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Forschung am Strand

Wie viel Mikroplastik spült die Ostsee an die Strände Schleswig-Holsteins? Um diese Frage zu beantworten, werden in einem Projekt des Exzellenzclusters »Ozean der Zukunft« Sand­proben von zehn Standorten aufwändig analysiert.

Aufschwemmen, sieben und zählen – so misst man, kurz gesagt, die Menge von Mikroplastik in einer Sandprobe. Was so einfach klingt, ist in der Praxis ein aufwändiges Prozedere. ► Zum Artikel...

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Weltweit gefragte Kristalle aus Kiel


Schichtkristalle von der Förde sind zu einem Markenzeichen in der internationalen Nanoforschung geworden. Auf der ganzen Welt helfen Experimente mit ihnen, besser zuverstehen, wie sich Atome und Elektronen in Materialien verhalten. ► Mehr dazu...

Editorial


Liebe Leserin, lieber Leser,


es ist vollbracht: Mit zwei Clustern, großen Verbund­forschungs­projekten mehrerer Fakultäten und unserer Partner, ist unsere Universität in der Exzellenz­stra­tegie von Bund und Ländern erfolgreich gewesen. In den vergangenen Monaten und Jahren haben die Beteiligten Großartiges geleistet und Schleswig-Holstein damit auf die Weltkarte der Spitzen­forschung gepinnt.
Allen Clustern ist gemein, dass sie zur Bearbeitung großer gesellschaftlich relevanter Fragen einen disziplin­übergreifenden Ansatz wählen. Interfaces ndash; Integratives Forschen in produktiven Kontakt-RÄUMEN – das ist das Instrument, das uns die Tür zum universitätsweitem Exzellenzstatus öffnet. Offen, vernetzt und interdisziplinär: Diese Idee wollen wir jetzt weiterentwickeln und langfristig umsetzen. Spitzenforschung muss dabei Spitzenlehre hervor­bringen, davon bin ich überzeugt. Mit frischem Wind aus dem Clustererfolg in den Segeln freue ich mich, dass wir jetzt gemeinsam mit allen Hochschul­angehörigen und unseren Partnern zielstrebig die nächste Etappe in Angriff nehmen. Es stehen uns weitere spannende Monate und Jahre bevor.


Viel Vergnügen bei der Lektüre der neuen »unizeit« wünscht Ihnen in diesem Sinne

Ihr
Professor Lutz Kipp
Präsident


Ein Eingang zur Kunst

Universität und Kunst – das hat eine lange Tradition. Zu entdecken ist diese in der Kunsthalle zu Kiel. Zum Artikel...

So siehts' aus


Die Grundlagenforschung in Biologie und Medizin spielt sich zumeist auf einer unsichtbaren und schwer zugänglichen Ebene ab. In Kiel haben Forschende und ein Design-Team gemeinsam ein digitales Ausstellungsstück geschaffen, das dank Visualisierung auch Laien die Forschungsarbeit verständlich macht. Zum Artikel...

Schwankende Leistung

Können seekranke Kapitäne noch verlässlich ein Schiff steuern? Eine berechtigte Frage, denn auch wer lange zur See fährt, ist nicht grundsätzlich gefeit vor der Seekrankheit. Simon Sartisohn untersucht in seiner Doktorarbeit die objektiven Auswirkungen des Leidens auf Reaktionsfähigkeit, Wachsamkeit und Koordination. Auf die Ergebnisse ist auch die Marine gespannt. Zum Artikel...

Den Sieg im Auge

Mit moderner Eye Tracking-Technologie lassen sich Augenbewegungen genauestens verfolgen, aufzeichnen und auswerten. Das ist gerade bei schnellen Sportarten von spielentscheidender Bedeutung. Warum, das erforscht Dr. Claudia Bornemann beim Aufschlag im Tennis. Zum Artikel...