE AUSSTELLUNG: „VEREHRT, VERFLUCHT, VERGESSEN – DIE ALBRECHTS“
4. TESTZUGAENGE ZU ENGLISCHSPRACHIGEN BIOGRAPHISCHEN LEXIKA (BIS 31.12.2014)
5. SCHLESWIG-HOLSTEIN LEGT „OPEN ACCESS-STRATEGIE” VOR
6. NEUE EINBLICKE IN DIE „DEUTSCHE DIGITALE BIBLIOTHEK“
7. GRUENDUNG EINES DEUTSCHEN ZENTRUMS KULTURGUTVERLUSTE
8. AUFRUF ZUR UNTERSTUETZUNG DES WEIMARER APPELLS
9. REDUZIERUNG DER MEHRWERTSTEUER FUER HOERBUECHER
10. NEUE BROSCHUERE: „AUFFINDEN-ZITIEREN-DOKUMENTIEREN - FORSCHUNGSDATEN IN DEN SOZIAL- UND WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN“
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1. AKTUELLES

Tagesaktuelle Informationen der Universitaetsbibliothek finden Sie hier:
http://www.ub.uni-kiel.de/news

Monatlich aktuell: Neuerwerbungslisten
http://www.ub.uni-kiel.de/extras2/neuerwerbungen.html

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2. OEFFNUNGSZEITEN DER ZENTRALBIBLIOTHEK ZU WEIHNACHTEN UND NEUJAHR

HAUPTABTEILUNG:
Montag-Dienstag, 22.12.-23.12.2014, 9-22 Uhr: geoeffnet
Mittwoch-Sonntag, 24.12.2014-4.1.2015: geschlossen

UB-STUETZPUNKT AM WESTRING:
Montag-Sonntag, 22.12.2014-4.1.2015: geschlossen

MEDIZINISCHE ABTEILUNG:
Montag-Dienstag, 22.12.-23.12.2014, 9-16.30: geoeffnet
Mittwoch-Sonntag, 24.12.2014-4.1.2015: geschlossen

INGENIEURWISSENSCHAFTLICHE ABTEILUNG:
Montag-Dienstag, 22.12.-23.12.2014, 9-12 Uhr und 13-16 Uhr: geoeffnet
Mittwoch-Sonntag, 24.12.2014-4.1.2015: geschlossen

Vom 22.12.2014-4.1.2015 findet zwischen den Abteilungen der Zentralbibliothek und dem Magazin am Westring zur Hauptabteilung **kein** Buechertransport statt.

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3. NEUE AUSSTELLUNG: „VEREHRT, VERFLUCHT, VERGESSEN – DIE ALBRECHTS“

Die Universitaetsbibliothek praesentiert bis Dienstag, 23. Dezember, eine Ausstellung ueber eines der schillerndsten Paare im Zeitalter der Franzoesischen Revolution: Sophie und Johann Friedrich Ernst Albrecht, die als „Aera Albrecht“ im kollektiven Gedaechtnis der norddeutschen Theatergeschichte praesent blieben, verbreiteten mit ihrem Altonaer Nationaltheater aufklaererische Ideen. Die Ausstellung zeichnet Leben und Werk der beiden nach und nutzt dazu wertvolle Erstausgaben, seltene Kupferstiche und neu entdeckte Dokumente. Die Ausstellung ist dem Albrecht-Forscher Hans-Werner Engels (1941-2010) gewidmet, aus dessen Sammlung viele der gezeigten Exponate stammen.

Johann Friedrich Ernst Albrecht (1752-1814), der urspruenglich Medizin studierte, trat als literarisches Multitalent in Erscheinung. Seine ueber 50 Romane und zahlreichen Theaterstuecke waren ebenso erfolgreich wie spaeter seine medizinischen Ratgeber, darunter zahlreiche Werke zur Sexualitaet des Menschen, etwa sein Buch „Der Beischlaf“, das unter dem Titel „Der Mensch und sein Geschlecht“ eines der erfolgreichsten Buecher des 19. Jahrhunderts war.

