Kleine Schriften der
UB Kiel vor 1900
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Hinweise zur Benutzung der Datenbank
"Kleine Schriften der Universitätsbibliothek Kiel vor 1900"

 

Diese Datenbank verzeichnet ca. 36000 kleine Schriften aus der Zeit vor 1900, die sich in der Universitätsbibliothek der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel befinden. Es handelt sich überwiegend um altphilologische, althistorische und juristische Disputationen und Dissertationen (Bestand nicht vollständig aufgenommen) sowie Schriften zur Familiengeschichte, Landeskunde und amtliche Verordnungen Schleswig-Holsteins.

Suche
Bitte geben Sie bis zu fünf Suchbegriffe ein, um nach Personen, Titelstichwörtern, dem Erscheinungsjahr bzw. -ort oder einem Geographikum (Ort, Landschaft, Bundesland, Staat) zu suchen. Lösen Sie Umlaute in den Titelstichwörtern und Ortsbezeichnungen auf. Sie können die Datenbank auch nach verschiedenen Publikationsformen (z.B. Festschrift oder Leichenpredigt) durchsuchen, die in zwei Begriffslisten angeboten werden.

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Die Daten wurden zwischen 1987 und 1991 erfaßt. Aufgrund der damals begrenzten Feldlänge für Datenbankeinträge wurden die Daten z.T. durch Kürzel verschlüsselt. Die Entschlüsselung ist aufgrund von Inkonsistenzen in der Datenbank nicht immer korrekt möglich. Die verbliebenen Abkürzungen in der Titelanzeige können über ein Abkürzungsverzeichnis (siehe unten) aufgelöst werden.

Es liegen Kurztitelaufnahmen zu den Schriften folgender Bestandsgruppen vor:

1. "Libri minores Cimbrici" (sog. kleine Schriften vornehmlich zur Familiengeschichte Schleswig-Holsteins und Dänemarks), 787 Schriften in 10 Bänden;

2. "Annales slesvico-holsatiae 1721-1755" (landeskundliche und landeshistorische Schriften), von Johann Friedrich Noodt (1705-1756, kgl. dän. Konsistorialrat) gesammelt, 697 Schriften in 15 Bänden;

3. alle altphilologischen und althistorischen Disputationen und Dissertationen der Sammelbandreihen Ke 9964 und Ke 9965 (8011 Schriften in 357 Bänden);

4. die juristischen Disputationen und Dissertationen der Sammelbandreihe Ke 9982, Bd 1 - 283, 9245 Schriften;

5. schleswig-holsteinische und dänische Verordnungen, Gesetze u.ä., vorwiegend des 18.-19. Jahrhunderts (9.448 Schriften in 134 Bänden);

6. Werke in sonstigen Sammelbänden, 1.155 Schriften.

Anm.: Nicht mehr vorhandene Bände der o.g. Sammelbandreihen:

Ke 9964: 13, 118, 124, 178;
Ke 9965: 117;     Ke 9982: 15, 41, 46, 99, 169, 188, 203, 204, 223, 228, 257, 268, 269, 277.

Zusätzlich vorhandene Bände:

Ke 9964: 94a;      Ke 9982: 333a, 333b, 348a.

Folgende Teile des Altbestandes der Universitätsbibliothek sind noch nicht in die Datenbank aufgenommen worden.

a) aus der Sammlung der juristischen Disputationen
(Ke 9982 - Ke 9995 = 981 Bde mit zusammen 28.311 Schriften) die Bände

Ke 9982 65 Bde (Rest von Bd 451 - Bd 515)
Ke 9983 52 Bde
Ke 9984 58 Bde
Ke 9985 10 Bde
Ke 9986 133 Bde
Ke 9987 23 Bde
Ke 9988 37 Bde
Ke 9989 17 Bde
Ke 9990 127 Bde
Ke 9991 7 Bde
Ke 9992 15 Bde
Ke 9993 6 Bde
Ke 9995 1 Bd

Insgesamt: 551 Bde mit rund 16.500 Schriften.

b) die Sammlung der Universitätsschriften.

Besonderheiten der Schreibung oder Ansetzung

- Umlaute und ß sind in der Schreibung des Titelblatts wiedergegeben.

- Fehlende Blatt- oder Seitenzählungen sind in runden Klammern ergänzt.

- Pseudonyme sind nur in der Sammlung der Libri minores Cimbrici und in den "Annales slesvico-holsatiae (Sammlung Noodt) aufgelöst.

- Stichwörter aus dem Titel werden immer in der Abfolge "Substantiv, Adjektiv" aufgeführt (im Lateinischen ohne Komma), ausgenommen sind feste Fügungen wie z.B. Vetus Testamentum, Novum Testamentum, Jus in rem, Jus ad rem, Quarta Falcidia, Quarta Trebellianica.

