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unizeit Nr. 39 vom 09.12.2006, Seite 2  voriger  Übersicht  weiter  REIHEN  SUCHE   Druckfassung

Agrarökonomik

Doktoranden im Bereich Agrar- und Ernährungsökonomie können sich seit Herbst 2005 für das Promotionskolleg »Agrarökonomik« anmelden. Erstmals wird damit in Deutschland eine dauer­hafte, strukturierte Ausbildung von Doktoranden in diesem Bereich ermöglicht. Das Doktoranden­studium schließt sich an agrar-, ernährungs- und umweltökonomische Master­studiengänge an. Die Teilnahme an dem Promotionskolleg ist freiwillig und stellt keine Voraussetzung für die Promotion dar.

»Dieses Angebot konnten wir nur durch Kooperation mit anderen Institutionen auf die Beine stellen. Zusätzliche Mittel oder Stellen benötigten wir dafür nicht, aber sehr wohl viel persönliches Engagement«, betont Professor Uwe Latacz- Lohmann, der Kieler Ansprechpartner des Kollegs vom Institut für Agrarökonomie. Kooperationspartner der Agrar- und Ernährungs­wissenschaftlichen Fakultät der CAU sind die Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, das Leibniz- Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa Halle, die Landwirtschaftliche Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Fakultät für Agrarwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen und die Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), Bereich Agrarökonomie, Braunschweig. Jede Institution bietet einzelne Lehrmodule an. »Dadurch kommt mit relativ geringem Aufwand für jeden Einzelnen ein umfassendes Angebot von interessanten Kursen zustande. Die Nachfrage ist groß, auch von Teilnehmern aus Institutionen, die nicht an dem Verbund beteiligt sind«, so Latacz-Lohmann.

Bisher haben sich gut 100 Doktoranden für das zusätzliche Ausbildungsangebot angemeldet. »Ein Teil von ihnen belegt vorrangig die Kurse, die für die jeweilige Forschungsfrage relevant sind. Viele Teilnehmer sind aber auch daran interessiert, Wissen zu erwerben, das über den Bereich ihrer eigentlichen Dissertation hinausgeht «, so der Kieler Agrarökonom. »Wer das komplette Angebot des Kollegs nutzt, erwirbt eine breite, wissenschaftlich-methodische Ausbildung.« (ne)

www.agraroekonomik.de
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