Hirnforschung auf europäischer Ebene gebündelt
Das aktuelle Wissen über Nervenzellen, ihre Schutzmechanismen, die Schwachpunkte des Gehirns gegenüber Erkrankungen sowie aktuelle Therapiestrategien hat Professor Thomas Herdegen zusammen mit Professor José-Maria Delgado-García in dem Fachbuch »Brain Damage and Repair« in 41 Kapiteln auf 730 Seiten gebündelt. Das mit Unterstützung der EU entstandene Buch, an dem auch Kieler Neurologen um Professor Günther Deuschl mitgearbeitet haben, fasst die europäische Hirnforschung zusammen und richtet sich an Hirnforscher und klinische Neurologen.»Ohne die europäische Plattform COST (European Coordination in the field of Scientific and Technical Research) wäre so ein umfangreiches und integratives Buch nicht möglich gewesen«, betont Herdegen. Der Kieler Pharmakologe ist als Vertreter Deutschlands Mitglied in dem COSTBereich »Brain Damage and Repair«. Das Forum will den Informationsaustausch fördern und die Standardisierung von Forschungsaktivitäten bei der Regeneration von Nervenverletzungen weiter vorantreiben. (ne)

Querschnitt durch ein Rattenhirn nach einem Schlaganfall. Auf dem linken Bild sieht man das beschädigte Gebiet (rot). Durch die Gabe eines Hemmstoffes, der die Stresskinasen von der Weitergabe schädigender Signale abriegelt, kann die Zerstörung deutlich verringert werden (rechts). Die Tiere zeigen noch nach Wochen eine wesentlich bessere Bewegung gegenüber den nicht-behandelten Tieren. Foto: CAU / Institut für Pharmakologie
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