Poduri Scânteia „Dealul Bodesti“
Ausgangssituation
Die Cucuteni A – Siedlung Scânteia liegt ca. 30 km südlich von Iaşi, auf dem Sporn eines in etwa 300 m breiten, 750 m langen Hügelrückens, der das Umland um ca. 15 m überragt. Von diesem ca. 5 ha großen Fundplatz liegen Ausgrabungsergebnisse und auch bereits die Ergebnisse einer geomagnetischen Untersuchung vor (Scurtu 2005). Das Magnetogramm war jedoch nicht sicher in die Karte einzuhängen. Ziel der Maßnahme war es demnach, eine Projektion der Befunde in die Karte zur Lokalisierung der Befunde zu ermöglichen und wenn möglich die begangene Fläche zu erweitern um die Ausdehnung der Siedlung zu verifizieren. Aufgrund der Ausgrabungsergebnisse sowie des alten Magnetogramms waren Hausgrundrisse aus verziegelten Lehm und ein Grabenwerk zu erwarten.
Ergebnisse
Im Magnetogramm sind wiederum alle für die neolithischen Siedlungen in Rumänien typischen Elemente enthalten. In Fläche 1, am Westende des Sporns sind 5-6 Hausstandorte als massive flächige Dipole zu erkennen. Sie lassen sich mit den im alten Bild sichtbaren Anomalien in Deckung bringen und erlauben so, zusammen mit dem Grabenbefund, eine exakte Positionierung dieses Bildes. Zusätzlich zu den Häusern sind auch zahlreiche Grubenbefunde sichtbar. Fläche 2 zeigt trotz sehr starker Pflugspuren, dass etwa 175 m weiter im Osten ein ca. 8,5 m breiter Graben den Sporn vom Rest des Höhenrückens abtrennt. Dieser Graben, der auch bei den Grabungen erfasst wurde, verläuft über 180 m gerade, quer zum Rücken, im Süden biegt er in einem engen Radius nahezu rechtwinklig ab.