- Titelstichwörter, die auf dem Titelblatt abgekürzt verwendet wurden, sind aufgelöst (z.B.: ICTUS > Jurisconsultus, REBUSP. > Respublicae).

 

Hinweise zur Titelaufnahme in der Datenbank

a) Ansetzung antiker Autorennamen

- als Verfasser nach den "Preußischen Instruktionen" (Namen nach dem Komma sind immer abgekürzt);

- als Sachschlagwort nach "Regeln für den Schlagwortkatalog" bzw. gemäß Nachschlagewerken.

b) Ansetzung moderner latinisierter Namen

- Familiennamen in der vorliegenden Form im Nominativ (Rachelius > Rachel); im Zweifel über den modernen Nominativ ist die latinisierte Form beibehalten (Ottenhusius, da Ottenhus oder Ottenhusen möglich) oder es werden zwei Nominativvarianten wie folgt aufgeführt: Langius > Lang(e).

- Vornamen (ausgenommen Herrschernamen und Namen von geistlichen Würdenträgern) werden mit den Initialen bzw. gemäß anhängender Liste abgekürzt.

c) Ansetzung des Corpus Iuris Civilis

Die Ansetzung erfolgt unter Nennung des jeweiligen Werkes (Institutiones, Digesta, Codex, Novellae) mit Angaben zu Buch - Titulus (bei den Institutiones ggf. Caput) - Gesetz - Paragraph.
An die Position eines Gesetzes kann eine "authentica" (abgek.: auth.) treten mit Bezeichnung durch das Anfangswort bzw. die ersten Wörter (z.B.: Codex 12,1 auth. Et consequenter).
An die Position des Paragraphen kann ein Principium (abgek.: pr.) treten (z.B.: Digesta 50,1,2 pr.). Sind mehrere Teile desselben Werkes genannt werden sie nach dem Trennzeichen / ohne Wiederholung der Werkbezeichnung aneinandergereiht. (z.B.: Digesta 1,2,3,4/3,4,5,6).

d) Ansetzung des Corpus Iuris Canonici

Die Ansetzung erfolgt unter Nennung des jeweiligen Werkes (Decretum Gratiani, Liber Extra <weitere, hier nicht verwendete Zitiertitel: Decretales Gregorii IX., Liber decretalium extra Decretum Gratiani>, Liber Sextus, Clementinae, Extravagantes) mit Angaben zu Buch - Titulus - Caput (z.B.: Liber Extra 5,1,2 oder Liber Sextus 5,3,2).

 

Abkürzungen von lateinischen und deutschen Vornamen

Andere lateinische und deutsche Vornamen als die hier genannten sowie sonstige nicht-deutsche werden immer nur durch die Initialen wiedergegeben.

Adam Ad.
Karl, Carl Ka.
Adolf Af.
Kurt, Curd Ku.
Albert, Albrecht, Adalbert Al.
Lorenz, LaurentiusLo.
AlexanderAx.
LudwigLu.
AndreasAn.
MagnusMg.
AugustAu.
MartinMa.
BernhardBe.
MatthäusMt.
BurkhardBu.
MatthiasMti.
ChristianChn.
MaximilianMx.
ChristophChh.
Moritz, MauritiusMo.
CorneliusCo.
Nikolaus, NicolausNi.
DavidDa.
OswaldOw.
ErnstEr.
OttoOt.
FerdinandFd.
PaulPa.
Franz, FranziskusFra.
Peter, PetrusPe.
FriedrichFr.
PhilippPh.
GeorgGe.
SamuelSa.
GerhardGh.
SiegfriedSi.
GottfriedGf.
StephanSt.
GottliebGl.
TheodorTh.
GottlobGlo.
ThomasTho.
GustavGu.
WalterWa.
HeinrichHe.
WenzelWe.
HermannHer.
WernerWr.
Jakob, JacobusJa.
WilhelmWi.
JoachimJoa.
Wolf(gang)Wo.
Johann(es)Jo.
ZachariasZa.
JosephJs.

Geographischer Schlüssel (verwendet in Namensfeldern bei geistlichen und weltlichen Würdenträgern und in geographischen Feldern)

