Miercurea-Sibiului „Petriş“
Ausgangssituation
Der Fundplatz liegt auf einer Terrasse südwestlich des Flusses Secaş. Im Nordosten fällt die Fläche zum Auenbereich ca. 4-5 m steil ab, nach Südosten und Nordwesten suggerieren leicht eingeschnittene Erosionsrinnen eine Begrenzung des Fundplatzareals. In Petris erfassten die durchgeführten Grabungen eine Fläche von ca. 1.700 m² und erbrachten Siedlungsbefunde aus den Perioden Starčevo-Cris, Vinča A und Petreşti wobei die Befunde aus der Vinča-Periode mit Grubenhäusern und einer Palisade am bedeutendsten sind (Luca et.al. 2007).
Ergebnisse
Es wurde eine Fläche von ca. 29.000 m² geomagnetisch untersucht. Im Magnetogramm ist auf einer Fläche von ca. 18.500 m² eine hohe Konzentration von Grubenbefunden zu erkennen. Da die Grabungsschnitte ebenfalls teilweise erfasst sind, lassen sich die Ausgrabungsergebnisse mit den magnetischen Anomalien vergleichen. Das Siedlungsareal scheint zumindest im Süden und Osten von einem Grabensystem begrenzt zu sein. Jenseits des Grabensystems sind weitaus weniger Anomalien zu erkennen, die Grenze des Fundplatzes scheint erfasst worden zu sein.