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Die Großrestanalyse ist ein Zweig der naturwissenschaftlichen Methoden in der Archäologie, der sich den Pflanzenfunden widmet. Dazu gehören zum einen hergestellte Dinge wie hölzerne Geräte und Gefäße, Gewebe und Geflechte aus Pflanzenfasern, zum anderen Funde von Nutzpflanzen und Wildpflanzen. Diese können verkohlt erhalten sein, zum Beispiel als verkohltes Getreide und als Holzkohle. Kohle ist formstabil und beliebig lange haltbar, wenn sie vor mechanischer Zerstörung geschützt wird. Unter besonderen Umständen bleiben auch unverkohlte Pflanzenfunde erhalten, in lebensfeindlichem Milieu, das den Abbau der pflanzlichen Substanz verhindert. Die Lebensfeindlichkeit kann dauernaß, dauerkalt oder dauertrocken sein, aber auch dauergiftig.
Das Schwergewicht der Kieler Untersuchungen zur Großrestanalyse liegt im Bereich der Forschungen zum Ackerbau und zur Ernährung bäuerlicher Siedlungen, von der Steinzeit bis zur Neuzeit. Aus siedlungsarchäologischen Untersuchungen des Instituts, oft von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert, stammt die Mehrzahl der Funde.
Schriftenverzeichnis H. Kroll (2003 bis 2008)
