Institut für Ur- und Frühgeschichte Kiel

Unterwasserarchäologie

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Unterwasserarchäologie und AG für maritime und limnische Archäologie (AMLA)

Schleswig-Holstein - meerumumschlungen? Das Meer, aber auch Binnengewässer wie Seen und Flüsse, prägen Landschaft und Kultur. Die großen Siedlungsgrabungen auf Archum, Elisenhof, Haithabu oder Oldenburg haben ebenso wie die zahlreichen kleineren Untersuchungen die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur maritim geprägter Landschaften eindrucksvoll belegt.

Diese siedlungsarchäologischen Traditionen werden auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen, um die Gemeinsamkeiten und Gegensätze von „Meer, Land und Fluß“ herauszuarbeiten. Neben archäologischen und naturwissenschaftlichen Methoden bergen schriftliche und sprachgeschichtliche Quellen ein hohes Potential in der Erforschung der maritimen Natur- und Kulturlandschaft.

Hierbei spielt auch die AMLA eine bedeutende Rolle. 1997 gründete sich am Institut für Ur- und Frühgeschichte diese Arbeitsgruppe für maritime und limnische Archäologie. Sie besteht aus Doktoranden, Diplomanden, Magistranden und Studenten der Ur- und Frühgeschichte, die zum Teil Forschungstaucher sind. Im Februar 1999 wurde die AMLA in den neu gegründeten Förderverein des Institutes integriert. Das Interesse der Arbeitsgruppe besteht in der Integration von Land- und Unterwasserarchäologie.

Hier: Informationen zur AMLA und zur Unterwasserarchäologie in Schleswig-Holstein

NEU! Interessante Einblicke in die Welt der Unterwasserarchäologie: In Kooperation mit dem Archäologischen Landesamt Schleswig (ALSH) und der Arbeitsgruppe für maritime und limnische Archäologie (AMLA) der Christian-Albrechts-Universität Kiel wird seit 2008 in Schleswig-Holstein der Spezialkurs „Denkmalgerechtes Tauchen“ angeboten.