Prof. Alexander Strauss
Ultraschall in der Geburtshilfe

Alexander Strauss Foto: privat
In einer aktuellen Arbeit untersucht seine Arbeitsgruppe unter anderem, welche Faktoren die Genauigkeit der vorgeburtlichen Gewichtsschätzung mittels Ultraschall beeinflussen. »Dabei konnten wir zum Beispiel zeigen«, so Strauss, »dass die Genauigkeit nicht vom Geschlecht des Kindes, seiner Lage in der Gebärmutter oder der Menge des Fruchtwassers abhängig ist. Auch die Erfahrung des Untersuchers spielt überraschenderweise in diesem Zusammenhang keine Rolle.«
Nach dem Ultraschalllehrbuch »Ultraschallpraxis Geburtshilfe und Gynäkologie« (2004) ist im April dieses Jahres das von ihm herausgegebene Handbuch »Geburtshilfe Basics« erschienen. In dem für Ärzte und Hebammen konzipierten Buch werden die wichtigsten Fakten zur Schwangerenbetreuung und Geburtshilfe übersichtlich dargestellt. Der gebürtige Münchner stammt übrigens aus einer berühmten Familie: Er ist der älteste Urenkel des Komponisten Richard Strauss (1864 – 1949). (ne)
Alexander Strauss, 44 Jahre. Seit September 2006 Professor für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Christian-Albrechts-Universität. Geboren in München. Studium der Humanmedizin an den Universitäten Innsbruck und Wien. 1993 Promotion an der Universität Wien. Ausbildung zum Frauenarzt an der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Großhadern, Klinikum der Universität München, ab 1996 Leiter der Sektion für Ultraschall und pränatale Medizin und seit 2001 Leiter der Arbeitsgruppe Urogynäkologie und Beckenbodenrekonstruktion. 2002 Habilitation an der Universität München. Seit 2005 leitender Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Großhadern, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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