Prof. Regine von Klitzing
Kräfte messen an Grenzflächen

Regine von Klitzing. Foto: privat
»Im Moment schauen wir uns diese Filme im Gleichgewicht an und messen dann die Kräfte«, erklärt von Klitzing. »In Zukunft wollen wir die Fließeigenschaften analysieren.« Dabei geht es vorrangig um folgende Fragen: Wie fließen die Teilchen in einem Film? Wie kann man die Wände verändern, um eine bestimmte Fließdynamik (Nanofluidik) zu erreichen?
Die Filme haben eine Dicke von 5 bis 100 Nanometer, das entspricht 0,000005 bis 0,0001 Millimetern. Um diese Nanofilme zu analysieren, verwendet die Wissenschaftlerin zum Beispiel die Interferometrie. Dieses Verfahren nutzt die Reflexion des Lichts zur Messung verschiedener Eigenschaften.
Regine von Klitzing, 38 Jahre. Seit November 2004 Professorin für Physikalische Chemie an der CAU. Geboren in Braunschweig. Physikstudium an der TU Braunschweig und der Universität Göttingen. 1996 Promotion an der Universität Mainz. Postdoktorandin am Centre de Recherche Paul Pascal in Pessac, Frankreich. Wissenschaftliche Assistentin am Stranski-Laboratorium für Physikalische und Theoretische Chemie der TU Berlin. 2003 Habilitation an der TU Berlin. Anschließend Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Kolloid-und Grenzflächenforschung in Potsdam.
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