Meldungen

Foto: CAU / Zoologisches Museum
Eine eindrucksvolle Ausstellung aus der Welt der Sechsbeiner zeigt das Zoologische Museum bis zum 4. Juli. Unter dem Titel »Käferwelten« sind rund 500 Käfer in 25 Schaukästen zu sehen. Vom Winzling, der nur einen Viertel Millimeter misst, bis zum Herkuleskäfer von stattlichen 22 Zentimetern reicht die Bandbreite dieser ungewöhnlich erfolgreichen Insektengruppe. Da gibt es Sechsbeiner, die ausschließlich im Fell von Bibern leben, nachts leuchtende Käfer, uns als Glühwürmchen bekannt, und Hirschkäfer, die mit großen Geweihen um Weibchen kämpfen. Von unscheinbaren Maikäfern bis zu imposant glänzenden Rosenkäfern mit Kopfschmuck werden viele Beispiele gezeigt. Auch der wohl berühmteste, der Bombardierkäfer: Der Käferzwerg schleudert seinen Feinden eine 100 Grad heiße Gaswolke entgegen. Ein Hirschkäfermodell von einem Meter Länge zeigt die besondere Anatomie der Käfer, deren Vielfalt im Tierreich einzigartig ist.
Zoologisches Museum, Hegewischstraße 3
Öffnungszeiten: Di-Sa 10-17 Uhr, So 10-13 Uhr, Mo geschlossen
TSCHECHISCHE LITERATUR
Das Institut für Slavistik lädt gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung zu einem öffentlichen Vortrag am 14. April ein. Referent ist Professor Jirí Holy von der Karlsuniversität Prag, Tschechische Republik. Holy wird über »Die Juden in der tschechischen Literatur des 20. Jahrhunderts« sprechen. Im Anschluss an den Vortrag (in deutscher Sprache) wird der tschechische Literaturwissenschaftler die in der Deutschen Verlags-Anstalt erscheinende Tschechische Bibliothek und den von ihm herausgegebenen Band des jüdischen Schriftstellers Egon Hostovsky »Siebenmal in der Hauptrolle« vorstellen.
Donnerstag, 14. April, 10.15-12 Uhr, Institut für Slavistik, Leibnizstraße 10 (3. Stock, Raum 325) www.tschechische-bibliothek.de
ALBERT EINSTEIN UND DIE PHYSIK
Weltweit wird 2005 im »World Year of Physics« Albert Einstein gefeiert. Anlass ist der 100. Geburtstag von drei seiner wichtigsten Veröffentlichungen, darunter die spezielle Relativitätstheorie, und auch der 50. Todestag Einsteins. Die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät ehrt den großen Physiker und Querdenker mit einer öffentlichen Ringvorlesung. In acht Vorträgen, jeweils mittwochs von 19 bis 20 Uhr, werden Referenten aus Universität, Forschungsinstituten und Industrie die »Physik seit Einstein« vorstellen. Das Thema des ersten Vortrags am 13. April lautet »Einstein und der Tropfen Tinte im Wasser«. Referent ist Professor Heinz Georg Schuster vom Institut für Theoretische Physik und Astrophysik.
ERRATUM
Wir freuen uns über aufmerksame Leser: Die Deutsch-Dänischen Kriege waren 1848-1850 und 1864.
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