a) Buchstabenkürzel

A Österreich
B Belgien
BBBrandenburg
BRBrasilien
BS-LGBraunschweig-Lüneburg
BS-LünebBraunschweig-Lüneburg
BWBaden-Württemberg
BW-TeckWürttemberg-Teck
BYBayern
CDNKanada
CHSchweiz
CSTschechoslowakei
CYZypern
DDeutschland (urspr.: Bundesrepublik bis 1991)
DDDeutschland (urspr.: Dt. Demokratische Republik)
DKDänemark
DK2Nordschleswig
DLDeutsches Reich (benutzt für: Hl.Röm.Reich, Dt. Bund, Deutschland bis 1945)
DOMDominikanische Republik
DZAlgerien
ESpanien
ETÄgypten
ETHÄthiopien
EUEuropa
FFrankreich
GBGroßbritannien
GRGriechenland
HUngarn
HBBremen
HB-VerdenBremen-Verden
HEHessen
HE-DAHessen-Darmstadt
HE-KSHessen-Kassel
HHHamburg
HLLübeck
IItalien
ILIsrael
INDIndien
IRIran
IRQIrak
ISIsland
JJapan
LARLibyen
LLuxemburg
MMalta
MAMarokko
MCMonaco
MPMecklenburg-Vorpommern
NNorwegen
NLNiederlande
NSNiedersachsen
NWNordrhein-Westfalen
OLOldenburg <Oldenburg>
PLPolen
PPPortugal
RIMMauretanien
RLLibanon
RORumänien
RPRheinland-Pfalz (fälschlich auch MZ)
SSchweden
SASachsen-Anhalt
SFFinnland
SHSchleswig-Holstein (insgesamt)
SH1mehrere Teile Schleswig-Holsteins
SH2ein Landesteil Schleswig-Holsteins (Herzogtum Holstein, Herzogtum Lauenburg, Herzogtum Schleswig, Fürstentum Eutin, Fürstentum Lübeck)
SH3eine Landschaft Schleswig-Holsteins im geographischen Sinn
SH4eine Verwaltungseinheit Schleswig-Holsteins (Amt, Kreis, Vogtei, Harde, Herrschaft Herzhorn, Herrschaft Pinneberg, Grafschaft Rantzau, Grafschaft Oldenburg, Insel, Landschaft im verwaltungs-technischen Sinn wie Norderdithmarschen, Süderdithmarschen, Eiderstedt, Pellworm, Stapelholm, Fehmarn)
SH5ein Kirchspiel Schleswig-Holsteins
SH6ein Ort Schleswig-Holsteins
SSSachsen
SULänder der ehemaligen Sowjetunion
SYRSyrien
THThüringen
TJChina
TNTunesien
TRTürkei
USUSA
USAUSA
VVatikanstadt
YUJugoslawien
YVVenezuela


AAAfür einen ganzen Kontinent (z.B.: Africa, America)
AABfür einen Teil eines Kontinents (z.B.: Arabien,
Mittelmeerraum)

b) Wortkürzel

Anhalt-BernbAnhalt-Bernburg
AubAugustenburg
BrandenbBrandenburg
BraunschwBraunschweig
Byzantin.ReichByzantinisches Reich
Fraenk.ReichFränkisches Reich
GottGottorf
HaderslHadersleben
MecklbMecklenburg
Roem.ReichRömisches Reich
SchwarzbSchwarzburg
SobSonderburg
WürttembWürttemberg

 

 

Folgende Zusätze werden zur Kennzeichnung von Gebietseinheiten benutzt, wenn der Name auch als Name einer Stadt oder Region verwendet wird:


Hildesheim (Bm)für Bistum
Köln (Ebm)für Erzbistum
Mainz (Kft)für Kurfürstentum
Brandenburg (Mgft)für Markgrafschaft

Abkürzungen von Titulaturen (immer in maskuliner Form)

Bf Bischof
Kf Kurfürst
EfErzbischof
KgKönig
EhgErzherzog
KronpKronprinz
EpErbprinz
KsKaiser
FbfFürstbischof
LgLandgraf
FFFürst
MgMarkgraf
GfGraf
PPapst
GhgGroßherzog
PrPrinz
GroGroßfürst
RfReichsfürst
HgHerzog
RgReichsgraf
KKardinal
TyTyrann

 

Sprachenschlüssel (Kombinationen sind möglich)

Aarabisch
Nnordisch
Bniederländisch
NDdänisch
Ddeutsch
NFfinnisch
DDniederdeutsch
NIisländisch
Eenglisch
NNnorwegisch
Ffranzösisch
NSschwedisch
Ggriechisch
Ppolnisch
Hhebräisch
Rrussisch
Iitalienisch
Ttürkisch
Llateinisch

 

Sonstige Abkürzungen

BdBand
o.J.ohne Jahr
Bde(n)Bände(n)
o.O.ohne Ort
BlBlatt, Blätter
Op.Opusculum
CommCommentarius
P.Pars, Partes, partie(s)
Dec.Decade
Progr.Programm
DiatrDiatribe, Diatriba
S.Seiten
Disc.Disceptatio
Sp.Spalte(en)
Disp.Disputation
Spec.Specimen (in Sammeldisputation)
Disqu.Disquisitio (in Sammeldispuation)
Syll.Syllogae
Doppels.Doppelseite(n)
T.Tomus
Exerc.Exercitatio, Exercitium
Th.Thesis
hs. erg.handschriftlich ergänzt
Vind.Vindiciae
Lib.Liber, Libri
Vol.Volumen


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Konzeption und Erstellung unter der Leitung von: Dr. Else M. Wischermann.
© Webinterface: Dr. Jörg Wettlaufer. Historisches Seminar der Universität zu Kiel.

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