Im Rahmen des DAI-Clusters I führt das Institut für Ur-
und Frühgeschichte in enger Kooperation mit der Eurasienabteilung
des DAI (Prof. Svend Hansen) und in Zusammenarbeit mit dem Historischen
Nationalmuseum Cluj (Prof. G. Lazarovic, Dr. Z. Maxim), dem
Archäologisches Institut Iaşi (Dr. C. M. Lazarovici, Prof. D.
Monah), dem CMJ Piatra-Neamţ (Prof. G. Dumitroaia) und dem
Brukenthalmuseum Sibiu (Prof. S. A. Luca) geomagnetische Prospektionen
auf neolithischen und kupferzeitlichen Siedlungen in Rumänien
durch. Durch diese Maßnahmen sollen Erkenntnisse über die
Ausdehnung und Struktur dieser Siedlungen gewonnen werden, die
über die Möglichkeiten der vergleichsweise
kleinflächigen Ausgrabungen weit hinausgehen. Solche Informationen
sind besonders für die wirtschaftlichen oder auch demografischen
Fragestellungen der modernen Forschung von wachsender Bedeutung. 2007
und 2008 konnten insgesamt 10 Fundorte untersucht werden, teilweise mit
verblüffenden Ergebnissen.