Suchen Sitemap Kontakt Impressum

Studierende | Studieninteressierte | Presse | Fördern
Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte | Alumni | Wirtschaft | Intranet

Zur Startseite

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Unizeit – Nachrichten aus der Universität Kiel

unizeit Nr. 38 vom 21.10.2006, Seite 7  voriger  Übersicht  weiter  REIHEN  SUCHE   Druckfassung

Prof. Christof Edmund Dörfer

Zahnbehandlung und Prophylaxe


Der Trend in der Zahnbehandlung geht zu minimal invasiven Methoden: Während es früher so war, dass eine Füllung eine bestimmte Größe haben musste, um stabil zu sein, erlauben moderne Materialien heute, möglichst viel von der gesunden Zahnhartsubstanz zu erhalten. »Durch die Weiterentwicklung der Materialien muss man nur die erkrankte Substanz entfernen, kann den Verlust gesunder Zahnsubstanz gering halten und dadurch die Lebensdauer der Zähne verlängern«, berichtet Professor Christof Dörfer. In der Patientenversorgung liegt dem Direktor der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie des Universi­tätsklinikums Schleswig-Holstein Campus Kiel vor allem die Prophy­laxe am Herzen. »In unserem Bereich ist jede Behandlung nur so gut wie das Prophylaxekonzept, in das sie eingebunden ist. Wenn eine Therapie erfolgt ist, bieten wir daher dem Patienten ein Nachsorgepro­gramm an, das den Erfolg der Behandlung auf lange Zeit sicherstellt.«

In seiner Habilitationsschrift hat Dörfer den Zusammenhang zwischen Entzündungen im Mundraum und dem ischämischen Schlaganfall untersucht. Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass bei schwerer Parodontitis das Schlaganfallrisiko bis zu fünffach erhöht war. Dieser Befund zeigt, wie bedeutsam die Prophylaxe oraler Erkrankungen ist. (ne)
Christof Dörfer, 45 Jahre. Seit Juni 2006 Professor für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie an der Christian-Albrechts-Universität. Geboren in Mannheim. Studium der Zahnheilkunde an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1989 Promotion an der Klinik für Mund-, Zahn- und Kieferkrankheiten des Universitätsklinikums Heidelberg. Forschungsaufenthalt am Minnesota Research Center for Biomaterials and Biomechanics, Universität von Minnesota, Minneapolis, USA. 2002 Habilitation an der Universität Heidelberg. 2003 Träger des Jaccard-Preises, des alle drei Jahre verliehenen höchsten europäischen Forschungspreises für Parodontologie.
Zum Seitenanfang  voriger  Übersicht  weiter  REIHEN  SUCHE   Druckfassung



Zuständig für die Pflege dieser Seite: Pressestelle der Universität, presse@uv.uni-kiel.de