Prof. Martin Visbeck
Verständnis für Ozeane

Martin Visbeck Foto: Axel Schön
Die Messungen sollen dazu beitragen, Schwankungen im Klima besser vorhersagen zu können. Um zum Beispiel Aussagen darüber machen zu können, wann in der nächsten Saison der Monsun kommt. In einem anderen Vorhaben dokumentiert der Meereswissenschaftler in der Labradorsee, (dem Meeresstück zwischen Kanada und Grönland) über einen langen Zeitraum die Stärke des Golfstroms, des nordatlantischen Stroms und der Tiefenwasserbildung. Der Grund: »Es gibt diverse Klimamodelle, die vorhersagen, dass sich diese Zirkulation im Klimawandel abschwächen soll. Ob das tatsächlich so ist, wollen wir durch direkte Messungen überprüfen. Die bisherigen Daten (Stand 2003) zeigen das noch nicht.
Martin Visbeck, 42 Jahre. Seit Oktober 2004 Professor für Physikalische Ozeanographie im Forschungsbereich Ozeanzirkulation und Klimadynamik am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften. Geboren in Braunschweig. Studium der Meteorologie und Ozeanographie an der CAU. 1993 Promotion in Kiel. Postdoktorand am Massachusetts Institute of Technology (MIT), Cambridge, USA. Wissenschaftlicher Assistent am Lamont-Doherty Earth Observatory, Columbia University, New York, USA. 1999-2004 Professor am Department of Earth and Environmental Sciences, Columbia University.
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