Miercurea-Sibiului „Pustia/Luncă“
Ausgangssituation
Der Fundplatz liegt an der Nordflanke eines flachen Tals, in dem auch die Straße Miercurea-Sibiului – Dobirca verläuft. Bei Grabungen fanden sich Starčevo-Cris- und Vinča-Schichten (mündl. Mitteilung F. Dumitrescu-Chioar). Die Siedlungsschichten liegen direkt unter der Grasnabe, in einer den Fundplatz durchziehenden Erosionsrinne konnten sie als ca. 1m mächtiges, schwarz gefärbtes Schichtpaket erkannt werden.
Ergebnisse
Im Magnetogramm zeigen sich zahlreiche kleine Dipole, die auf kleine Eisenteile (Schrott, Blechdosen, etc.) hindeuten. Die ohnehin nur schwachen magnetischen Anomalien der archäologischen Befunde sind sehr schwer erkennbar. Lediglich einige Gruben sowie ein grob rechteckiger, ca. 6 m x 8 m großer Befund, bei dem es sich möglicherweise um einen Hausbefund handeln könnte,lassen sich sicher feststellen. Im Nordostteil der Fläche zeigen sich im Magnetogramm schwach sichtbare Spuren von schmalen (ca. 50 cm) Gräben, die in die größeren Anomalien eingebettet sind. Möglicherweise handelt es sich dabei, zusammen mit einigen erkennbaren Pfostenreihen um Reste von Fundamentgräben und Pfostensetzungen einer wie auch immer gearteten Holzarchitektur, z.B. einer Einfriedung.