Dr. Oliver Herrmann
Verwaltungsreform und Dezentralisierung

Oliver Herrmann. Foto: pur.pur
Dringend erforderlich ist eine Verwaltungsreform. »Denn die Universität muss eine Menge neuer Aufgaben bewältigen, bekommt aber keine neuen Stellen dafür«, erläutert der Leiter der Zentralverwaltung. Ein zusätzlicher Aufwand sei zum Beispiel durch die Umstellung der Studienabschlüsse von Diplom und Magister auf Bachelor und Master bedingt. »Es wird außerdem darüber nachgedacht, ein Auswahlverfahren für Studierende für bestimmte Fächer einzuführen«, so Herrmann. Dieses müsse, genauso wie die neue Professorenbesoldung oder das 2004 eingeführte Steuerrecht von der Verwaltung getragen werden. Dabei geht es dem Juristen aber nicht nur darum, die Aufgaben neu zu verteilen. Er möchte auch die Entscheidungsbefugnisse delegieren und nicht nur auf wenige Köpfe verteilen. Wichtig ist ihm außerdem der Ausbau der Personalentwicklung. »Der Mensch ist das Potenzial der Verwaltung. Wer sich weiterbilden möchte, soll die Möglichkeit bekommen.« (ne)
Oliver Herrmann, 39 Jahre. Seit Juni Kanzler der CAU. Geboren im westfälischen Lage. Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Bielefeld und an der Verwaltungs-Akademie Ostwestfalen-Lippe. 1993 Verwaltungsdiplom. Studium der Rechtswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Leiter von Fakultätsverwaltungen an der Universität Bielefeld. Referendariat beim Oberlandesgericht Hamm. 1999 zweites juristisches Staatsexamen. Justiziar an der Universität Bielefeld. Leiter des Personaldezernats an der Universität Paderborn. Abschluss der Dissertation an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main im März 2005.
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