Sophie Albrecht (1756-1840) beeindruckte als Verfasserin von Gothic-Novels und Gedichten. Als Schauspielerin war sie beruehmt, begeisterte ihr Publikum und liess vor allem die Herzen ihrer maennlichen Zuschauer hoeher schlagen. So geriet auch Schiller in ihren Bann, wurde ihr Bewunderer und veroeffentlichte ihre sehnsuchtsvollen Gedichte in seiner Zeitschrift „Thalia“. Die von Publikum und Lesern geliebten Albrechts verfluchte die Literaturkritik als „Unterhaltungsautoren“. Von den Behoerden wurden sie verfolgt, da vor allem Albrechts von der Zensur verbotene Schluesselromane ueber die Herrscher Europas politischen Zuendstoff bargen.

Spaeter gerieten die Albrechts in Vergessenheit. Lange Zeit waren sie kein angemessener Forschungsgegenstand fuer die ausschliesslich an „Hochliteratur“ interessierte Wissenschaft. Dabei war ihr Werk wichtige Inspirationsquelle fuer bedeutende Autoren wie Brentano und Schiller, der im Hause der Albrechts seinen „Don Carlos“ vollendete. Und auch in außerliterarischen Zusammenhängen wirkte ihr Werk inspirierend: So schrieb der junge Franz Schubert 1811/12 eine Ouvertüre zu Albrechts Stück „Der Teufel ein Hidraulikus“.

Weitere Informationen:
http://www.ub.uni-kiel.de/ausstellungen/

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4. TESTZUGAENGE ZU ENGLISCHSPRACHIGEN BIOGRAPHISCHEN LEXIKA (BIS 31.12.2014)

Fuer den Campus der Universitaet Kiel sind ab sofort folgende Testzugaenge freigeschaltet (befristet bis zum 31.12.2014):

Oxford Dictionary of National Biography (mit ca. 58.500 Personeneintraegen):
http://www.oxforddnb.com/

American National Biography Online (mit ca. 18.700 Personeneintraegen):
http://www.anb.org/articles/home.html

Fuer eine Rueckmeldung zur Qualitaet und zur Nutzung schreiben Sie bitte an:
sekretariat@ub.uni-kiel.de.
Nach Auswertung der Nutzung und Abwaegung der Lizenzkosten wird ueber eine dauerhafte Lizenzierung dieser Lexika entschieden werden.

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5. SCHLESWIG-HOLSTEIN LEGT „OPEN ACCESS-STRATEGIE“ VOR

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein hat seine „Open Access-Strategie“ vorgelegt.

In dem Papier „Strategie 2020 der Landesregierung Schleswig-Holstein für Open Access“ werden zentrale Handlungsfelder fuer drei Akteursgruppen (Landesregierung, Hochschulen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler) benannt.

Die Landesregierung kuendigt an, „finanzielle Mittel für die Einrichtung eines landesweiten Open Access-Dokumentenservers, einen Publikationsfonds sowie für Rechtsberatung zum Publizieren im Open Access“ bereitzustellen. Auf Ebene der Hochschulen wird die Verabschiedung von Open Access-Richtlinien angekuendigt. Darueber hinaus sollen Open Access-Beauftragte ernannt werden, die Forschende bei der Umsetzung von Open Access unterstuetzen. Laut Pressemitteilung wird das Land im Haushaltsjahr 2015 100.000 Euro zum Anschub der Open Access-Strategie zur Verfuegung stellen.

Die Pressemitteilung mit weiteren Informationen finden Sie hier:
http://www.schleswig-holstein.de/MSGWG/DE/Service/Presse/PI/2014/141118_msgwg_OpenAccess.html

Das komplette Strategiepapier ist hier abrufbar:
http://www.schleswig-holstein.de/MSGWG/DE/Service/Presse/PI/PDF/2014/141118_msgwg_OpenAccessStrategie__blob=publicationFile.pdf

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6. NEUE EINBLICKE IN DIE „DEUTSCHE DIGITALE BIBLIOTHEK“

Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurden interaktive Visualisierungen entwickelt, die die ueber sieben Millionen Kulturobjekte der Deutschen Digitalen Bibliothek (www.deutsche-digitale-bibliothek.de) graphisch zusammenfassen. Das gemeinsame Forschungsprojekt der Fachhochschule Potsdam und der Deutschen Digitalen Bibliothek hatte zum Ziel, mit Hilfe von visuellen und interaktiven Ansichten Einblicke in den Bestand der Deutschen Digitalen Bibliothek zu geben.

