Veranstaltungen
OFFENES HOFTORWie kommt der Honig ins Glas? Warum sind Erbsen und Klee kleine Düngerfabriken? Und welchen Beitrag leistet der Öko-Landbau zum Naturschutz? Antworten auf diese und andere Fragen geben die Mitarbeiter des Universitäts- Versuchsgutes Lindhof bei Noer beim Tag der offenen Tür. Am 1. Juli bietet der Betrieb kleinen und großen Besuchern ein buntes Informations- und Unterhaltungsprogramm.
Fortlaufend führen Wissenschaftler über das Gelände. Dabei wird über die Besonderheiten des Pflanzenbaus und der Tierhaltung im ökologischen Landbau informiert, ebenso wie über den neuen Betriebszweig – die ökologische Freilandhaltung von Schweinen. Dem Imker des Lindhofes können Besucher beim Honigschleudern über die Schulter schauen. Vorher, nachher oder zwischendurch kann man sich mit Essen und Trinken aus ökologischer Erzeugung stärken. Erstmalig gibt es auch Grillwurst und -steaks vom Schwein aus eigener Produktion. Kinder können sich mit Hüpfburg, Ponyreiten, Rollbahn und einem Spielmobil vergnügen. Der Lindhof ist bereits seit 1949 eines von drei landwirtschaftlichen Versuchsgütern der CAU, seit 1997 wird der Betrieb ökologisch bewirtschaftet. Das Gehöft liegt an der Nebenstrecke Kiel - Eckernförde (B503), direkt an der Eckernförder Bucht.
EHREN UND FEIERN IN BORDESHOLM
Die Universität trifft sich am 8. Juli zum öffentlichen Universitätstag in Bordesholm. Den Auftakt des Tages bildet um 10 Uhr der musikalisch umrahmte Festgottesdienst in der Klosterkirche. Pastor Thomas Engel von der gastgebenden Gemeinde leitet den Gottesdienst, Professor Reiner Preul hält die Predigt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Verleihung der Fakultätspreise durch Prorektor Professor Siegfried Wolffram: Die Nachwuchswissenschaftler, die in sieben Fakultäten die jeweils beste Promotion 2006 abgeschlossen haben, werden in kurzen Vorträgen ihre Arbeiten vorstellen. Weiterer Programmpunkt ist die Verleihung des Familie-Schindler-Förderpreises.
Den kulturellen Höhepunkt bildet das Konzert in der Klosterkirche um 16:30 Uhr. Georg Friedrich Händels »Alexander’s Feast« spielt die Studentenkantorei der CAU zusammen mit dem Kieler Kammerorchester und Solisten unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Bernhard Emmer. Das Oratorium ist die Vertonung einer 1692 vom englischen Dichter John Dryden verfassten Ode zu Ehren der heiligen Cäcilia, der Schutzpatronin der Musik. Das Alexanderfest zählte schon im 18. Jahrhundert zu Händels beliebtesten beliebtesten Werken, allein für die Zeit zwischen 1737 und 1739 sind nicht weniger als 15 Aufführungen nachweisbar. Auch Mozart fertigte 1790 eine Bearbeitung des Werkes an.
NANOTECHNOLOGIE-TREFFEN
Die Norddeutsche Initiative Nanomaterialien (NINa) veranstaltet am 1. Juni im dänischen Sonderborg einen Workshop zum Thema »Nanomaterialien in Dänemark«. Bei diesem Treffen werden Repräsentanten der fünf bedeutensten Nanotechnologiezentren in Dänemark einen Überblick über ihre Arbeiten geben. »Hieraus sollen sich weitere gemeinsame Aktivitäten ergeben«, erklärt NINa-Koordinator Professor Franz Faupel von der Technischen Fakultät der CAU. Gastgeber des deutsch dänischen Erfahrungsaustauschs ist Professor Horst- Günter Rubahn, der das vor kurzem gegründete »NanoCenterSouth« der Süddänischen Universität in Sonderborg leitet. »Der Aufgabenschwerpunkt des Zentrums liegt in der Herstellung, Erforschung und Anwendung von organischen Nanofasern«, so Faupel.
NINa wurde 2005 von der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein (ISH) gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, die Nanotechnologie im Norden länderübergreifend zu vernetzen und voranzubringen. Wissenschaftliche Arbeitsgruppen und Unternehmen tauschen regelmäßig ihre neuesten Erkenntnisse und Erfahrungen aus, knüpfen Kontakte und entwickeln gemeinsam neue Ideen, vor allem in einem Teilbereich der Nanotechnologie, den Nanomaterialien.
www.i-sh.org/nina
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