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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Unizeit – Nachrichten aus der Universität Kiel

unizeit Nr. 36 vom 27.05.2006, Seite 5  voriger  Übersicht  weiter  REIHEN  SUCHE   Druckfassung

Sinfonische Konzerte

Für die Semesterkonzerte am 2. und 3. Juli im Kieler Schloss hat Universitäts­musikdirektor Bernhard Emmer Werke von Mendelssohn und Schumann ausgewählt.


»Diese Werke von hoher kompositorischer Qualität sind nur selten im Konzert zu hören. Gerade daher sind sie für uns im Rahmen der Universitätsmusikpflege besonders interessant«, erläutert Emmer, der seit 1990 Musikensembles an der Kieler Universität leitet. Bei den diesjährigen Sommer-Semesterkonzerten führen das Collegium musicum und die Studentenkantorei gemeinsam mit drei Gesangssolisten unter anderem die 2. Sinfonie B-Dur op. 52 »Lobgesang« von Felix Mendelssohn- Bartholdy (1809 – 1847) auf. Emmer: »Die Anlage der 9. Sinfonie von Beethoven diente Mendelssohn als Anregung: Der »Lobgesang« besteht zunächst aus einem ausgedehnten Sinfonieteil, der in verschiedene Abschnitte gegliedert ist. Darauf folgt ein mehrteiliger Abschnitt mit Chören, Rezitativen und Arien nach Worten der Heiligen Schrift.«

Das Werk wurde zum 400-jährigen Jubiläum der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg geschrieben. Die Uraufführung fand am 25. Juni 1840 in der Leipziger Thomaskirche statt. Die biblischen Texte hat der Komponist dem Anlass entsprechend ausgewählt. »Gerade deshalb können einzelne Textpassagen durchaus auch losgelöst vom biblischen Kontext verstanden werden. Im Hinblick auf die Feierlichkeiten 1840 liegt eine Deutung im aufklärerischen Sinne nahe«, so Emmer.

Auch die zwei Konzertstücke für Klavier und Orchester op. 92 und op. 134 von Robert Schumann (1810 – 1856), die das Collegium musicum zurzeit einstudiert, werden nur selten gespielt. »Man kennt das Klavierkonzert von Schumann. Die beiden Konzertstücke kommen aber, weil sie Einzelstücke sind, im Konzertrepertoire so gut wie nicht vor, obwohl auch sie die Qualität des bekannten Klavierkonzerts erreichen. Es sind wunderbare klaviersinfonische Stücke«, schwärmt Emmer. Als Pianistin wird die gebürtige Russin Sofja Gülbadamova auftreten, die in Lübeck und Paris studiert hat. (ne)
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