Prof. Eberhard Hartung
Sensoren für die Landwirtschaft

Eberhard Hartung Foto: privat
»Wir entwickeln zum Beispiel die Basis dafür, dass mit Nahinfrarotsensoren bereits während der Ernte die Qualitätsmerkmale von Getreide oder Raps, das heißt der Protein-, Stärke- oder Ölgehalt, bestimmt werden können«, erklärt Institutsdirektor Professor Eberhard Hartung. Diese Sensorsysteme integrieren die Agrartechniker mit Managementsystemen.
»Hauptziel ist ein bedarfs- und bedürfnisorientiertes Bestands-, Herden- und Prozessmanagement sowie dessen automatisierte Dokumentation«, so Hartung. Für die Schweine- und Fischmast entwickeln die Agrartechniker Bildanalysesysteme. Die Tiere werden kontinuierlich gefilmt, ein Datenverarbeitungssystem wertet die aufgenommenen Bilder aus und soll zum Beispiel Empfehlungen zur Fütterung geben. Hartung: »Die bedarfsgerechte Fütterung ist aus ökonomischer und ökologischer Sicht sehr wichtig, da die Tiere alles, was über den Bedarf hinaus gefüttert wird, unverbraucht ausscheiden. Dadurch wird die Umwelt stark belastet.«
Eberhard Hartung, 42 Jahre. Seit Oktober 2005 Professor für Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik an der Christian-Albrechts-Universität. Geboren in Satzvey in der Eifel. Studium der Agrarwissenschaft an den Universitäten Bonn und Stuttgart-Hohenheim. 1995 Promotion und 2001 Habilitation am Institut für Agrartechnik der Universität Stuttgart-Hohenheim. Lehrstuhlvertretung für das Fach Verfahrenstechnik der Tierproduktion und landwirtschaftliches Bauwesen.
Zuständig für die Pflege dieser Seite:
Pressestelle der Universität,
presse@uv.uni-kiel.de