Die Visualisierungen sind online verfuegbar unter:
http://infovis.fh-potsdam.de/ddb.

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7. GRUENDUNG EINES DEUTSCHEN ZENTRUMS KULTURGUTVERLUSTE

Am 10.10.2014 haben Bund, Laender und Kommunen beschlossen, noch in diesem Jahr das „Deutsche Zentrum Kulturgutverluste“ zu gruenden. Darin sollen die Aktivitaeten der Raubgutrecherche gebuendelt und verstaerkt werden. Das neue Zentrum wird u.a. oeffentliche Einrichtungen bei der Suche nach geraubtem Kulturgut in den Bestaenden beraten und unterstuetzen.

Weitere Informationen unter:
http://www.bibliotheksverband.de/index.php?RDCT=e1c4b2079682947e7e90

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8. AUFRUF ZUR UNTERSTUETZUNG DES WEIMARER APPELLS

Zur Sicherung schriftlichen Kulturguts bitten wir Sie um Unterzeichnung der Online-Petition des sog. Weimarer Appells.

Naehere Informationen und den Link zur Petition finden Sie hier:
http://www.ub.uni-kiel.de/news/weimarerappell

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9. REDUZIERUNG DER MEHRWERTSTEUER AUF 7 PROZENT FUER HOERBUECHER AB 2015

Nach Zustimmung des Bundesrates wird der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes auf 7 Prozent fuer Hoerbuecher ab 1.1.2015 in Kraft treten (bisher 19 Prozent MwSt). Fuer Hoerbuecher auf CD-ROM gilt dann die gleiche steuerliche Verguenstigung wie fuer das gedruckte Buch.

Allerdings: fuer Downloads, Hoerspiele, E-Books, E-Paper und aehnliche elektronische Medien bleiben zunaechst aber weiterhin 19 Prozent faellig. Fuer eine Absenkung des Mehrwertsteuersatzes auch fuer diese Medien ist eine Gesetzesinitiative auf europaeischer Ebene erforderlich, die die Bundesregierung noch auf den Weg bringen will.

Mehr Informationen:
http://www.urheberrecht.org/news/5247/

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10. NEUE BROSCHUERE: „AUFFINDEN-ZITIEREN-DOKUMENTIEREN - FORSCHUNGSDATEN IN DEN SOZIAL- UND WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN“

Der neue Wegweiser „Auffinden-Zitieren-Dokumentieren - Forschungsdaten in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften“ adressiert praxisnah drei konkrete Themenbereiche:

* Was sind wichtige Quellen fuer das Auffinden wissenschaftlich relevanter Forschungsdaten?
* Wie koennen in einer wissenschaftlichen Arbeit genutzte Forschungsdaten korrekt zitiert werden?
* Welche Aspekte gibt es zu bedenken, wenn selbst erhobene Forschungsdaten dokumentiert und fuer Replikationen und weitere Forschung bereitgestellt werden sollen?

Diese Kapitel wurden von Forschungsdatenspezialistinnen und -spezialisten der drei beteiligten Institutionen (ZBW - Leibniz Informationszentrum Wirtschaft, GESIS - Leibniz-Institut fuer Sozialwissenschaften und der Rat fuer Sozial- und Wirtschaftsdaten, RatSWD) erstellt, die dabei durch Forschende und Praktiker/innen aus den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften unterstuetzt wurden.

Die Broschuere ist sowohl in gedruckter Form ueber die beteiligten Institutionen zu beziehen als auch ueber das Internet kostenfrei verfuegbar:
http://www.auffinden-zitieren-dokumentieren.de

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Wir freuen uns ueber Ihre Anregungen oder Kommentare:
mailto:schuett@ub.uni-kiel.de

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